Im Jahr 2018 wurde erstmals mehr mit Karte als mit Bargeld bezahlt. Im vergangenen Jahr hat sich der Trend bestätigt, wie das renommierte EHI Retail Institut vor kurzem berichtete. Die aktuellen Statistiken bestätigen, wie wichtig Kartenzahlung für Unternehmen ist. Insbesondere das kontaktlose Bezahlen führt zu positiven Kundenerlebnissen. Auch kleinere Beträge werden nicht mehr nur mit Münze und Schein beglichen. Dementsprechend ist die Investitionsbereitschaft in eine moderne Ausstattung für den POS (Point-of-sale) deutlich gestiegen. Hinterfragen Sie sich: Ist Ihr Unternehmen up-to-date?

Wichtige Info vorab: Für kleine Unternehmen, die nur einen kleinen vierstelligen Betrag pro Monat per Kartenzahlung kassieren, kann sich ein Kartenlesegerät ohne Grundgebühr lohnen. Sie sollten aber aufpassen, denn schon ab einem monatlichen Kartenumsatz ab ca. 2.000 Euro können die klassischen Kartenterminals günstiger sein, obwohl sie eine fixe Grundgebühr haben. 

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Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.


Welche Möglichkeiten haben Sie, Kartenzahlung für Ihr kleines Unternehmen anzubieten? Und was kostet das?

Es gibt die Möglichkeit, zwischen Geräten mit einer Grundgebühr und Geräten ohne Grundgebühr zu wählen. Grundgebühr-befreite Kartelesegeräte werden zum Beispiel von SumUp oder iZettle bereitgestellt. Ansonsten erwartet Sie bei “klassischen” Geräten eine Kombination aus monatlichen Fixkosten und variablen Kosten wie beim Payment-Dienstleister Bezahlexperten

Kartenzahlung und Kartenterminals mit Grundgebühr

Kartenterminal kleine Unternehmen mit VertragHier rede ich von den „klassischen“ Kartenterminals. Gemeint sind die Geräte, die funktionieren, ohne dass man sie mit einem Handy, Tablet oder einer Kasse koppeln muss. Sie haben einen eigenen Drucker mit Bonrolle, womit u.a. der Beleg für den Kunden ausgedruckt wird.

Diese Geräte werden in der Regel mit Dienstleistungsverträgen vermietet. Einige Anbieter bieten sie ohne feste Vertragslaufzeit an, meist liegt man aber zwischen 24 und 48 Monaten. Wenn man mit seinem kleinen Unternehmen pleite geht, kann man die Verträge immer auflösen. Auch bei Geschäftsaufgabe kommt man aus dem Vertrag raus, aber ansonsten ist man natürlich an einen Anbieter gebunden.

Welche Kosten fallen an?

Zu den Fixkosten gehören die Miete des Terminals, ungefähr 5 – 15 Euro im Monat, sowie die Grundgebühr oder Service-Pauschale (ca. 5-7 Euro). Bei manchen Anbietern haben Sie die Möglichkeit, Transaktionspakete zu kaufen, diese werden auch als Fixkosten verbucht. Zudem gibt es weitere Gebühren für individuelle Sonderleistungen, wie Kontosplitting oder tägliche/ wöchentliche/ monatliche Berichte per PDF. Bei der Kartenzahlung in kleinen Unternehmen braucht man aber in der Regel diese Zusatzleistungen nicht, was die Kosten verringert.

Dazu kommen variable Kosten. Diese sind umsatzabhängig. Je nach Anbieter fallen bei EC-Kartenzahlungen beispielsweise 0,2 – 0,3 Prozent vom bezahlten Betrag als Gebühr an. Zahlt der Kunde per Lastschrift (also per Unterschrift auf der Rückseite des gedruckten Belegs), fallen die Gebühren etwas geringer aus. Je nach Verfahren gibt es aber hier bei Lastschrift die Gefahr, dass das Konto des Kunden nicht gedeckt ist oder er sein Geld zurückbucht. Details zu den Bezahlverfahren erkläre ich hier. Bei Kreditkartenzahlungen müssen Sie mit ca. 1-3% vom Betrag als Gebühr rechnen.

Kartenzahlung und Kartenleser ohne Grundgebühr

Kartenterminal kleine Unternehmen ohne VertragHierunter fallen die kleinen Kartenlesegeräte, die auch wirklich eigentlich nichts anderes können, als eine EC- oder Kreditkarte zu lesen (bzw. auch die kontaktlose Bezahlung via Smartphone) und die Pin des Kunden abzufragen. Der eigentliche Kartenzahlungsprozess geschieht dann über die App auf dem Handy oder Tablet oder in der Kasse. Will man Belege drucken, braucht man einen kleinen mobilen Drucker, den man mit dem Lesegerät koppelt.

Das bedeutet aber natürlich auch, dass man für den Betrieb neben dem entsprechenden Lesegerät noch ein zweites Gerät braucht. Fällt die App aus oder ist das Smartphone / Tablet nicht vor Ort, können Sie keine Kartenzahlungen in Ihrem kleinen Unternehmen annehmen. Grundsätzlich ist die Bedienung aber recht einfach und intuitiv.

Welche Kosten fallen an?

Der Vorteil: Es gibt keinerlei Fixkosten. Wenn Sie zwei Monate keine einzige Kartenzahlung annehmen, haben Sie auch keinerlei Kosten. Die variablen Kosten sind dafür dann höher als bei den klassischen Kartenterminals. In der Regel wird bei EC- Zahlungen 0,9 – 1 % und bei Kreditkartenzahlungen 1,9 bis 2,9 Prozent der Summe als Gebühr einbehalten.

Mehr zum Thema Kosten: Im Artikel „Kosten für Händler“ gebe ich einen nochmal einen tieferen Einblick auf alles, was Sie in Sachen Kosten für Kartenzahlung erwartet. Außerdem finden Sie hier einfache Rechenbeispiele, die Sie für Ihre Kalkulation nutzen können. 

Vorstellung: Passende Kartenterminals im Überblick

Um nicht nur mit theoretischem Wissen rund um die Kartenzahlung für kleine Unternehmen versorgt zu sein, gebe ich Ihnen im Nachfolgenden eine Übersicht über die verschiedenen Kartenlesegeräte, die sich besonders gut eignen, weil sie günstig und einfach zu bedienen sind. Aufgeführt habe ich sowohl Geräte mit Grundgebühr (Miete) und Kartenleser ohne Grundgebühr (Kauf). 

Verifone V200c

Sehr gute Einsteigerversion. Günstig und trotzdem mit vielen Funktionen, wie kontaktlosem Bezahlen, Farbdisplay, Kassenschnittstellen.

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STATIONÄR

Verifone V400m

Farb- und Touchdisplay, kann über Handynetz, WLAN und Bluetooth kommunizieren und kontaktlose Zahlungen etc. annehmen.

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MOBIL

Ingenico Desk5000

Kann per WLAN angebunden werden und dank Spiralkabel gibt’s Flexibilität ohne Kabelchaos. Mit Touchdisplay.

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STATIONÄR

Ingenico Move5000

Das Move 5000 kann auch WLAN und/oder Handynetz, kontaktlos, etc. und hat natürlich ein Farb-Touchdisplay.

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MOBIL

iZettle

Der iZettle Reader 2 wird mit einem Smartphone oder Tablet verbunden, die Zahlungsabwicklung erfolgt per App, die zu installieren ist.

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MOBIL

SumUp

Der SumUp Air wird mit Handy oder Tablet koppelt, um Zahlungen abzuwickeln. Der Zahlvorgang läuft dann wie bei iZettle über eine App.

Infos zum Gerät oder Angebot einholen?

MOBIL

Welche Art der Kartenlesegeräte eignet sich am besten für kleine Unternehmen?

Ob für Sie eher ein mobiles Gerät oder ein stationäres Terminal infrage kommt, hängt mitunter von der Brache Ihres Unternehmens ab, indem Sie die Kartenzahlung bereitstellen wollen.

Stationäre Kartenzahlungsgeräte werden an einem festen Platz aufgestellt. Der Zahlungsvorgang läuft etwas schneller ab als bei mobilen Terminals und Sie müssen sich keine Sorgen um den Akku machen, allerding lassen sich die Geräte nicht wirklich bewegen, da sie fest mit einem oder zwei Kabel(n) verbunden sind. Wenn Sie Ihr Gerät immer am gleichen Platz griffbereit neben dem Tresen, bzw. der Kasse stehen haben wollen, eignet sich solch ein stationäres Terminal am besten. Beispiele hierfür wären eine Boutique, ein Frisör, ein Reisebüro, usw. Sie brauchen nur einen Strom- und Internetanschluss in der Nähe des Geräts.

Mobile Geräte brauchen Sie eher, wenn Sie eine Kartenzahlung für kleine Unternehmen anbieten wollen, bei dem Sie das Gerät dem Kunden standortunabhängig überreichen. Somit sind Sie nicht an Kabel oder ähnliches gebunden und können Ihr Kartenlesegerät einfach über WLAN oder ein mobiles Netzwerk verbinden. Dies eignet sich besonders gut z.B. für Restaurants, Handwerker, die Ihre Geräte zu Kunden mitnehmen, Firmen, die auf Messen verkaufen, usw.

Kleiner Exkurs zu den Anschlussvarianten der Kartenterminals

Es gibt Kartenlesegeräte…

  • …mit zwei Kabeln: Hierbei wird ein Kabel an einen Internetanschluss und das andere an die Stromversorgung angeschlossen. Die Geräte sind meist relativ günstig, wenn Sie in Betracht ziehen, dass sie sehr viele gängige Funktionen, wie kontaktloses Zahlen, Touchdisplay usw. haben. Allerdings müssen sie an einem fixen Platz stehen, bzw. können nur wenig bewegt werden.
  • …mit nur einem Kabel, da das zweite durch einen WLAN- Chip ersetzt wird. In nahezu jedem Unternehmen / Geschäft ist mittlerweile WLAN vorhanden, machen Sie dies zu Ihrem Vorteil und verzichten Sie auf ein zweites Kabel. Bei diesem Terminal haben Sie etwas mehr Flexibilität, als bei dem oben erwähnten, allerdings sind es auch etwas teurer und ist die Verbindung schlecht kann keine Zahlung durchgeführt werden.

Perfekt, wenn Sie bei Ihrem Bezahlvorgang flexibel sein müssen und das Kartenlesegerät an keinem fixen Platz stehen kann, da dies die Kundenfreundlichkeit behindern würde. 

Es gibt mobile Geräte

  • …mit WLAN- oder Bluetooth- Funktion: Wie ich bereits oben erwähnt habe, sind diese natürlich an die Verbindung und eine bestimmte Akkulaufzeit gebunden, wobei diese bis zu einem Tag reichen kann. Die Vorteile des Kartenlesegeräts sind natürlich klar die Variabilität, bezüglich des Platzes. Die Bluetooth- Variante ist mit einer Reichweite von 20 m für die meisten Branchen eher ungeeignet.
  • …mit GPRS, 4G-, 3G- Funktion: Geräte dieser Art lassen sich nahezu überall mitnehmen. Und brauchen nur eine Verbindung, beispielsweise über ein Handynetz.
  • …mit einer Bluetooth Verbindung zu Handy oder Tablet. Anbieter, wie SumUp und iZettle vermieten diese Geräte ohne feste Grundgebühren. Sie verfügen über keinen integrierten Drucker, können aber einfach mit einem Handy, bzw. Tablet verbunden werden.
Kartenterminal Verifone V400m Angebot Vergleich

Am Funktionsumfang wird’s nicht scheitern: Grundsätzlich macht es bei der Kartenzahlung bzw. bei den Geräten kaum einen Unterschied, ob Sie ein kleines, mittleres oder großes Unternehmen haben. Natürlich, die bekanntesten und großen Hotel- oder Supermarktketten haben nochmal andere Anforderungen, allein aufgrund der riesigen Menge an Kartenzahlungen. Aber ob Sie pro Monat 50, 150 oder 400 Kartenzahlungen annehmen, macht vor allem bei der Auswahl des Geräts wenig Unterschied. Die modernen Geräte nahezu alle gleich effektiv und haben die Möglichkeit von z.B. Trinkgeld- und Tax Free Funktionen, sowie Kassenschnittstellen.

Kartenlesegeräte: Übersichtlicher Anbieter-Vergleich

In der Tabelle finden Sie Daten, Fakten und Konditionen verschiedener Anbieter von Kartenlesegeräten für Ihren Vergleich. Wenn Sie mehr zu dem jeweiligen Anbieter wissen möchten, klicken Sie auf das entsprechende Logo. Über den Button „zur Website“ gelangen Sie direkt zu dem jeweiligen Dienstleister. 

  • Testsieger
    Bezahlexperten
  • iZettle
  • SumUp
Testsieger
Bezahlexperten
iZettle
SumUp
Bewertungen
4.5
4,5 rating
4.5 von 5 Sternen (basierend auf 6 Bewertungen)

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3.8
3,8 rating
3.8 von 5 Sternen (basierend auf 5 Bewertungen)

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3.9
3,9 rating
3.9 von 5 Sternen (basierend auf 11 Bewertungen)

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Basis-KonditionenKartenterminals ab 6,99 Euro pro Monat (Miete), zzgl. Service-Gebühr ab 5,99 pro Monat, einmalig 24,99 Euro (Einrichtung)iZettle Reader 2:
29 Euro (Kauf)
SumUp Air, 29 Euro / SumUp 3G, 99 Euro (Kauf)
Transaktionskosten / Händlerentgelteab 7 Cent pro Transaktion / EC-Karte 0,25 Prozent / Kreditkarten ab 1,09 Prozent EC-Karte 0,95 Prozent / Kreditkarten 2,75 ProzentEC-Karte 0,9 Prozent / Kreditkarten 1,9 Prozent
Kosten-Beispiel für Zahlung von 50 Euro (EC-Karte / Kreditkarte)EC = 19,5 Cent / Kreditkarte ca. 55 Cent (plus anteilig die monatichen Fixkosten)EC = 47,5 Cent / Kreditkarte = 1,38 EuroEC = 45 Cent / Kreditkarte = 95 Cent
FunktionsweiseAll-in-One-Gerät mit integriertem Bon-Drucker, Anschluss per Schnittstelle an KassensystemeBluetooth-Kartenlesegerät mit NFC-Technik, Betrieb über Smartphone oder TabletBluetooth- bzw. 3G-Kartenlesegerät mit NFC-Technik, Betrieb über Smartphone oder Tablet
Benötige Software / AppSystemsoftware vorinstalliert, für sofortigen Einsatz eingerichtetDownload der App auf Smartphone oder Tablet / Android & iOSDownload der App auf Smartphone oder Tablet / Android & iOS
ZubehörWeitere Hardware nicht benötigt / Zusatzleistungen wie Buchungslisten zubuchbarU. a. iZettle Halter, Belegdrucker, Barcodescanner, Kassenlade mit erweiterter Software (Gesamtpreis bis zu 381 Euro für Komplett-Set)U.a. Tablet Ständer, Scanner, Bondrucker, Kassenschublade, POS-Komplett-Kassensystem (ab 646 Euro)
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Zusammenfassung der Vergleichs-Tabelle:

Die Terminals des Testsiegers Bezahlexperten sind für alle geeignet, die unkomplizierte Kartenlesegeräte suchen und einen regelmäßigen vierstelligen (oder höheren) Umsatz erzielen. Für alle, die erstmal geringere Umsätze erwarten und die Anschaffungskosten gering halten wollen, sind die Geräte von iZettle oder SumUp eine geeignete und moderne Alternative. Allerdings können hier schnell weitere Kosten entstehen, wenn entsprechende Hardware dazu gekauft werden muss. Auch die Bedienung per App auf einem Zweitgerät ist zu beachten bei der Anschaffung.

Zur Entscheidung: Welches Gerät lohnt sich für Sie?

Um das richtige Gerät für die Kartenzahlung für Ihr kleines Unternehmen zu finden, sollten Sie sich ein paar Fragen vorab stellen:

  1. Wie viele Kartenzahlungen und vor allem mit welcher Gesamtsumme habe ich pro Monat?
  2. Habe ich relativ kontinuierlich die gleiche Anzahl an Zahlungen oder gibt es (z.B. saisonale) Schwankungen?
  3. Brauche ich ein mobiles oder stationäres Terminal?
  4. Falls stationär: Habe ich die passenden Anschlüsse (Strom + Internet) in der Nähe des Platzes, wo ich das Terminal aufstellen will? Oder habe ich WLAN?
  5. Falls mobil: Ist es für den Betriebsablauf okay, wenn ich oder meine Mitarbeiter ein zweites Gerät brauchen, um Kartenzahlungen anzunehmen? Oder sollte das Kartenterminal autark funktionieren?

Hier sind Ihre Antworten:

  1. Bei einem Kartenumsatz von unter 1.500 Euro eignen sich die Geräte ohne Grundgebühr. Bis zu 2.000 Euro muss man gut vergleichen zwischen Kartenterminals ohne und mit Grundgebühren. Über 2.000 Euro sind meist die klassischen Geräte mit Grundgebühren günstiger.
  2. Wenn Sie nur in 50-70 Prozent der Monate über 2.000 Euro kommen, sparen Sie mit einem Kartenlesegerät ohne Grundgebühr Geld.
  3. Wenn Sie das Gerät z.B. durchs Restaurant tragen müssen, brauchen Sie ein mobiles. Wenn Sie einen festen Kassenplatz haben, reicht ein stationäres mit Kabeln.
  4. Wenn es keine Anschlüsse in der Nähe gibt, sollten Sie die WLAN-Variante des stationären Terminals wählen. Gibt es auch kein WLAN, kommt ein mobiles Kartenterminal mit Handy-SIM-Karte in Frage.
  5. Ist es einfach zu umständlich, Kartenzahlungen in Ihrem kleinen Unternehmen über eine App am Smartphone oder Tablet und ein separates Gerät abzuwickeln? Verstehen alle Mitarbeiter, wie das funktioniert? Sparen Sie nicht an 5 Euro, wenn es zu Komplikationen im Betriebsablauf und eventuell unzufriedenen Kunden kommen kann.

Zum Abschluss für Ihre Entscheidung:

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen, Antworten auf Ihre Fragen rund um die Kartenzahlung in kleinen Unternehmen, Start-Ups oder generell Firmen, die nur wenige EC- und Kreditkartenzahlungen haben, zu finden. Die Kartenterminals von Payment-Dienstleistern wie z. B. den Bezahlexperten eigen sich für alle, die eine möglichst unkomplizierte Zahlungsabwicklung schätzen und Umsätze ab ca. 2.000 Euro erzielen. Wer darunter liegt und ein schickes, kleines Gerät schätzt, mit dem man sich bei der Erst-Installation etwas beschäftigen muss, ist bei iZettle oder SumUp richtig. 

Einen ausführlichen Vergleich finden Sie auf unserer Ratgeber-Seite „Mobile Kartenlesegeräte Vergleich“. Viel Spaß beim Weiterlesen! 

Typische Fragen, die sich kleine Unternehmen stellen, die zum ersten Mal Kartenzahlung anbieten

Dazu kann man keine pauschale Aussage treffen. Normalerweise macht das Kartenterminal abends automatisch einen Kassenschnitt und schickt damit alle Kartenzahlungen des Tages zum Dienstleister, um die Gelder von den Konten der Kunden abzuholen. Die meisten Dienstleister leiten das Geld dann innerhalb von ein paar Stunden weiter und wenn Ihre Bank zu den schnelleren gehört, haben Sie das Geld schon am nächsten Tag auf dem Konto. Es gibt aber auch Varianten, da haben Sie am nächsten oder übernächsten Tag erstmal nur die Einnahmen von EC-Kartenzahlungen auf dem Konto und die Kreditkarten-Einnahmen werden einmal pro Woche überwiesen. Grundsätzlich müssen Sie aber keine Sorge haben, dass Sie wochenlang auf Ihr Geld warten, wenn Sie Kartenzahlung anbieten.

Im Normalfall wird Ihnen das Kartenterminal als Paket zugeschickt. Es ist dann schon für Sie vorkonfiguriert und wird nach einem kurzen Anruf bei der Technik-Hotline freigeschaltet. Ab diesem Zeitpunkt können Sie dann sofort loslegen mit dem Kassieren von EC- und Kreditkartenzahlungen.

Wenn Sie das Gerät nicht mit einer Kasse koppeln wollen, ist das Anschließen wirklich einfach. Mit Strom und Internet verbinden, freischalten lassen, los geht’s. Bei mobilen Terminals muss man nur das WLAN Passwort eingeben und wenn man ein mobiles Gerät mit Handy-SIM-Karte bestellt hat, funktioniert sowieso quasi alles von allein.

Wenn Sie das Kartenterminal mit Ihrer Kasse koppeln wollen, kommt Ihr Kassenanbieter ins Spiel. Er konfiguriert die Schnittstellen und verbindet die Systeme miteinander. Dafür fallen evtl. von Seiten des Kassenanbieters Kosten an.

Wenn Sie das erste Mal Kartenzahlung anbieten, sind Sie ja noch vollkommen ahnungslos, wie die Bedienung funktioniert. Abhilfe gibt es auf mehrere Arten: Zum einen liegt in dem Paket mit dem Terminal im Normalfall auch eine Bedienungsanleitung. Zum anderen steht die Hotline Ihres Dienstleisters dazu auch Rede und Antwort und des Weiteren gibt es ja auch online bzw. auf Anfrage bei Ihrem Dienstleister digitale Bedienungsanleitungen oder manchmal sogar Erklärvideos bei YouTube.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass 99% aller Gewerbetreibenden, die sich solch ein Gerät für die Kartenzahlung anschaffen, damit wunderbar zurechtkommen.