Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.
Das Thema Kartenzahlung hat in den letzten Jahren in Deutschland ordentlich an Fahrt gewonnen. Gründe für die stetig wachsende Zahl der aktiven EC Terminals in Deutschland gibt es viele. Der positive Trend verweist eindeutig auf das kontaktlose Bezahlen mit Karte und insbesondere dem Bezahlen mit dem Smartphone oder der Smartwatch. Ich habe ein paar wichtige Statistiken und Zahlen unter die Lupe genommen und zusammengefasst, die die jüngsten Entwicklungen verdeutlichen.
Informationen und Statistiken rund um Kartenzahlung in Deutschland
Karte erstmals beliebter als Bargeld
Laut der aktuellen Allensbach-Studie der Initiative Deutsche Zahlungssysteme hat die Kartenzahlung in Deutschland erstmals die klassische Barzahlung überholt. Bei ihrem letzten Einkauf gaben 47 % der Befragten an, mit Karte bezahlt zu haben – im Vergleich zu 41 %, die Bargeld nutzten. Das ist ein Wendepunkt im Bezahlverhalten der Deutschen: Seit Beginn der jährlichen Studie im Jahr 2006 war Bargeld stets führend. Besonders die girocard bleibt dabei das bevorzugte Zahlungsmittel, während Debit- und Kreditkarten zusammen das digitale Bezahlen dominieren. Diese Entwicklung zeigt, wie stark bargeldlose Zahlmethoden im Alltag der Menschen angekommen sind – ein Trend, der auch in den kommenden Jahren weiter wachsen dürfte.
Kartenzahlungen mit Girocard
Die Girocard ist die beliebteste Debitkarte der Deutschen. Obwohl weltweit vor allem Kreditkarten im Einsatz sind, zahlen wir immer öfter mit der Girocard. Vom 1. Halbjahr 2024 auf das 1. Halbjahr 2025 ist die Anzahl der Transaktionen mit der Girocard erneut um 5,3 Prozent gestiegen.
In absoluten Zahlen heißt das: 4,04 Milliarden Transaktionen wurden im ersten Halbjahr 2025 mit der Girocard getätigt.
Dies hat vor allem zwei Gründe:
- Wir zahlen mittlerweile auch bei kleineren Summen immer öfter mit Karte und nutzen die Giro-Card vermehrt für alltägliche Besorgungen.
- Das kontaktlose Zahlen, bei dem bis zu einem Betrag von 50 Euro die PIN nicht eingetippt werden muss, macht den Bezahlvorgang deutlich schneller und komfortabler.
Auch Kreditkarten werden immer beliebter
Die stetige Zunahme von Kartenzahlungen in Deutschland entfällt zwar zu einem Großteil auf die Girocard, aber auch Kreditkarten und damit Kreditkartenlesegeräte werden immer beliebter. Ein Wachstumstreiber sind Bezahloptionen mit dem Smartphone, so wie Apple Pay oder Google Pay, denn hier wird oft eine Kreditkarte hinterlegt, über die der Zahlvorgang abgerechnet wird.
Im vergangenen Jahr wurden laut EZB in Deutschland über 34 Millionen Kreditkarten ausgegeben.
Was bedeuten diese Zahlen für den Handel?
Für Unternehmen wird es immer wichtiger, ihren Kunden Kartenzahlung anzubieten. Von Gesprächen mit Dienstleistern, die Kartenterminals vertreiben, kenne ich den typischen Satz von neuen Kunden: „Ich will ja eigentlich gar keine Kartenzahlung anbieten, aber meine Kunden fragen immer öfter danach.“ Und dieser Satz ist branchenunabhängig – von Friseuren über Restaurants bis zu Arztpraxen und Bäckereien.
Rund 1,54 Millionen POS-Terminals gab es in Deutschland im Jahr 2024 – das sind 135.000 mehr als noch im Jahr zuvor. Durch immer mehr Wettbewerb (und gesetzliche Regelungen) sind die Kosten für die Annahme von Giro- und Kreditkarten in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Die nächste Ausrede „Ist alles viel zu teuer“, zählt ebenfalls nicht mehr. Erst Recht nicht, wenn man seinen Kunden diesen Service bieten möchte oder muss.
Die gute Nachricht: Kartenzahlung wird immer günstiger
Wer noch keine Kartenzahlung anbietet, kommt mit der Ausrede „Kartenzahlung ist mir zu teuer“ nicht weit. Es gibt zahlreiche tolle und vor allem günstige Angebote von verschiedenen seriösen Anbieter. Schauen Sie doch einmal bei meinem Anbieter Vergleich vorbei.
Und zum Schluss noch eine Anekdote aus meinem Privatleben, die noch einmal zeigt, dass im Jahr 2025 in Deutschland kein Weg mehr an Kartenzahlung bzw. einem Kartenlesegerät vorbeiführt: Vor kurzem stand ich auf dem Markt am Metzgerstand und eine junge Frau fragte, ob sie auch mit Karte bezahlen könnte. Als sie die Antwort „Nein“ hörte, drehte sie um und verschwand auf der gegenüberliegenden Straßenseite beim Metzger mit Ladengeschäft, der natürlich ein Kartenterminal hat.
