Es gibt gute Gründe, ein EC Gerät zu mieten. Ich selbst habe vor kurzem folgende Situation erlebt: An unseren örtlichen Supermarkt ist eine kleine Bäckerei angeschlossen. Ich kaufe dort gerne ein. Die Brötchen schmecken um einiges besser als die Aufback-Varianten der Kette. Vor kurzem hatte eine Kundin vor mir kräftig zugelangt. Eine volle Tüte Leckereien für den sonntäglichen Brunch. Sie schaute in ihr Portemonnaie. Bargeld vergessen. „Kann ich mit Karte zahlen?“ Die Frage wurde von der Verkäuferin verneint, die darauf von der irritierten Kundin zu hören bekam: „Okay, dann halt nicht.“ Ziemlich genervt gab sie die Tüte Brötchen zurück. Ob Sie nochmal wiederkam?

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Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.


Welches Gerät ist für mich das Richtige? 

Ein EC Gerät mieten ist einfacher als gedacht: Zunächst schauen wir uns verschiedene Geräte-Typen an und dann gehe ich auf die Kosten ein. Falls Sie sorgen haben, was die Bedienung angeht: Die Geräte sind komplex, aber überhaupt nicht kompilziert.

Unabhängig vom Anbieter ist vorab eine wichtige Frage zu klären: Wo und wie setzen Sie das Kartenlesegerät ein? Während stationäre Terminals immer an ein Kabel angeschlossen werden, können Sie sich mit mobilen Geräten in Ihren Räumen oder beim Kunden frei bewegen. 

EC Geräte mieten – Stationäres oder mobiles Kartenlesegerät? 

Stationäre Terminals

  • Fester Aufstellort (z. B. im Kassenbereich)
  • Technisch ausgereifte, komfortable Geräte
  • Anschluss mit Kabel(n) an Strom und Internet
  • Dadurch schnelle Zahlungsabwicklung gewährleistet
  • Kostengünstiger als mobile Terminals
  • Klassische Einsatzorte: Bäckerei, Friseur, Modegeschäft

  • Zu beachten: Anschlüsse sollten in der Nähe vorhanden sein, sonst droht Kabelsalat 

Mobile Terminals

  • Flexibel einsetzbar, da tragbar und handlich
  • Unabhängig von Stromquelle einsetzbar (Akku)
  • Verbindung mit Basis (Bluetooth, WLAN oder 4G)
  • Geschwindigkeit abhängig von Verbindungsqualität
  • Etwas teurer als stationäre Geräte
  • Klassische Einsatzorte: Restaurant, Messen, beim Kunden

  • Zu beachten: Drahtlose Verbindung ist Grundvoraussetzung für Funktion des Geräts 

EC Gerät mieten: Ihre Kunden entscheiden!

Das Kartenlesegerät befindet sich idealerweise dort, wo Ihr Kunde üblicherweise bezahlt. In der Fachsprache nennt man das POS (Point-of-sale). Also der Ort oder Punkt, an dem die Zahlung durchgeführt wird. Für Sie wird es recht einfach sein, Ihren „POS“ zu definieren: Beim Friseur ist es üblich, an der Kasse zu zahlen. Im Restaurant freut sich der Gast, wenn das Gerät zur PIN-Eingabe von Ihren Mitarbeitern oder Ihnen angereicht wird. Wenn Sie ein EC Gerät mieten, achten Sie daher auf die komfortabelste Lösung für ihre Kunden.

Sie wollen mehr über das Bezahlen mit Kartenterminals erfahren und ihr vorhandenes Wissen weiter vertiefen? In meinem Artikel Kartenzahlungsgerät gehe ich ausführlich auf die Vor- und Nachteile der stationären und mobilen Terminals ein und biete Ihnen eine Entscheidungshilfe zur Einführung von Kartenzahlung. 

Vorstellung: Passende Kartenterminals im Überblick

Um nicht nur mit theoretischem Wissen rund um die Kartenzahlung für kleine Unternehmen versorgt zu sein, gebe ich Ihnen im Nachfolgenden eine Übersicht über die verschiedenen Kartenlesegeräte, die sich besonders gut eignen, weil sie günstig und einfach zu bedienen sind:

Verifone V200c

Sehr gute Einsteigerversion. Günstig und trotzdem mit vielen Funktionen, wie kontaktlosem Bezahlen, Farbdisplay, Kassenschnittstellen.

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STATIONÄR

Verifone V400m

Farb- und Touchdisplay, kann über Handynetz, WLAN und Bluetooth kommunizieren und kontaktlose Zahlungen etc. annehmen.

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MOBIL

Yomani XR

Wird mit Kabel oder WLAN angebunden. Einfache Bedienung und großer Sichtschutz. Kann natürlich auch kontaktlos und weitere Funktionen.

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STATIONÄR

Ingenico Move5000

Das Move 5000 kann auch WLAN und/oder Handynetz, kontaktlos, etc. und hat natürlich ein Farb-Touchdisplay.

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MOBIL

Ingenico Desk5000

Kann per WLAN angebunden werden und dank Spiralkabel gibt’s Flexibilität ohne Kabelchaos. Mit Touchdisplay.

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STATIONÄR

SumUp

Eins der Geräte ohne Grundgebühr, das man mit Handy oder Tablet koppelt, um Zahlungen abzuwickeln. Der Zahlvorgang läuft dann über eine App.

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MOBIL

Kosten für Mietgeräte

Kommen wir im folgenden Abschnitt zu den Kosten, die mit dem EC Geräte mieten entstehen. Für die folgenden Zahlenbeispiele habe ich marktübliche Durchschnittswerte angegeben. Grundsätzlich lässt sich zwischen fixen (in der Regel monatlich anfallend) und variablen Kosten (pro Transaktion mit dem EC Gerät unterscheiden). Bei Mietgeräten fällt in der Regel noch eine einmalige Gebühr für die Einrichtung des Geräts an. Diese beträgt je nach Anbieter 20 bis 30 Euro.

Fixkosten (monatlich)

 

Mietkosten (je nach Vertragslaufzeit)

5 bis 15 Euro

Servicegebühr (Updates, Hotline)

5 bis 10 Euro

Zusatzleistungen (z. B. Clearing, Buchungslisten)

1 bis 10 Euro

Variable Kosten (pro Transaktion)

 

Transaktionskosten

7 bis 12 Cent

Kartengebühren EC-Karte

0,20 bis 0,30 %

Kartengebühren Kreditkarte (VISA, MasterCard)

1 bis 3 %

EC Gerät mieten: Kosten und Konditionen

Die Fragen, die sich nun aufdrängen: Mit welchen Kosten muss ich beim Mieten von EC Geräten rechnen? Und wie schließe ich den für mich optimalen Vertrag ab, damit ich das beste Gerät zu den optimalen Konditionen erhalte? 

Ein Rechenbeispiel zur Gerätemiete

Ein kleiner Blumenhändler hat ein EC Gerät über drei Jahre gemietet. Im Monat entstehen Fixkosten von 15 Euro (8 Euro Miete + 7 Euro Servicegebühr). Auf Zusatzleistungen wurde verzichtet. Der Händler bietet die Zahlung mit EC-Karte an. Im Monat nimmt er so 2.000 Euro ein (80 Bezahlvorgänge à 25 Euro). Für die 80 Transaktionen werden 6,40 Euro fällig (80 mal 8 Cent). Hinzukommen 5 Euro EC-Kartengebühren (2.000 mal 0,25 Prozent).

= Die monatliche Miete für das EC Gerät beläuft sich auf 26,40 Euro bei 2.000 Euro Umsatz. 

Weitere Hinweise zur Gerätemiete

Mietdauer: 24 bis 36 Monate sinnvoller Zeitraum

Derzeit halte ich 24 bis 36 Monate für einen sinnvollen Zeitraum. Ich rate von zu langen Mietdauern ab. Zwar fallen die fixen Kosten, je länger Sie sich binden. Allerdings ist Ihr Gerät auch länger im Einsatz. Modernere Geräte sind für Sie erst nach Vertragsende verfügbar. Grundsätzlich gilt: Sie legen die Mietdauer mit Ihrem Anbieter fest.

Ihre Entscheidung: Zusatzleistungen buchen

Schon mal vom Clearing gehört? Hinter diesem kryptischen Begriff verbirgt sich nichts weiter als die Möglichkeit, alle Transaktionen eines Tages (oder eine Woche) zu erfassen und gesammelt zu überweisen. Dafür berechnen die Anbieter eine minimale Gebühr. Genauso wie für das (optionale) Erstellen von Buchungslisten- und Übersichten. Sie entscheiden bei der Vertragsgestaltungen, ob Sie diese Services benötigen und ggf. hinzubuchen.

Verlockende Angebote: Die AGB genau durchlesen

Gerade im Internet kursieren einige verlockende Angebote, die mit geringen Mieten oder großzügigen Rabatten werben. Einige dieser „Top-Deals“ sind nicht schlecht. Schauen Sie aber genau hin: Oft finden sich in den AGB versteckte Kosten. Beispiele sind überhöhte Geräte-Update-Kosten oder höhere Transaktionsgebühren. Gelegentlich werden veraltete Terminals angeboten, die überholt wurden (Achten Sie auf den Begriff: „Refurbishing“ oder „refurbished“).

Sie sind ein Zahlenmensch und möchten noch tiefer in die Materie einsteigen? Im Artikel „Kartenzahlung – Kosten für Händler finden Sie einen detaillierten Blick auf die beiden unterschiedlichen Kostenmodelle (mit/ohne Grundgebühr). Dazu liefern wir Ihnen anschauliche Rechenbeispiele. 

Häufige Fragen, die sich Gewerbetreibende stellen, die zum ersten Mal ein EC Gerät mieten

In den meisten Fällen Sie selbst. Die Terminals sind hochmodern und bringen eine Menge schlauer Technik mit. Doch keine Sorge: Die Erst-Installation ist einfach. Das Mietgerät trifft vorkonfiguriert ein. Das heißt, Ihr individuellen Anpassungen und Wünsche wurden vor Versand berücksichtigt. Falls Sie beispielsweise ein mobiles Gerät mit WLAN bestellt haben, müssen Sie nicht viel mehr machen als Ihr Passwort eingeben. Und danach geht es schon los. Falls Sie doch nicht weiterkommen, unterstützt die Technik-Hotline Ihres Anbieters. Einige Unternehmen bieten auch einen Vor-Ort-Kundenservice an und schicken auf Wunsch (und Aufpreis) einen Techniker.

So einfach die Erst-Installation, so unkompliziert die Bedienung. Die modernen Kartenlesegeräte funktionieren intuitiv. Gerade die Bezahlvorgänge folgen der bekannten Logik – Sie selbst haben bestimmt schon unzählige Male mit „Karte“ bezahlt. Und wissen selbst, wie bequem und schnell das erledigt ist. Außerdem gibt es zu den gängigen Geräten Online-Anleitungen oder auch YouTube-Videos mit hilfreichen Profi-Tipps.

Wenn Sie das erste Mal Kartenzahlung anbieten, sind Sie ja noch vollkommen ahnungslos, wie die Bedienung funktioniert. Abhilfe gibt es auf mehrere Arten: Zum einen liegt in dem Paket mit dem Terminal im Normalfall auch eine Bedienungsanleitung. Zum anderen steht die Hotline Ihres Dienstleisters dazu auch Rede und Antwort und des Weiteren gibt es ja auch online bzw. auf Anfrage bei Ihrem Dienstleister digitale Bedienungsanleitungen oder manchmal sogar Erklärvideos bei YouTube.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass 99% aller Gewerbetreibenden, die sich solch ein Gerät für die Kartenzahlung anschaffen, damit wunderbar zurechtkommen.

Wenn Sie einen seriösen Anbieter ausgewählt haben, ist die Kunden-Hotline für Sie kostenlos jederzeit verfügbar. Sollten Sie nicht weiterwissen: Ein Anruf klärt die meisten Fragen.

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