Marc Schuster
Mein Name ist Marc und ich informiere Sie umfassend zum Thema Kartenzahlung. Seit 2017 unterstütze ich deutsche Einzelhändler dabei, den passenden Anbieter für jede individuelle Situation zu finden.
Anbieter Vergleich Kartenlesegeräte: Konditionen, Einrichtung und Funktionsweise
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Testsieger
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Testsieger
Bezahlexperten | Zettle | SumUp | |
| Bewertungen | 4,7
4,7 von 5 Sternen (basierend auf 33 Bewertungen)
| 2,8
2,8 von 5 Sternen (basierend auf 22 Bewertungen)
| 2,1
2,1 von 5 Sternen (basierend auf 85 Bewertungen)
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| Basis-Konditionen | 0€ Gerätekosten | PayPal Reader ab 29 Euro (Kauf) | Solo Lite: 34 Euro (Kauf) |
| Transaktionskosten / Händlerentgelte | • max. 1,19% pro Zahlung für alle gängigen Kartentypen (Giro-, Debit- und Kreditkarte) | • Alle Karten (EC-, Debit- und Kreditkarten): 1,39% | • Alle Karten (EC-, Debit- und Kreditkarten): 1,39 % |
| Funktionsweise / Anbindung an Kassensysteme | • Geräte sind unabhängig von externer Hard- und Software einsatzfähig • Anschluss an Kassensysteme möglich | Bluetooth-Kartenlesegerät, Betrieb über Smartphone oder Tablet via Kassen-App (PayPal POS app). | Bluetooth-Kartenlesegerät, Betrieb über Smartphone oder Tablet via Kassen-App. Integration von SumUp internem Kassensystem möglich. |
| Ersteinrichtung / Benötige Software | • Komplett vorinstalliert • Sofort einsatzbereit | Ersteinrichtung und Verbindung mit externer Hardware erforderlich, dafür PayPal POS App auf Smartphone oder Tablet (Android / iOS) herunterladen und Anleitung befolgen | Ersteinrichtung und Verbindung mit externer Hardware erforderlich, dafür SumUp Kassen-App auf Smartphone oder Tablet (Android / iOS) herunterladen und Anleitung befolgen |
| Wichtige Schnittstellen | Bluetooth, LAN, WLAN, LTE, NFC (kontaktlos Chipleser) | Bluetooth, WLAN, LTE, NFC (kontaktlos Chipleser), USB-C (Ladekabel) | Bluetooth, WLAN, LTE, NFC (kontaktlos Chipleser), microUSB (Ladekabel) |
| Zubehör | Kein Zubehör nötig | U. a. Zettle Halter, Belegdrucker, Barcodescanner, Kassenlade mit erweiterter Software (Gesamtpreis ab 421 Euro für Komplett-Set) | U.a. Tablet Ständer, Scanner, Bondrucker, Kassenschublade, POS-Komplett-Kassensystem (499 Euro) |
| Service & Support | • FAQs • Telefon (Mo-Fr. 9-17 Uhr) | • FAQs • E-Mail und Chat • Telefon (Mo-Fr 9-17 Uhr) | • Ersthilfe via Chatbot & FAQs • telefonische Kontaktaufnahme bei schwerwiegenden Problemen über SumUp App/ Dashboard möglich | Angebot einholen | Angebot einholen | Angebot einholen |
Unser Preis-Leistungssieger
- Unter Berücksichtigung aller Konditionen sowie Erfahrungsberichte schneiden die Bezahlexperten unter den Payment-Dienstleistern am besten ab.
Stolperfallen im Internet: Vorsicht vor versteckten Kosten
Haben Sie schon im Internet nach Anbietern gesucht? Aus Erfahrung kann ich sagen, dass einige Dienstleister mit attraktiven Angeboten werben. „Nur X% Gebühren“ oder „50 % Rabatt“ sind übliche Aussagen, um Sie zu locken. Bitte seien Sie vorsichtig: Meist finden sich im Vertragswerk bzw. den AGB weitere Kosten, die natürlich nicht in der plakativen Werbebotschaft sichtbar sind. Prüfen Sie also genau! Ich gebe Ihnen aus meiner Erfahrung Beispiele, für solche versteckten Kosten.
Überhöhte Transaktionsgebühren
Ehrlicherweise würde ich nicht mehr als maximal 1,19 Prozent pro Transaktion akzeptieren. Achten Sie also genau darauf, wie die variablen Kosten gestaltet sind. Denn die Rechnung der Lockangebot-Anbieter lautet oft: Geringe Fixkosten, hohe variable Gebühren. Viele Händler fallen anscheinend darauf rein, wenn das Kartenterminal super billig ist und vergessen zu beachten, dass die variablen Kosten durchaus den viel größeren Teil der Kosten der Kartenzahlung ausmachen.
Update-Gebühren
Wie Ihr Computer oder Smartphone braucht das Kartenlesegerät von Zeit zu Zeit Updates. Hier schlägt der Anbieter dann oft „über Gebühr“ zu. Teilweise habe ich schon erlebt, dass für einen solchen Service 29 Euro oder mehr pro Update fällig werden. Schon bei 3 – 4 Updates pro Jahr ist das Terminal dann umgerechnet 7-10 Euro pro Monat teurer.
Werbung auf dem Display
Moderne Geräte verfügen über den LED-Display. Darauf lassen sich auch externe Inhalte abspielen wie Werbeanzeigen. Ganz ehrlich – ist der Kunde bei Ihnen, sollte es auch nur um Sie und Ihr Geschäft gehen und keine Werbeanzeige vom Restaurant nebenan oder Check24 über das Display laufen, oder?
Veraltete Geräte
Wer will nicht die Ladenhüter loswerden? Achten Sie darauf, welches Gerät Ihnen angeboten wird. Einige Anbieter nehmen gebrauchte Geräte (nach Ende der Vertragslaufzeit zurück), hübschen diese wieder auf (sogenanntes „Refurbishing“) für die Zweit- oder Drittverwendung.
Sie wollen noch tiefer ins Thema Kartenzahlung einsteigen?
Dann empfehle ich den Artikel Kartenzahlung - Der Gesamtüberblick. Hier erhalten Sie auf einer Seite alles Wichtige und Wissenswerte rund um die Kartenlesegeräte und deren Verwendungsmöglichkeiten.
Vorstellung: Kartenlesegeräte für alle Fälle im Überblick
Die Kartenterminals CCV Base Next und CCV A77 von Bezahlexperten, unserem Testsieger, zählen aktuell zu den gefragtesten Mietgeräten. Unter den Kartengeräten zum Kauf gehört Zettle zu den beliebtesten Modellen. Ob Miete oder Kauf die bessere Wahl ist, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Im Anbieter Vergleich der Kartenlesegeräte ist das die Top-Auswahl:
- KABELGEBUNDEN
- Stationäres Allround-Talent zur flexiblen Nutzung mit WLAN Schnittstelle. Transaktionen werden blitzschnell verarbeitet. Intuitiv in der Bedienung.
CCV A77
- MOBIL
- So kompakt und leicht wie ein Smartphone. Das A77 akzeptiert jegliche Karten- und Zahlungsarten. Flexible Nutzung über WiFi oder LTE möglich.
Zettle Reader 2
- MOBIL
- Der Zettle 2 Reader wird mit einem Smartphone/Tablet verbunden, die Zahlungsabwicklung erfolgt per App, die auf einem Zweitgerät installiert wird. EC- und Kreditkarten werden akzeptiert.
Unser Preis-Leistungssieger
- Unter Berücksichtigung aller Konditionen sowie Erfahrungsberichte schneiden die Bezahlexperten unter den Payment-Dienstleistern am besten ab.
Mieten oder kaufen? Vergleich unterschiedlicher mobiler Modelle
Was Sie beim Anbieter Vergleich für Kartenlesegeräte festgestellt haben: Ihnen stehen grundsätzlich zwei Vertriebsmodelle zur Anschaffung eines Kartenlesegeräts zur Verfügung. Sie können ein entsprechendes Terminal mieten – meist gegen eine monatliche Gebühr (bei den Bezahlexperten jetzt mit 0 € monatlicher Grundgebühr dank neuer Flatrate) oder einmalig kaufen. Was die Unterschiede sind, zeige ich Ihnen nachfolgend auf.
Wichtig vorab zu wissen: Bei beiden Kosten-Modellen kommen Gebühren hinzu, die pro Zahlungsvorgang entstehen. Diese Transaktionskosten bzw. Händlerentgelte sind prozentuale Anteile vom Zahlbetrag bzw. kleine Cent-Beträge, die von den Anbietern erhoben werden. Wie diese im Detail wirken, sehen Sie auch in den Rechenbeispielen weiter unten auf der Seite.
Kartenlesegerät mieten – wie funktioniert das?
Die meisten Anbieter verlangen für hochwertige, moderne Kartenterminals mit aktueller Technik eine überschaubare monatliche Grundgebühr während der vereinbarten Vertragslaufzeit. In dieser Grundgebühr sind in der Regel enthalten:
die Miete des Kartenterminals
Service- und Supportleistungen
notwendige Software- und Sicherheitsupdates
Zusätzlich berechnet der Anbieter meist eine einmalige Einrichtungsgebühr für die Inbetriebnahme des Geräts.
Um Kartenzahlung anbieten zu können, müssen Sie also kein Vermögen ausgeben.
Tipp: Mit der neuen Flatrate der Bezahlexperten fallen keine monatlichen Fixkosten mehr an!
Variable Kosten kommen hinzu
Im Einsatz kommen dann noch die variablen Kosten hinzu: Eine Gebühr pro Transaktion. Diese beträgt bei den Bezahlexperten maximal 1,19% – für alle gängigen Zahlungsarten. Es ist somit unerheblich, ob Ihre Kundschaft mit Giro-, Kredit- oder Debitkarte zahlt. Die Gebühren bleiben gleich niedrig.
Der Vorteil der Mietgeräte von Anbietern wie den Bezahlexperten liegt auch in der einfachen Handhabung: Das Gerät wird Ihnen konfiguriert zugestellt. Die Erst-Installation ist einfach, Unterstützung gibt es ansonsten per Hotline.
Auch der Betrieb der Geräte ist kinderleicht und flott – für Sie und Ihre Mitarbeiter. Zudem ist ein Bon-Drucker integriert. Um Zahlungen abzuwickeln, benötigen Sie kein weiteres Zubehör. Per Schnittstelle sind diese Kartenlesegeräte an bestehende oder neue Kassensysteme anschließbar.
Kartenlesegerät kaufen – wie funktioniert das?
Es gibt einige Anbieter wie SumUp oder Zettle , die kleine, mobile Kartenleser zum Kauf anbieten – ohne monatliche Mietgebühr.
Das Kartenterminal selbst dient ausschließlich zum Auslesen der Karte und zur Eingabe der PIN. Für die Zahlungsabwicklung benötigen Sie zusätzlich ein Smartphone oder Tablet, auf dem die entsprechende App installiert ist. Über diese Software wird die Zahlung verarbeitet.
Da immer zwei Geräte gleichzeitig im Einsatz sind, kann die Bedienung zu Beginn etwas ungewohnt wirken.
Für den Ausdruck von Kundenbelegen ist die Anschaffung eines separaten Druckers erforderlich. Darüber hinaus bieten beide Anbieter verschiedenes praktisches Zubehör an – bis hin zu vollständigen Kassensystemen.
Höhere Gebühren – und höhere Anschaffungskosten?
Sie sehen schon: Wenn Sie weiteres Zubehör benötigen, dann treibt das die auf den ersten Blick günstigen Anschaffungskosten doch etwas in die Höhe.
Die Gebühren für die Transaktionen (variable Kosten) sind bei diesen Anbietern in der Regel höher. Zudem müssen Sie eventuell noch ein zweites Gerät (Smartphone, Tablet) anschaffen.
Rechenbeispiele als Entscheidungshilfe: Kartenlesegerät mieten oder kaufen?
Kleine Boutique
Monatlicher Umsatz 20.000 EUR bei Zahlungen mit Karte (50% EC-Karte und 50% Kreditkarte)
Summe = 198 EUR Summe = 278 EUR Friseursalon
Monatlicher Umsatz 15.000 EUR bei Zahlungen mit Karte (50% EC-Karte und 50% Kreditkarte)
Summe = 163,50 EUR Summe = 208,50 EUR Restaurant
Monatlicher Umsatz 10.00 EUR bei Zahlungen mit EC-Karte und Kreditkarte
Summe = 109 EUR Summe = 139 EUR Zwischenfazit
Unsere Kostenbeispiele zeigen: In allen drei Anwendungsfällen ist die Miete eines Kartenterminals mit den Bezahlexperten für Händler günstiger. Basierend auf unseren Tests empfehlen wir im Anbieter Vergleich der Kartenlesegeräte klar die Bezahlexperten. Unser Testsieger überzeugt neben attraktiven Konditionen mit modernen, robusten Geräten und einem ausgezeichneten Kundenservice, was durch zahlreiche positive Online-Bewertungen bestätigt wird.
Bei den Bezahlexperten fällt die Miete für das Terminal weg. Das Gerät ist somit in der Flatrate kostenlos enthalten. Bei Kaufgeräten müssen Sie den einmaligen Kaufpreis in Ihre Kalkulation einbeziehen. Das Solo Lite von SumUp kostet z.B. 34 €.
Unser Preis-Leistungssieger
- Unter Berücksichtigung aller Konditionen sowie Erfahrungsberichte schneiden die Bezahlexperten unter den Payment-Dienstleistern am besten ab.
Fazit: Mieten lohnt sich (fast) immer, kaufen nur bedingt
Beim Vergleich der Anbieter zählen oftmals die Kosten. Deshalb will ich dieses Thema für mein Fazit heranziehen. Der Rechenbeispiel-Vergleich macht deutlich: Im Regelfall kommen Händler rein finanziell gesehen mit Mietgeräten günstiger davon.
Grund sind die Transaktionsgebühren, die für die Nutzung der Kartenarten anfallen. Hier bieten die meisten Anbieter von mobilen Kartenlesegeräten zur Miete die besseren Konditionen.
Am Ende entscheiden natürlich auch weiche Faktoren, wie die Optik oder die Handhabung der Geräte. Doch aus meiner Erfahrung scheuen die meisten kleinen Geschäfte die Einführung von Kartenzahlung wegen der Sorge vor Kosten, die sowohl beim Miet- als auch Kaufgerät unbegründet ist.



