Während die Kreditkarte die ganze Welt überflutet, halten die Menschen hierzulande immer noch an der guten alten EC-Karte fest
– sogar am Wort „EC-Karte“ obwohl sie schon seit 2007 offiziell Girocard heißt. Laut einer GfK-Studie* von 2015 haben nur 20 Prozent der Befragten die Umbenennung mitbekommen. Doch die Kreditkarte kriecht auch hier langsam in Richtung Tageslicht – nur einer der Gründe, warum sich ein Kreditkartenterminal für Sie lohnen kann. Sie wollen mehr wissen? Dann bleiben Sie gleich hier!

* Quelle: https://www.konto.org/lexikon/ec-karte/#ec-karte-2015-immer-noch-bekannter-als-girocard
Statistik einfügen? https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6833/umfrage/transaktionen-mit-kreditkarten-in-deutschland/

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Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.


Wichtiges zur Kreditkarte

Im internationalen Vergleich wird die Kreditkarte in Deutschland auffällig selten genutzt – doch seit Kurzem wendet sich das Blatt ein wenig. Im Folgenden möchte ich Ihnen die aktuellen Entwicklungen aufzeigen.

Langsam beliebter: Die Kreditkarte in Deutschland

Laut einer Untersuchung* der Bundesbank zum Zahlungsverhalten der Deutschen wurden im Jahr 2017 18,4 % der Transaktionen mit EC-Karte gezahlt, während es sich nur bei 1,5 % des Umsatzes um Kreditkartenzahlungen handelte. Die Gründe dafür liegen laut den Befragten unter anderem in Bedenken bezüglich Sicherheit und Privatsphäre. Dass viele Händler aufgrund der geringeren Gebühren die EC-Zahlung bevorzugen oder ausschließlich anbieten, könnte zu dieser Präferenz beitragen.

Dennoch ist eine leichte Steigerung zu beobachten, was den Besitz von Kreditkarten angeht: Mehr als 9 % Zuwachs konnte die Bundesbank im Jahr 2017 im Vergleich zu 2014 feststellen. Bezüglich der Nutzung von Kreditkarten wurde eine geringe Steigerung von 1 % verzeichnet.

* Quelle: https://www.bundesbank.de/de/publikationen/berichte/studien/zahlungsverhalten-in-deutschland-2017-634056

Wachsender Trend: Kontaktloszahlung mit Kreditkarte

Schon jetzt wird deutlich, dass kontaktloses Bezahlen die Zukunft der Kartenzahlung maßgeblich prägen wird. Die erwähnte Untersuchung der Bundesbank hat ergeben, dass es sich im Jahr der Untersuchung (2017) bei 1,1 % des Umsatzes um Kontaktloszahlungen handelte, während es im Jahr 2011 und 2014 nur 0,1 % waren.

Es ist stark anzunehmen, dass es in der Zwischenzeit noch deutlich mehr geworden sind – auch deswegen, weil die großen Kreditkartenanbieter VISA, MasterCard, Amex und Girocard ihr Limit für Kontaktloszahlungen ohne PIN jetzt von 25 Euro auf 50 Euro erhöht haben.

Diese Änderung ermöglicht den Karteninhabern, ihre alltäglichen Supermarkteinkäufe so schnell und komfortabel wie möglich zu erledigen. An den Sicherheitsstandards soll sich laut Anbietern dennoch nichts ändern. Laut VISA wird bei den Haftungsregeln kein Unterschied zwischen regulären und Kontaktloskarten gezogen. Je nach AGB der entsprechenden Bank werden unberechtigt abgebuchte Beträge dem Kunden in der Regel zurückerstattet.

Mehr zum Thema Kartenzahlung: Eine grundsätzliche Einführung zum Thema Kartenzahlung finden Sie ebenfalls auf unserer Ratgeber-Seite. Dabei gehen wir grundsätzlich darauf ein, wie das Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte funktioniert. 

Kosten für ein Kreditkartenterminal

Vielleicht schrecken Sie vor einer Freischaltung für Kreditkartenzahlungen zurück, weil Sie von den höheren Transaktionsgebühren gehört haben. Diese Bedenken sind nicht ganz unbegründet: Tatsächlich werden mit 1 bis 3 % deutlich höhere Gebühren erhoben als bei EC-Kartenzahlungen.
Diese Gebühren gleichen sich allerdings aus, wenn Sie durch die Annahme von Kreditkarten insgesamt profitieren – zum Beispiel, wenn Sie viele internationale Kunden haben. Abgesehen davon fallen, wie auch bei regulären EC-Terminals, einmalige und monatliche Kosten an.

Einmalige Kosten: Pauschale für die Ersteinrichtung (ca. 20 – 30 €) – u. a. Konfiguration des EC-Kartenlesegeräts, Einrichtung der Finanzwege und Versandkosten

Monatliche Kosten: Miete für das Kartenterminal (5 – 15 €), Servicevertrag (5 – 10 €) und evtl. Zusatzdienstleistungen (1 – 10 €)

Variable Kosten: Transaktionskosten (ca. 10 Cent) und umsatzabhängige Gebühren (EC-Kartenzahlung ca. 0,20 – 0,30 %, Kreditkartenzahlung ca. 1 – 3 %)

Es handelt sich hierbei um Beispielbeträge bzw. Kostenspannen, die nur der Veranschaulichung dienen und je nach Anbieter variieren.

Diese Angaben Ihnen noch zu vage? Auf folgender Seite finden Sie konkrete Beträge und Rechenbeispiele für Ihre individuelle Kostenplanung: Kartenzahlung: Kosten für Händler.

Vorstellung: Verschiedene Kartenterminals

Jetzt haben Sie einen ersten Überblick über die verschiedenen Kartenterminals gewonnen. Nachfolgend stelle ich Ihnen aktuelle stationäre und mobile Kartenterminals vor. 

Verifone V200c

Sehr gute Einsteigerversion. Günstig und trotzdem mit vielen Funktionen, wie kontaktlosem Bezahlen, Farbdisplay, Kassenschnittstellen.

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STATIONÄR

Ingenico Desk5000

Kann per WLAN angebunden werden und dank Spiralkabel gibt’s Flexibilität ohne Kabelchaos. Mit Touchdisplay.

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STATIONÄR

SumUp

Eins der Geräte ohne Grundgebühr, das man mit Handy oder Tablet koppelt, um Zahlungen abzuwickeln. Der Zahlvorgang läuft dann über eine App.

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MOBIL

Kreditkartenterminal: Lohnt sich das für mich überhaupt?

Zu einem größeren Geschäft gehört die Annahme von Kreditkartenzahlungen genauso dazu wie die Annahme von EC-Zahlungen. Es versteht sich von selbst: Wer seinen Kunden regelmäßig eine Leistung oder Produkt vorenthalten muss, weil diese nur eine Kreditkarte dabeihaben, wird den zeitgemäßen Zahlungsansprüchen nicht mehr gerecht und kann gegenüber anderen Geschäften auf lange Sicht nicht mithalten.

Noch etwas sollten Sie berücksichtigen: Auch wenn die EC-Karte in Deutschland immer noch die bevorzugte Kartenart ist, sieht es in anderen Teilen der Welt ganz anders aus. International ist die Kreditkarte die Nummer 1 unter den Zahlungsmitteln. Wer also viele Kunden aus dem Ausland empfängt, sollte sein Kartenterminal unbedingt für Kreditkartenzahlungen freischalten.

Wenn Ihr Geschäft allerdings nicht in einer größeren Stadt liegt und Ihre Kunden erfahrungsgemäß hauptsächlich die EC-Karte zücken oder mit Bargeld bezahlen, könnte ein EC-Terminal unter Umständen für Sie ausreichen. Wenn Ihre Kunden nur gelegentlich um eine Kreditkartenzahlung bitten, wäre es ein möglicher Kompromiss, nur Deutschlands beliebteste Kreditkartenanbieter VISA und MasterCard anzubieten.

Mit dem Smartphone kontaktlos Bezahlen: Bei vielen Anbietern können Sie auch Kartenzahlung via Apple Pay oder Google Pay akzeptieren. Gerade die junge Generation setzt auf das Smartphone als „Ersatz“ für die Karte. Die Bezahl-Bestätigung erfolgt hier über Face- oder Touch-ID.

Häufige Fragen rund um das Thema „Kreditkartenterminals“

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