Marc

Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.


Eine Anekdote zum Thema Zahlungssysteme: Neulich war ich in Schweden, in Göteborg. Ich wollte den öffentlichen Bus bezahlen. Vorausschauend wie ich bin, hatte ich zuhause ein paar Kronen zusammengekratzt, die vom letzten Schweden-Trip übrig waren. „Downtown? 28 please“, brummte mir der Fahrer zu. Stolz hielt ich ihm die Hand mit den vorsortieren Münzen hin. Verdutzt blickte er mich an: „Sorry, no cash, only card“. Wie bitte? Tatsächlich zahlte ich während meines gesamten einwöchigen Aufenthalts – Achtung, festhalten – nicht einmal bar. Glauben Sie, dass diese Entwicklung vor uns halt macht?

Frau hält Karte vor Kartenlesegerät

Wieso Sie sich mit EC-und Kreditkarte auskennen sollten: Der Anteil innovativer und schneller Bezahlsysteme nimmt stetig zu, auch hierzulande. Auch wenn es weh tut: Verabschieden Sie sich lieber vom geliebten Griff zum Geldbeutel.

Für Ihr Bezahlsystem: Passende Kartenterminals im Überblick

Um nicht nur mit theoretischem Wissen rund um die Kartenzahlung für kleine Unternehmen versorgt zu sein, gebe ich Ihnen im Nachfolgenden eine Übersicht über die verschiedenen Kartenlesegeräte, die sich besonders gut eignen, weil sie günstig und einfach zu bedienen sind:

von den Bezahlexperten
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Unser Preis-Leistungssieger

Unter Berücksichtigung aller Konditionen und Erfahrungsberichte schneiden die Bezahlexperten unter den Payment-Dienstleistern am besten ab. 

Bezahlsysteme mit EC- und Kreditkarten: Eine Einführung

Wenn wir über Bezahlsysteme sprechen, müssen wir zunächst die Einsatzorte definieren. Online oder offline? Grundsätzlich befindet sich das Thema „Wie bezahle ich?“ in einem starken Wandel. Angetrieben durch die Innovationen des E-Commerce hat sich in den vergangenen Jahren auch viel beim Bezahlen im Geschäft, Restaurant oder Supermarkt getan. Wurde vor kurzem noch im Portemonnaie nach Münzen gekramt, wird heute zwischen EC- oder Kreditkarte ausgewählt. Früher hat uns die alte Dame, die Pfennig für Pfennig herausgesucht hat, auf so manche Geduldsprobe gestellt. Heute geht uns die PIN-Eingabe nicht schnell genug. Tippend stehen wir dann in der Schlange. Genau darauf zielen die neuen Bezahlsysteme ab: Sie werden immer effektiver, schneller und damit kundenfreundlicher. 

Im folgenden Abschnitt gebe ich Ihnen einen Überblick über die gängigsten Möglichkeiten Kartenzahlung anzubieten, die damit verbundenen Kosten und blicke kurz auf die Entwicklungen im Online-Handel.

Kartenzahlung mit EC-Karte / Girocard

Wenn schon nicht mit Bargeld, dann bitte die EC-Karte von der Hausbank. Die meisten Deutschen empfinden sie als vertrauenswürdiges, eben grundsolides Zahlungsmittel. Noch immer macht die EC-Karte den größten Anteil bei den Kartenzahlungen im Einzelhandel aus. Ist Ihre oder die Karte Ihres Kunden auf dem aktuellen Stand, finden Sie zwei Symbole auf der Vorderseite, auf die ich kurz Ihre Aufmerksamkeit lenken will: Zum einen das „Girocard“-Logo. So heißt die EC-Karte nämlich seit ein paar Jahren im Fachjargon. Und das Wellen-Symbol für das kontaktlose Zahlen.

Falls Sie ein EC-Gerät für Ihr Geschäft mieten wollen, sollte dieses fähig sein, die Karten mit diesem Symbol auszulesen. Denn hier entfällt das Einstecken in den Slot, die Karte wird lediglich an eine Kontaktfläche am Terminal angelegt. NFC (Near Field Communication) heißt diese technische Innovation. Im Regelfall besitzen alle modernen Terminals diese Funktion.

Kartenzahlung mit Kreditkarte

Immer mehr Deutsche verfügen (neben der EC-Karte) über eine Kreditkarte. Alleine im Jahr 2024 wurden über 34 Millionen Karten in der Bundesrepublik ausgegeben. Wenn Sie also Ihre Bezahlsysteme auf den Prüfstand stellen oder erstmals ein Kartenlesegerät anschaffen, bedenken Sie diese Zahlen. Sie benötigen zwar kein zusätzliches Kreditkartenlesegerät, aber Sie sollten sich von Ihrem Anbieter beraten lassen, welche Kreditkartenunternehmen Sie akzeptieren wollen. VISA und MasterCard sind die meistgenutzten Karten in Deutschland. Je nach Kundenkreisen können Sie weitere Unternehmen zulassen (American Express, Diners Club, etc.)

Bezahlsysteme EC- oder Kreditkarte: Die Kosten

Für den Händler entstehen Kosten für die Anschaffung und Miete der Kartenlesegeräte. Weitere Gebühren (variable Kosten) fallen an pro Transaktion. Hier wird ein prozentualer Anteil des Betrags abgezogen.

  • Bei EC-Karten/Girokarten: circa 0,23 bis 0,30 Prozent.
  • Bei Kreditkarten: circa 1 bis 3 Prozent.

Customer Experience: Der Kunde bleibt König

Kommen wir zum magischen Begriff für alle Innovationstreiber im Bereich Bezahlsysteme: Customer Experience. Was hinter dem kryptischen Begriff steckt? Positive Kundenerfahrungen binden zwischen Anwender und Produzenten. Der zufriedene Kunde wird am Ende des Prozesses zum loyalen Markenbotschafter. Schon längst verbessern internationale Unternehmen ständig den technischen Stand der Dinge. Übersetzt heißt das für Sie: Wenn Sie Kartenzahlung anbieten, bleiben Sie stets informiert. Welche Neuerungen gibt es, die auch Ihren Kunden gefallen könnten?

NFC-fähige Kartenlesegeräte im Trend

Falls Sie sich zur Einführung eines Bezahlsystems entscheiden, kommen Sie aus meiner Sicht am Thema NFC nicht vorbei. Wie schon im oberen Abschnitt erwähnt, verfügen heute im Regelfall alle modernen stationären oder mobilen Geräte über die kontaktlose Technik. Fragen Sie also Ihren Anbieter, ob er Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot erstellen kann.

Apple Pay Logo

Silicon Valley treibt an: Schon mal von Apple Pay oder Google Pay gehört? Die beiden Big Player aus Silicon Valley mischen natürlich mit, wenn es im innovative Bezahlsyteme geht. Das NFC-Verfahren funktioniert auch auf Smartphones mit Apples IOS-Betriebssystem oder mit Android von Google. T-Systems (ein Unternehmen der Deutschen Telekom) treiben die Entwicklung derzeit auf die Spitze: Per intelligentem Store-Konzept speichern Supermärkte Ihr Nutzerverhalten. Dabei werden Sie bei Betreten des Ladens registriert, Ihre Einkäufe automatisch erkannt und bei Verlassen des Markts automatisch abgerechnet. Die Wartezeit an den Kassen entfällt. Noch befindet sich die Technik in der Erprobung. Aber denken Sie an meine einleitenden Worte auf dieser Seite: Es gibt Entwicklungen, die nicht aufzuhalten sind.

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Zettle
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4,7 von 5 Sternen (basierend auf 33 Bewertungen)

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Basis-Konditionen0€ GerätekostenPayPal Reader
ab 29 Euro (Kauf)
Solo Lite:
34 Euro (Kauf)
Transaktionskosten / Händlerentgelte• max. 1,19% pro Zahlung für alle gängigen Kartentypen (Giro-, Debit- und Kreditkarte)• Alle Karten (EC-, Debit- und Kreditkarten): 1,39%• Alle Karten (EC-, Debit- und Kreditkarten): 1,39 %
Funktionsweise / Anbindung an Kassensysteme• Geräte sind unabhängig von externer Hard- und Software einsatzfähig
• Anschluss an Kassensysteme möglich
Bluetooth-Kartenlesegerät, Betrieb über Smartphone oder Tablet via Kassen-App (PayPal POS app). Bluetooth-Kartenlesegerät, Betrieb über Smartphone oder Tablet via Kassen-App. Integration von SumUp internem Kassensystem möglich.
Ersteinrichtung / Benötige Software • Komplett vorinstalliert
• Sofort einsatzbereit
Ersteinrichtung und Verbindung mit externer Hardware erforderlich, dafür PayPal POS App auf Smartphone oder Tablet (Android / iOS) herunterladen und Anleitung befolgen Ersteinrichtung und Verbindung mit externer Hardware erforderlich, dafür SumUp Kassen-App auf Smartphone oder Tablet (Android / iOS) herunterladen und Anleitung befolgen
Wichtige SchnittstellenBluetooth, LAN, WLAN, LTE, NFC (kontaktlos Chipleser)Bluetooth, WLAN, LTE, NFC (kontaktlos Chipleser), USB-C (Ladekabel)Bluetooth, WLAN, LTE, NFC (kontaktlos Chipleser), microUSB (Ladekabel)
ZubehörKein Zubehör nötigU. a. Zettle Halter, Belegdrucker, Barcodescanner, Kassenlade mit erweiterter Software (Gesamtpreis ab 421 Euro für Komplett-Set)U.a. Tablet Ständer, Scanner, Bondrucker, Kassenschublade, POS-Komplett-Kassensystem (499 Euro)
Service & Support• FAQs
• E-Mail
• Telefon (Mo-Fr. 9-17 Uhr)
• FAQs
• E-Mail und Chat
• Telefon (Mo-Fr 9-17 Uhr)
• Ersthilfe via Chatbot & FAQs
• telefonische Kontaktaufnahme bei schwerwiegenden Problemen über SumUp App/ Dashboard möglich
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Zusammenfassung der Vergleichs-Tabelle:

Die Terminals des Testsiegers Bezahlexperten sind geeignet für alle, die ein robustes Kartenlesegerät suchen. Besonders praktisch: das Gerät kommt komplett vorinstalliert und sofort einsatzbereit bei Ihnen an. Bei den Kosten hat der Anbieter gegenüber der Konkurrenz die Nase vorn.

Häufige Fragen rund um das Thema Bezahlsysteme

Das hängt von folgenden Faktoren ab: Wo setzen Sie das Bezahlsystem ein? Wer sind Ihre Kundenkreise? Wie häufig nutzen Sie das System. Welche Umsätze erwarten Sie? Einen guten Überblick biete ich Ihnen in meinem Artikel „Kartenzahlung – Der Gesamtüberblick.“

Weiter oben auf der Seite habe ich Ihnen schon die variablen Kosten für die Kartenzahlung mit EC- und Kreditkarte aufgezeigt. Weiterhin entstehen beim Einsatz von Lesegeräten fixe Kosten (monatliche Miete + Servicegebühr). Für die Bereitstellung und Konfiguration des Geräts wird in der Regel eine einmalige Gebühr fällig. Mehr Infos erhalten Sie in meinem Artikel „Kartenzahlung – Kosten für Händler “.

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