Eine Anekdote zum Thema Zahlungssysteme: Neulich war ich in Schweden, in Göteborg. Ich wollte den öffentlichen Bus bezahlen. Vorausschauend wie ich bin, hatte ich zuhause ein paar Kronen zusammengekratzt, die vom letzten Schweden-Trip übrig waren. „Downtown? 28 please“, brummte mir der Fahrer zu. Stolz hielt ich ihm die Hand mit den vorsortieren Münzen hin. Verdutzt blickte er mich an: „Sorry, no cash, only card“. Wie bitte? Tatsächlich zahlte ich während meines gesamten einwöchigen Aufenthalts – Achtung, festhalten – nicht einmal bar. Glauben Sie, dass diese Entwicklung vor uns halt macht?

Wieso Sie sich mit EC-und Kreditkarte auskennen sollten: Der Anteil innovativer und schneller Bezahlsysteme nimmt stetig zu, auch hierzulande. Auch wenn es weh tut: Verabschieden Sie sich lieber vom geliebten Griff zum Geldbeutel.

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Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.


Für Ihr Bezahlsystem: Passende Kartenterminals im Überblick

Um nicht nur mit theoretischem Wissen rund um die Kartenzahlung für kleine Unternehmen versorgt zu sein, gebe ich Ihnen im Nachfolgenden eine Übersicht über die verschiedenen Kartenlesegeräte, die sich besonders gut eignen, weil sie günstig und einfach zu bedienen sind:

Verifone V200c

Sehr gute Einsteigerversion. Günstig und trotzdem mit vielen Funktionen, wie kontaktlosem Bezahlen, Farbdisplay, Kassenschnittstellen.

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Verifone V400m

Farb- und Touchdisplay, kann über Handynetz, WLAN und Bluetooth kommunizieren und kontaktlose Zahlungen etc. annehmen.

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Yomani XR

Wird mit Kabel oder WLAN angebunden. Einfache Bedienung und großer Sichtschutz. Kann natürlich auch kontaktlos und weitere Funktionen.

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STATIONÄR

Ingenico Move5000

Das Move 5000 kann auch WLAN und/oder Handynetz, kontaktlos, etc. und hat natürlich ein Farb-Touchdisplay.

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MOBIL

Ingenico Desk5000

Kann per WLAN angebunden werden und dank Spiralkabel gibt’s Flexibilität ohne Kabelchaos. Mit Touchdisplay.

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SumUp

Eins der Geräte ohne Grundgebühr, das man mit Handy oder Tablet koppelt, um Zahlungen abzuwickeln. Der Zahlvorgang läuft dann über eine App.

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Bezahlsysteme mit EC- und Kreditkarten: Eine Einführung

Wenn wir über Bezahlsysteme sprechen, müssen wir zunächst die Einsatzorte definieren. Online oder offline? Grundsätzlich befindet das Thema „Wie bezahle ich?“ in einem starken Wandel. Angetrieben durch die Innovationen des E-Commerce hat sich in den vergangenen Jahren auch viel beim Bezahlen im Geschäft, Restaurant oder Supermarkt getan. Wurde vor kurzem noch im Portemonnaie nach Münzen gekramt, wird heute zwischen EC- oder Kreditkarte ausgewählt. Früher hat uns die alte Dame, die Pfennig für Pfennig herausgesucht hat, auf so manche Geduldsprobe gestellt. Heute geht uns die PIN-Eingabe nicht schnell genug. Tippelnd stehen wir dann in der Schlange. Genau darauf zielen die neuen Bezahlsysteme ab: Sie werden immer effektiver, schneller und damit kundenfreundlicher. Im folgenden Abschnitt gebe ich Ihnen einen Überblick über die gängigsten Kartenzahlungarten, die damit verbundenen Kosten und blicke kurz auf die Entwicklungen im Online-Handel.

Kartenzahlung mit EC-Karte / Girocard

Wenn schon nicht mit Bargeld, dann bitte die EC-Karte von der Hausbank. Die meisten Deutschen empfinden sie als vertrauenswürdiges, eben grundsolides Zahlungsmittel. Noch immer macht die EC-Karte den größten Anteil bei den Kartenzahlungen im Einzelhandel aus. Ist Ihre oder die Karte Ihres Kunden auf dem aktuellen Stand, finden Sie zwei Symbole auf der Vorderseite, auf die ich kurz Ihre Aufmerksamkeit lenken will: Zum einen das „Girocard“-Logo. So heißt die EC-Karte nämlich seit ein paar Jahren im Fachjargon. Und das Wellen-Symbol für das kontaktlose Zahlen. Falls Sie sich ein Kartenlesegerät für Ihr Geschäft zulegen wollen, sollte es fähig sein, die Karten mit diesem Symbol auszulesen. Denn hier entfällt das Einstecken in den Slot, die Karte wird lediglich an eine Kontaktfläche am Terminal angelegt. NFC (Near Field Communication) heißt diese technische Innovation. Besprechen Sie das mit Ihrem Anbieter, wenn Sie ein Kartenlesegerät auswählen.

Kartenzahlung mit Kreditkarte

Immer mehr Deutsche verfügen (neben der EC-Karte) über eine Kreditkarte. Im Jahr 2018 waren 35 Millionen Karten in der Bundesrepublik im Umlauf. Wenn Sie also Ihre Bezahlsysteme auf den Prüfstand stellen oder erstmals ein Kartenlesegerät anschaffen, bedenken Sie diese Zahlen. Ihr Anbieter berät Sie, welche Unternehmen Sie akzeptieren sollten. VISA und MasterCard sind die meistgenutzten Karten in Deutschland. Je nach Kundenkreisen können Sie weitere Unternehmen zulassen (American Express, Diners Club, etc.)

Bezahlsysteme EC- oder Kreditkarte: Die Kosten

Neben den überschaubaren Anschaffungs- und Mietkosten für die Kartenlesegeräte, entstehen weitere Gebühren (variable Kosten). Pro Transaktion wird ein prozentualer Anteil des Betrags abgezogen.

  • Bei EC-Karten/Girokarten: circa 0,23 bis 0,30 Prozent.
  • Bei Kreditkarten: circa 1 bis 3 Prozent.

Information zu Online-Bezahlsystemen: PayPal liegt vorne

Auch wenn es auf meiner Website primär um Kartenzahlung mit Terminals geht: Der ein oder andere von Ihnen betreibt bestimmt einen Online-Handel. Daher ein kurzer Blick auf die Bezahlsysteme im Webshop. Hier haben Bezahldienste wie PayPal, Click & Buy oder Sofortüberweisung.de mittlerweile mit 34 %* Anteil die Nase vorne. Damit ist der Klassiker „Zahlen auf Rechnung“ abgelöst (27 %). Dahinter folgen Kreditkarte, Lastschrift und Vorkasse. Auch hier gilt: Der Trend wird sich fortsetzen, klassische Bezahlsysteme werden durch einfache, moderne Methoden abgelöst.

*Quelle: Finanzscout24.de, Zahlen aus dem Jahr 2018

Zur Vertiefung des Themas: In meinem Artikel „Kartenzahlungsgerät“ gehe ich ausführlich auf die Vor- und Nachteile der stationären und mobilen Terminals ein. Darüber hinaus erhalten Sie auf der Seite weitere Informationen rund um Kartenzahlung.

Customer Experience: Der Kunde bleibt König

Kommen wir zum magischen Begriff für alle Innovationstreiber im Bereich Bezahlsysteme: Costumer Experience. Was hinter dem kryptischen Begriff steckt? Positive Kundenerfahrungen binden zwischen Anwender und Produzenten. Der zufriedene Kunde wird am Ende des Prozesses zum loyalen Markenbotschafter. Schon längst verbessern internationale Unternehmen ständig den technischen Stand der Dinge. Übersetzt heißt das für Sie: Wenn Sie Kartenzahlung anbieten, bleiben Sie stets informiert. Welche Neuerungen gibt es, die auch Ihren Kunden gefallen könnten?

NFC-fähige Kartenlesegeräte im Trend

Falls Sie sich zur Einführung eines Bezahlsystems entscheiden, kommen Sie aus meiner Sicht an einem NFC-fähigen Kartenterminal nicht vorbei. Wie schon im oberen Abschnitt erwähnt, verfügen heute schon viele stationäre oder mobile Geräte über die kontaktlose Technik. Fragen Sie also Ihren Anbieter, ob er Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot erstellen kann.

Silicon Valley treibt an: Schon mal von Apple Pay oder Google Pay gehört? Die beiden Big Player aus Silicon Valley mischen natürlich mit, wenn es im innovative Bezahlsyteme geht. Das NFC-Verfahren funktioniert auch schon auf Smartphones mit Apples IOS-Betriebssystem oder mit Android von Google. T-Systems (ein Unternehmen der Deutschen Telekom) treiben die Entwicklung derzeit auf die Spitze: Per intelligentem Store-Konzept speichern Supermärkte Ihr Nutzerverhalten. Dabei werden Sie bei Betreten des Ladens registriert, Ihre Einkäufe automatisch erkannt und bei Verlassen des Markts automatisch abgerechnet. Die Wartezeit an den Kassen entfällt. Noch befindet sich die Technik in der Erprobung. Aber denken Sie an meine einleitenden Worte auf dieser Seite: Es gibt Entwicklungen, die nicht aufzuhalten sind.

Häufige Fragen rund um das Thema Bezahlsysteme

Das hängt von folgenden Faktoren ab: Wo setzen Sie das Bezahlsystem ein? Wer sind Ihre Kundenkreise? Wie häufig nutzen Sie das System. Welche Umsätze erwarten Sie? Einen guten Überblick biete ich Ihnen in meinem Artikel „Kartenzahlung – Der Gesamtüberblick.“

Weiter oben auf der Seite habe ich Ihnen schon die variablen Kosten für die Kartenzahlung mit EC- und Kreditkarte aufgezeigt. Weiterhin entstehen beim Einsatz von Lesegeräten fixe Kosten (monatliche Miete + Servicegebühr). Für die Bereitstellung und Konfiguration des Geräts wird in der Regel eine einmalige Gebühr fällig. Mehr Infos erhalten Sie in meinem Artikel „Kartenzahlung – Kosten für Händler “.

Ich habe für Sie einen Angebotsservice auf der Website aufgebaut. Mit einigen wenigen Angaben, die Sie per Klick auswählen, erhalten Sie ein Angebot von seriösen Dienstleistern. Kostenlos und unverbindlich!

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