Sie möchten unabhängig von Kabeln bargeldlos kassieren und suchen daher ein mobiles Kartenlesegerät? Wussten Sie, dass es in diesem Bereich verschiedene Varianten gibt – z.B. mit oder ohne Grundgebühr oder mit WLAN oder SIM-Karte? Nicht für jedes Unternehmen ist jedes mobile Kartenlesegerät die richtige Wahl. Ich zeige Ihnen nachfolgend die Unterschiede auf, gebe Empfehlungen und habe einen Angebotsvergleich seriöser Dienstleister in einer übersichtlichen Tabelle für Sie zusammengestellt. Lesen Sie Erfahrungsberichte von Nutzern und bewerten Sie gerne mit! Viel Spaß beim Durchstöbern der Seite.
Frau zahlt mit Handy
Marc

Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.


Welche Arten von mobilen Kartenlesegeräten gibt es

Grundsätzlich gibt es derzeit zwei Arten von mobilen EC Geräten. Solche, bei denen eine monatliche Grundgebühr durch den Anbieter anfällt. Und Geräte, die ohne feste Grundgebühr zu einem einmaligen Anschaffungspreis erhältlich sind. Sie haben also zwei grundsätzlich verschiedene Vertriebsmodelle zur Wahl.  

Worauf Sie immer achten sollten: Entscheiden Sie sich in jedem Fall für ein Terminal, das über die NFC-Technik (NFC steht für Near Field Communication) verfügt. Damit können Sie kontaktloses Bezahlen anbieten. Die meisten modernen Kartenlesegeräte sind entsprechend ausgestattet. Bei älteren Geräte, die teilweise „refurbished“ – auf deutsch generalüberholt – wieder zum Einsatz kommen, fehlt dieses Merkmal.

Mobile EC Geräte mit oder ohne Grundgebühr – was lohnt sich für Sie?

Mobile EC Geräte mit monatlicher Grundgebühr eignen sich für Sie…

… wenn Sie mehr als 2.000 EUR Umsatz pro Monat über das Kartenlesegerät generieren. Denn die Gesamtkosten (monatliche Fixkosten für die Miete + variable Kosten pro Buchung über die EC-Karte/Kreditkarte) sind in diesem Fall in der Regel niedriger als bei den Geräten ohne Grundgebühr.

… wenn Sie ein mobiles Kartenlesegerät suchen, das von Ihnen und Ihren Mitarbeitern einfach zu handhaben ist. Bei den Geräten ohne Grundgebühr funktioniert die Abrechnung nämlich oft über ein Smartphone via App. Haben Sie in Ihrem Unternehmen die Zeit, jedem Mitarbeiter die Benutzung der App zu erklären und auch immer ein Smartphone an der Kasse liegen, auf dem die App installiert ist? Wahrscheinlich ist das nicht immer praktikabel für Ihren Betrieb.

… wenn Sie eine schnelle und  reibungslose Erst-Installation haben wollen. Diese ist in der Regel in wenigen Minuten abgeschlossen und wird gegebenenfalls durch eine entsprechende Service-Hotline des Anbieters unterstützt.

Vorteile

Nachteile

Mobile EC Geräte ohne monatliche Grundgebühr eignen sich für Sie…

… wenn Sie pro Monat auf einen Umsatz bis maximal ca. 2.000 EUR kommen. Die variablen Kosten pro Transaktion sind zwar höher als im Vergleich zu den Geräten mit Grundgebühr, dennoch kann die Rechnung für Sie aufgehen. Denn das Gerät schaffen Sie einmalig an, eine monatliche Miete entfällt. Schließen Sie ihr Geschäft aufgrund eines Urlaubs oder sind nur saisonal tätig, ist die Lösung (bei Nicht-Überschreitung der 2.000 EUR-Grenze) für Sie ebenfalls von Vorteil.

Allerdings: Wie schon weiter oben beschrieben, sind in der Regel weitere Geräte, wie ein Mobiltelefon oder Tablet erforderlich, um die Kartenleser via App zu nutzen. Das bedingt möglicherweise weitere Anschaffungskosten und eine etwas umständlichere Einweisung Ihrer Mitarbeiter für mehrere Geräte.

Vorteile

Nachteile

Ist ein mobiles EC Kartenlesegerät wirklich das richtige für Sie?

Bevor ich Ihnen eine Reihe von mobilen Kartengeräten vorstelle, möchte ich Ihnen mit der folgenden Übersicht gerne einen umfassenderen Überblick darüber geben, was es abgesehen von mobilen Kartenlesegeräten sonst noch auf dem Markt gibt. Auch wenn mobil oft Sinn macht, sollten Sie nicht einfach ein mobiles EC Terminal mieten, sondern wissen, welches Gerät am besten zu Ihren Anforderungen passt. Nur so kann es dann optimal bei Ihnen aufgestellt, angeschlossen und in den Betriebsablauf integriert werden.  

Icon Kartenterminal

STATIONÄR

Das sind die Klassiker: Man verbindet ein Kabel mit dem Strom und eins mit dem Telefon- oder Internetanschluss.

Vorteil:
Die stationären EC Geräte sind die günstigsten und zuverlässigsten Geräte am Markt.

Nachteil:
Man kann sie nicht von A nach B bewegen, sondern Sie müssen an einem festen Platz stehen.

Gut zu wissen:
Die meisten stationären EC Geräte sind mit zwei Kabeln ausgestattet. Es gibt aber mittlerweile auch Varianten, die mittels WLAN verbunden werden.

Icon Kartenterminal WLAN

MIT WLAN

Handlich und überall gut zu verstauen. Mobile EC Geräte haben einen Akku eingebaut und sind somit unabhängig von Kabeln.

Vorteil:
Höhere Flexibilität und z.B. im Restaurant besserer Kundenservice, denn welcher Gast will schon mit zur Kasse gehen, um dort per Karte zu bezahlen.

Nachteil:
Wenn das WLAN ausfällt, sind keine Zahlungen möglich. Und der Akku sollte über Nacht aufgeladen werden.

Gut zu wissen:
Geeignet nicht nur für Unternehmen, die das EC Gerät dauerhaft herumtragen, sondern auch dort, wo wenig Platz an der Kasse ist oder der Telefon-/ Internetanschluss zu weit weg ist.

Icon Kartenterminal WLAN

MIT SIM-KARTE

Noch flexibler, weil man unabhängig von Kabeln und vom WLAN ist.

Vorteil:
Handwerker können direkt beim Kunden kassieren, Bauern auf dem Wochenmarkt und Gastrobetriebe im Haus und im Biergarten. Dank Anbindung ans Mobilfunknetz ist man sehr flexibel.

Nachteil:
Funktioniert dort nicht, wo kein Handynetz besteht.

Gut zu wissen:
Es gibt EC Geräte, die wechseln automatisch zwischen WLAN und Mobilfunk. Somit kann man im Gewölbekeller (mit WLAN) und im Biergarten (mit Mobilfunk) kassieren.

Für welche Branchen ist ein mobiles EC Gerät unverzichtbar?

Eigentlich liegt es auf der Hand, ein mobiles EC Gerät ist immer dann ein Muss, wenn es keinen festen Kassenplatz in Ihrem Betrieb gibt. Das kann heißen, dass Sie beim Kunden am Tisch kassieren, wie es z.B. in der Gastronomie der Fall ist., Ees kann aber auch heißen, dass Sie im Außendienst z.B. als Handwerker oder Friseur tätig sind, der zum Kunden nach Hause kommt. Mobile EC Geräte eignen sich auch besonders gut für Geschäfte, in denen es mehrere Point of Sales gibt. In Apotheken gibt es beispielsweise oft einen langen Verkaufstresen, aber nur ein Gerät zur Annahme von Kartenzahlungen, hier wird das mobile EC Gerät, dann einfach dorthin weitergegeben, wo es gerade benötigt wird.  

Die nachfolgende Liste soll Ihnen einen Überblick über all die Branchen geben, denen ich zu einem mobilen EC Gerät raten würde:  

  • Gastronomie (Cafés, Restaurants, Biergärten) 
  • Lieferdienste 
  • Handwerk im Außendienst 
  • Markt- und Messe 
  • Hotelgewerbe 
  • Arztpraxen und Apotheken (entweder wenig Platz an der Rezeption oder wechselnde Abrechnungsorte) 
  • Selbstständige Physiotherapeuten oder Heilpraktiker, die Hausbesuche anbieten
  • Taxi 

Mit oder ohne Grundgebühr: Drei Modelle in der Übersicht

Ich habe bereits in der Einführung grundlegende Unterschiede angerissen. Jetzt möchte ich Ihnen drei mobile Kartenlesegeräte vorstellen, damit Sie einen ersten (optischen) Eindruck bekommen. Die ersten beiden Geräte sind von CCV (erhältlich beispielsweise beim Payment-Dienstleister Bezahlexperten) sind Beispiele für moderne Miet-Geräte, für die eine monatliche Gebühr anfällt. Das dritte Modell ist der Kartenleser von Zettle, der nicht gemietet, sondern von Ihnen gekauft wird. Beliebt ist ebenfalls der Kartenleser des Unternehmens SumUp (hier ohne Abbildung), der genauso funktioniert.

von den Bezahlexperten
von den Bezahlexperten
von Zettle

Wie lange hält der Akku von mobilen EC Geräten?

Mobile EC Geräte sind für eine dauerhafte Nutzung eingerichtet. Das heißt: Selbst in einem brummenden Gastro-Betrieb können Sie das Terminal sicher ein bis zwei Tage nutzen, ohne nachzuladen. Selbstverständlich empfiehlt sich ein sinnvolles Nachladen, z. B. über Nacht. 

Da mit den klassischen mobilen EC Geräten eine Ladeschalte mitgeliefert wird, kann man das Terminal dort auch gut ablegen – und eben zwischendurch laden. So muss man sich keine Sorgen machen, dass der Akku mal ausfällt. 

Unser Preis-Leistungssieger

Rechenbeispiel und Kostenvergleich bei mobiler Kartenzahlung

Die meisten Anbieter von mobilen Kartenzahlungsgeräten erheben monatliche Grundgebühren wie die Bezahlexperten. Nur bei den speziellen Geräten von Zettle und SumUp fallen keine Fixkosten an – stattdessen berechnen die Hersteller aber höhere Transaktionsgebühren. Es fallen also erst Gebühren an, wenn Kartenzahlungen durchgeführt werden. Für manche Unternehmen mit geringem Umsatz kann sich ein Vertrag ohne Fixkosten unter Umständen lohnen. 

Bitte beachten Sie: So reizvoll „keine Grundgebühren“ auch klingt – schon ab Umsätzen von rund 2000 Euro können Verträge mit Fixkosten insgesamt günstiger für Sie ausfallen. Auch wenn in Ihrem Geschäft oft mit Kreditkarte gezahlt wird – zum Beispiel, wenn es in einer Touristengegend liegt –, sollten Sie die Gesamtgebühren hochrechnen und vergleichen. Obwohl die finanziellen Unterschiede zwischen einem Vertrag mit und ohne Fixkosten auf den ersten Blick gering erscheinen, ist die Auseinandersetzung mit dem Thema auf lange Sicht lohnenswert. 

Kosten-Zusammensetzung im Überblick

Die Gesamtkosten für ein mobiles Kartenzahlungsgerät setzen sich aus drei Komponenten zusammen: Den einmaligen, monatlichen und variablen Kosten. An folgender Übersicht können Sie sich orientieren:

Einmalige Kosten

  • Pauschale für die Ersteinrichtung (20 – 30 Euro) – u. a. Konfiguration des EC-Kartenlesegeräts, Einrichtung der Finanzwege und Versandkosten

Monatliche Kosten

  • Miete für das Kartenterminal (9 – 15 Euro)
  • Servicevertrag (5 – 10 Euro)
  • evtl. Zusatzdienstleistungen (5 – 10 Euro)

Variable Kosten:

  • Transaktionskosten (7 – 12 Cent)
  • umsatzabhängige Gebühren (Debit- und Kreditkartenzahlung ab circa 0,95 %, EC-Kartenzahlung circa 0,23 – 0,30 %)

Jetzt kennen Sie sich schon sehr gut mit den verschiedenen Varianten mobiler Kartenlesegeräte aus. Sie haben grundlegende Unterschiede kennengelernt und erste Hinweise erhalten, für wen sich welches Gerät lohnt – vor allem in Bezug auf Ihren monatlichen Umsatz. Doch wie sieht das ganz konkret aus? Ich will es am nachfolgenden Beispiel verdeutlichen:  Der monatliche Umsatz eines kleinen Ladengeschäfts mit Kartenzahlung beträgt 4.000 Euro. Dafür wickelt es pro Monat 100 Kartenzahlungen ab (also gerade mal 4-5 pro Öffnungstage) mit einem Durchschnittsbetrag von 40 Euro. 80 Prozent der 100 Bezahlvorgänge werden mit EC-Karte beglichen, weitere 20 Prozent mit Kreditkarte. Die Kosten sehen demnach wie folgt aus: 

Kartenlesegerät mit Grundgebühr (Miete)

  • Gerätemiete: 12 Euro
  • Servicegebühr: 6 Euro
  • 100 Transaktionen*: 7 Euro
  • 80 x EC-Gebühr*: 8 Euro
  • 20 x Kreditkartengebühr*: 9,52 Euro

Gesamtkosten pro Monat für Kartenzahlung: 42,52 Euro.

* Beispielwerte: 7 Cent (pro Transaktionen), 0,25 % EC-Karte, 1,19 % Kreditkarte.

Kartenlesegerät ohne Grundgebühr (Kauf)

  • Gerätemiete: 0 Euro
  • Grundgebühr: 0 Euro
  • 100 Transaktionen: 0 Euro
  • 80 x EC-Gebühr**: 30,40 Euro
  • 20 x Kreditkartengebühr**: 22 Euro

Gesamtkosten pro Monat für Kartenzahlung: 52,40 Euro

** Ich gehe von einem Beispiel-Wert von 0,95% für EC- und 2,75% für Kreditkarte aus.

Mobile Kartenlesegeräte: Übersichtlicher Anbieter-Vergleich

In der Tabelle finden Sie Daten, Fakten und Konditionen verschiedener Anbieter von mobilen Kartenlesegeräten für Ihren Vergleich. Wenn Sie mehr zu dem jeweiligen Anbieter wissen möchten, klicken Sie auf das entsprechende Logo. Über den Button „zur Website“ gelangen Sie direkt zu dem jeweiligen Dienstleister.

  • Testsieger
    Bezahlexperten
  • Zettle
  • SumUp
Testsieger
Bezahlexperten
Zettle
SumUp
Bewertungen
4,7
Rated 4.7 out of 5
4.7 von 5 Sternen (basierend auf 32 Bewertungen)

mehr Infos

3,0
Rated 3 out of 5
3 von 5 Sternen (basierend auf 20 Bewertungen)

mehr Infos

2,1
Rated 2.1 out of 5
2.1 von 5 Sternen (basierend auf 72 Bewertungen)

mehr Infos

Basis-KonditionenKartenterminals ab 8,49 Euro pro Monat (Miete), zzgl. Service-Gebühr ab 5,99 pro Monat, einmalig 24,99 Euro (Einrichtung)Zettle Reader 2:
29 Euro (Kauf)
SumUp Air: 39 Euro (Kauf)
Transaktionskosten / Händlerentgelteab 7 Cent pro Transaktion / EC-Karten 0,25 Prozent / Debitkarten 0,89 Prozent / Kreditkarten ab 1,19 Prozent Ausgewählte Debitkarten (z.B. Girocard inkl. Maestro ) 0,95 Prozent / Alle anderen Karten (Debit- und Kreditkarten) 2,75 ProzentAlle Karten (EC-, Debit- und Kreditkarten) 1,39 Prozent
Kosten-Beispiel für Zahlung von 50 Euro (EC-Karte / Debitkarte / Kreditkarte)EC = 19,5 Cent / Debitkarte (Mastercard/ Visa) = 51,5 Cent / Kreditkarte (Mastercard/ Visa) = 66,5 Cent (plus anteilig die monatlichen Fixkosten)EC = 47,5 Cent / Debitkarte (Visa/Mastercard) = 1,38 Euro / Kreditkarte (Mastercard/ Visa)= 1,38 EuroEC-, Debit- und Kreditkarten (Visa/ Mastercard)= 70 Cent
Funktionsweise / Anbindung an KassensystemeAll-in-One-Gerät mit integriertem Bon-Drucker / E-Bon-Funktion, Geräte sind unabhängig von externer Hard- und Software einsatzfähig; Anschluss per Schnittstelle an verschiedene Kassensysteme möglich (z.B. E-Cut, Korona, Vectron)Bluetooth-Kartenlesegerät, Betrieb über Smartphone oder Tablet via Kassen-App (Zettle Go). Integration von Zettle Kassensystem möglich. Geräte sind nicht mit anderen Kassensystemen kompatibelBluetooth-Kartenlesegerät, Betrieb über Smartphone oder Tablet via Kassen-App. Integration von SumUp internem Kassensystem Lite möglich. Geräte sind nicht mit anderen Kassensystemen kompatibel
Ersteinrichtung / Benötige Software Systemsoftware vorinstalliert, für sofortigen Einsatz eingerichtetErsteinrichtung und Verbindung mit externer Hardware erforderlich, dafür Zettle Go App auf Smartphone oder Tablet (Android / iOS) herunterladen und Anleitung befolgen Ersteinrichtung und Verbindung mit externer Hardware erforderlich, dafür SumUp Kassen-App auf Smartphone oder Tablet (Android / iOS) herunterladen und Anleitung befolgen
Wichtige SchnittstellenBluetooth, LAN, WLAN, LTE, NFC (kontaktlos Chipleser)Bluetooth, WLAN, LTE, NFC (kontaktlos Chipleser), USB-C (Ladekabel)Bluetooth, WLAN, LTE, NFC (kontaktlos Chipleser), microUSB (Ladekabel)
ZubehörWeitere Hardware nicht benötigt / Zusatzleistungen wie Buchungslisten zubuchbarU. a. Zettle Halter, Belegdrucker, Barcodescanner, Kassenlade mit erweiterter Software (Gesamtpreis bis zu 381 Euro für Komplett-Set)U.a. Tablet Ständer, Scanner, Bondrucker, Kassenschublade, POS-Komplett-Kassensystem (ab 646 Euro)
Service & SupportHilfreiche FAQs, persönliche Kontaktmöglichkeit via Telefon (Mo. bis Fr. von 9:00 bis 17:00 Uhr) und E-MailHilfreiche FAQs, persönliche Kontaktmöglichkeit via Telefon (Mo. bis Fr. von 9:00 bis 17:00 Uhr), E-Mail oder ChatErsthilfe via Chatbot & FAQs, telefonische Kontaktaufnahme bei schwerwiegenden Problemen über SumUp App/ Dashboard möglich
Angebot einholenAngebot einholenAngebot einholen

Detail-Informationen zur Vergleichs-Tabelle:

  • Basis-Konditionen: Aufgeführt sind die Standard-Angebote der verschiedenen Anbieter
  • Transaktionskosten/Händlerendgelte: Durchschnittliche Richtwerte beim Einsatz von EC-, Debit- bzw. Kreditkarten (kann variieren)
  • Kosten-Beispiel: Veranschaulichung der Kosten pro Transaktion (50 Euro)
  • Funktionsweise: Basis-Beschreibung, wie die einzelnen Geräte funktionieren
  • Benötigte Software/App: Programme, die zum Betrieb der Kartenlesegeräte erforderlich sind
  • Zubehör: Auswahl optionaler Zubehör-Bestandteile und Services

Zusammenfassung der Vergleichs-Tabelle: ​

Die Terminals des Testsiegers Bezahlexperten sind für alle geeignet, die unkomplizierte Kartenlesegeräte suchen und einen regelmäßigen vierstelligen (oder höheren) Umsatz erzielen. Für alle, die erstmal geringere Umsätze erwarten und die Anschaffungskosten gering halten wollen, sind die Geräte von Zettle oder SumUp eine geeignete und moderne Alternative. Allerdings können hier schnell weitere Kosten entstehen, wenn entsprechende Hardware dazu gekauft werden muss. Auch die Bedienung per App auf einem Zweitgerät ist zu beachten bei der Anschaffung.

Sie wollen noch tiefer ins Thema Kartenzahlung einsteigen?

 Dann empfehle ich Ihnen den Ratgeber-Artikel Kartenzahlung der Gesamtüberblick. Hier erhalten Sie auf einer Seite alles Wichtige und Wissenswerte rund um die Kartenlesegeräte und deren Verwendungsmöglichkeiten.

Übersicht der verschiedenen Verbindungsarten für mobile Kartenlesegeräte

Wichtigste Voraussetzung für die einwandfreie Funktion der mobilen Kartenlesegeräte: Eine stabile Netzwerk-Verbindung. Die Hersteller bieten Ihnen verschiedene Modelle an, die über eine entsprechende Ausstattung verfügen.

Welche Verbindungsart eignet sich für Sie?

Mit Bluetooth

Mobile Kartenlesegeräte mit Bluetooth-Funktion verbinden sich auf diesem Wege mit der Basisstation, in der sich der Strom- und Telefonanschluss befindet. In einem Radius von ca. 20 bis 30 Metern funktioniert das Gerät einwandfrei. Vorteil bei dieser mobilen Lösung: Sie funktioniert auch, wenn Sie über kein oder instabiles WLAN verfügen. Denn die Basisstation ist per LAN-Kabel mit dem Internet verbunden. Nachteil: 20-30m sind z.B. in einem Restaurant keine vernünftige Reichweite, um jeden Tisch abzudecken. 

Mit WLAN

Wenn Sie über ein stabiles WLAN in Ihrem Geschäft verfügen, ist ein mobiles Kartenlesegerät mit WLAN-Funktion die richtige Wahl für Sie. Das Gerät verbindet sich nach der Erst-Installation mit ihrem Netz. Sie wollen auf Nummer sicher gehen? Es gibt selbstverständlich auch Geräte, die sowohl über ein integriertes WLAN-Modul und als auch eine SIM-Karte für den Empfang über das Mobilnetz verfügen. Hierbei wird die beste Empfangsmöglichkeit automatisch ausgewählt, um für den Kunden die schnellstmögliche Abwicklung zu garantieren.

Mit SIM-Karte

Wer mobil unterwegs ist (beispielsweise auf Märkten, Messen oder als Fachverkäufer beim Endkunden) oder über ein instabiles WLAN verfügt, kann auf mobile Kartenlesegeräte mit integrierbarer SIM-Karte zurückgreifen, die dann auch über keine Basisstation verfügen.

Im Prinzip funktioniert das wie beim Handy: Die SIM-Karte wird in das Gerät eingesetzt und ist über das 4G-Netz verbunden. Problematisch wird dies eventuell beim Einsatz in Regionen ohne ausreichende Netzabdeckung. Wir empfehlen vorab zu klären, welcher Provider in Ihrem Kundeneinzugsgebiet den besten Empfang bietet.

In Verbindung mit Mobiltelefon oder Tablet (Bluetooth/WLAN)

Das betrifft ausschließlich die mobilen Kartenlesegeräte ohne monatliche Grundgebühr, die in der Regel per Bluetooth an ein Tablet oder Mobiltelefon gekoppelt werden. Die Bedienung erfolgt über eine entsprechende App auf dem jeweiligen Endgerät, das mit dem Kartenleser verbunden ist. Voraussetzung für die Funktion des Kartenlesegeräts ist selbstverständlich ein entsprechendes WLAN- oder Handynetz.

Zusammenfassung: Das sind die Vorteile mobiler Kartenzahlung

Sie sind sich noch unschlüssig darüber, ob Sie ein paar Euro mehr in ein mobiles Kartenlesegerät investieren sollten? Im Folgenden werde ich Ihnen alle Vorteile auflisten, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.

  • Volle Bewegungsfreiheit bei der Bedienung
  • Komfortable Stromversorgung über einen Akku
  •  Nicht an einen Kassierer gebunden
  • Gerät mit SIM-Karte auch außerhalb des Geschäfts nutzbar
  • Platzsparend und unauffällig

Und hier noch mal mit ausführlicher Begründung

Volle Bewegungsfreiheit bei der Bedienung

Für Restaurantbesitzer, Cafébetreiber und andere Gastronomen ist ein mobiles Terminal heute ein Muss. Mit einem WLAN-kompatiblen Kartenterminal können Sie in Ihrer kompletten WLAN-Reichweite Kartenzahlungen annehmen. Wenn Ihr Gerät mit einer Handy-SIM-Karte funktioniert, sind Sie noch flexibler: Diese Variante bietet Ihnen immer und überall eine konstante Internetverbindung.

Komfortable Stromversorgung über einen Akku

Während stationäre Terminals auf die konstante Stromverbindung über ein Kabel angewiesen sind, muss für den Einsatz eines mobilen Geräts nur ein Akku aufgeladen werden. Das wird von vielen Nutzern als komfortabler empfunden als die Kabelvariante.

Nicht an einen Kassierer gebunden

Da ein mobiles Terminal ganz ohne Kabel auskommt, kann es einfach an einen Kollegen weitergereicht werden, wenn bei dem aktuellen Kassierer gerade kein Bedarf besteht und es woanders gebraucht wird.

Gerät mit SIM-Karte auch außerhalb des Geschäfts nutzbar

Nicht nur Händler, sondern auch Dienstleister können von der mobilen Kartenzahlung profitieren. Handwerker, Taxifahrer, Schlüsseldienste und viele weitere Berufstätige ohne festen Einsatzort brauchen nur ein mobiles Terminal mit SIM-Karte in die Tasche zu stecken, um ihren Kunden an Ort und Stelle die Kartenzahlung anbieten zu können. Wenn Sie oder Ihre Angestellten beim Bedienen in der Nähe Ihres Geschäfts bleiben, reicht in der Regel auch ein WLAN-kompatibles Gerät aus.

Platzsparend und unauffällig

Mobile Bezahlterminals bestechen außerdem durch ihre Handlichkeit und Unauffälligkeit. Das ermöglicht nicht nur eine komfortable Mitnahme zum Kunden außerhalb des Geschäfts, sondern bietet auch vor Ort Vorteile: Statt einem unschönen Kabelsalat sehen Kunden nur ein dezentes Gerät auf Ihrem Tresen, das nach Benutzung ganz einfach in der Schublade verschwinden kann.

Häufige Fragen rund um das Thema Mobile Kartenlesegeräte

Im Regelfall erhalten Sie ein Paket per Post mit dem mobilen Terminal Ihrer Wahl. Es ist bereits für Sie vorkonfiguriert und wird nach einem Anruf bei der Technik freigeschaltet. Bei den mobilen Geräten muss lediglich noch das WLAN-Passwort eingegeben oder die SIM-Karte eingesetzt werden – wenn dies nicht bereits durch Ihren Dienstleister vorgenommen wurde.

Bei den Geräten ohne Grundgebühr ist es etwas aufwendiger. Hier müssen Sie eine App installieren und den Kartenleser über diese App mit einem Smartphone oder Tablet verbinden – in der Regel mit WLAN oder Bluetooth. Erst dann sind die Funktionen des Kartenlesegeräts nutzbar.

Wollen Sie das mobile Kartenterminal mit Ihrer Kasse koppeln, ist Ihr Kassenanbieter der richtige Ansprechpartner. Dieser verbindet die beiden Schnittstellen. Das kann ggf. zu Kosten seitens des Kassenanbieters führen.

Falls es in Ihrem Geschäft kein WLAN gibt, können Sie trotzdem Kartenzahlung anbieten. Mobile EC-Geräte mit SIM-Karte machen es möglich (funktioniert überall da, wo man auch Handyempfang hat).

In der Regel haben alle mobilen Kartenlesegeräte eine Laufzeit über 1-2 Tage, dies ist allerdings stark abhängig von der Häufigkeit des Gebrauchs bzw. der Anzahl der geleisteteten Transaktionen. Wie bei allen Geräten mit Akku gilt: Laden Sie das Gerät erst auf, wenn der Akku fast leer ist. So bleibt die Laufzeit langfristig auf einem hohen Niveau. Grundsätzlich kann ich Ihnen aber auch hier die Sorge nehmen: Während des Gebrauchs der Geräte müssen Sie nicht ständig auf den Akku schauen. Die Praxis zeigt, dass alle Geräte über ausreichend Leistung verfügen.

Hier hilft Ihnen die technische Hotline Ihres Dienstleisters, der Ihnen das Terminal zur Verfügung gestellt hat. Natürlich kann ich Ihnen eine Reihe von seriösen Anbietern empfehlen, die einen entsprechenden Service garantieren, dafür lesen Sie am Besten meinen Artikel Kartenzahlung Anbieter Vergleich

In der Regel macht Ihr mobiles Kartenlesegerät abends einen sogenannten Kassenschnitt und schickt damit alle Kartenzahlungen des Tages zum Dienstleister. Der holt das Geld vom Konto Ihrer Kunden ab, leitet es weiter und wenn Ihre Bank zu den schnelleren gehört, haben Sie das Geld schon am nächsten Tag auf dem Konto. 

Alles kann, nichts muss – das ist auch beim EC Gerät die Devise. Das Gerät ist immer mit der Freischaltung für EC-Karten gekoppelt. Aber ob Sie auch Kreditkarten annehmen möchten, bleibt Ihnen überlassen. Ich empfehle immer, mindestens VISA und MasterCard freischalten zu lassen, denn ansonsten können ausländische Kunden bei Ihnen nicht bezahlen. Es gibt nämlich außer in Deutschland nirgendwo das System „EC Karte“ (bzw. offiziell GiroCard genannt). Ausländer zahlen immer mit Kreditkarten oder per Maestro bzw. V Pay und das funktioniert nur mit einer Kreditkarten-Freischaltung.

Bei seriösen Anbietern wie zum Beispiel den Bezahlexperten fallen auch keine Grundgebühren für die Kreditkarten-Freischaltung an, sondern lediglich prozentuale Gebühren vom Kartenumsatz.