Wenn ich Ihnen sage, dass es gar nicht so schwer ist, das richtige EC Kartenlesegerät (und den richtigen Dienstleister für die ganze Abwicklung der Zahlungen) zu finden – glauben Sie mir dann? Es stimmt wirklich! Nachfolgend helfe ich Ihnen, das richtige EC Kartenlesegerät zu finden und erkläre, worauf es bei der Auswahl ankommt und wie Sie den richtigen Dienstleister auswählen.

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Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.


1. Das sind die aktuellen EC Kartenlesegeräte. Und so behalten Sie den Überblick.

Grundsätzlich gibt es dutzende verschiedene Kartenlesegeräte, aber man kann die Auswahl auf unter 10 Geräte zusammenschrumpfen und hat einen optimalen Pool an Geräten, die für jeden Gewerbetreibenden, vom Geschäft über die Kfz-Werkstatt und den Friseursalon bis zur Arztpraxis passt. Die meisten Anbieter führen vor allem EC Kartenlesegeräte von Ingenico oder Verifone. Welches Gerät Ihnen zu welchem Preis angeboten wird, hängt dann vor allem mit den Einkaufsmengen und von den jeweiligen Dienstleistern verhandelten Preisen ab.

Diese EC Kartenlesegeräte sind modern, gut und passen zu fast allen Einsatzbereichen

Wie ich im nächsten Abschnitt beschreibe, gibt es zwei wichtige Unterschiede bzw. Fragen bei der Anschaffung:

  • Frage 1: Benötigen Sie ein mobiles Gerät oder kann es auch per Kabel angeschlossen werden, weil es eh immer am gleichen Platz steht?
  • Frage 2: Wie viele Kartenzahlungen haben Sie im Monat, wie viel Umsatz generieren Sie mit Karten und wie sieht Ihr Betriebsablauf bei der Kartenzahlung aus?

Zunächst stelle ich Ihnen aktuelle Kartenlesegeräte vor:

Verifone V200c

Sehr gute Einsteigerversion. Günstig und trotzdem mit vielen Funktionen, wie kontaktlosem Bezahlen, Farbdisplay, Kassenschnittstellen.

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STATIONÄR

Verifone V400m

Farb- und Touchdisplay, kann über Handynetz, WLAN und Bluetooth kommunizieren und kontaktlose Zahlungen etc. annehmen.

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MOBIL

Yomani XR

Wird mit Kabel oder WLAN angebunden. Einfache Bedienung und großer Sichtschutz. Kann natürlich auch kontaktlos und weitere Funktionen.

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STATIONÄR

Ingenico Move5000

Das Move 5000 kann auch WLAN und/oder Handynetz, kontaktlos, etc. und hat natürlich ein Farb-Touchdisplay.

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MOBIL

Ingenico Desk5000

Kann per WLAN angebunden werden und dank Spiralkabel gibt’s Flexibilität ohne Kabelchaos. Mit Touchdisplay.

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STATIONÄR

SumUp

Eins der Geräte ohne Grundgebühr, das man mit Handy oder Tablet koppelt, um Zahlungen abzuwickeln. Der Zahlvorgang läuft dann über eine App.

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MOBIL

Direkt ein Angebot für ein EC Kartenlesegerät anfordern?

Ich habe einen Angebotsservice mit seriösen Anbietern aufgebaut, den Sie kostenlos und unverbindlich nutzen können. Einfach die Fragen beantworten und schon erhalten Sie einen ersten Preisvergleich für Ihre Unterlagen.

2. Finden Sie heraus, welches das passende Gerät für Ihre Einsatzzwecke ist

Fangen wir mit der ersten Frage an:

Benötigen Sie ein mobiles Gerät oder kann es auch per Kabel angeschlossen werden, weil es eh immer am gleichen Platz steht?

Stationäres EC Kartenlesegerät

Es gibt Geräte mit zwei Kabeln (Strom + Internetanschluss) oder mit einem Kabel (Strom, Internet über WLAN-Modul)

Die günstigsten Geräte haben zwei Kabel. Sie eignen sich, wenn der Aufstellort des EC Kartenlesegeräts fest ist und in der Nähe Strom und Router bzw. LAN-Dose vorhanden sind.

Mobiles EC Kartenlesegerät

Es gibt klassische Geräte mit WLAN, Bluetooth und/oder Sim-Karte (Handynetz). Und es gibt neuartige Geräte, die mit einem Smartphone oder Tablet gekoppelt werden.

Die aktuellen Varianten der klassischen Geräte können zwischen WLAN und Handynetz umschalten (so wie ein Smartphone) und gewährleisten somit immer die beste Verbindung.

Die EC Kartenlesegeräte eignen sich, wenn man das Gerät zur Zahlung bewegen muss (z.B. im Restaurant zum Tisch des Gastes oder auf einer Messe am Messestand)

Kommen wir nun zur zweiten Frage:

Wie viele Kartenzahlungen haben Sie im Monat, wie viel Umsatz generieren Sie mit Karten und wie sieht Ihr Betriebsablauf bei der Kartenzahlung aus?

Hintergrund der Frage: Es gibt EC Kartenlesegeräte mit und ohne Grundgebühr. Die Geräte ohne Grundgebühr sind am Anfang sehr verlockend, weil eben nur dann Kosten anfallen, wenn man auch Einnahmen verbucht. Allerdings sind diese variablen / umsatzabhängigen Gebühren relativ hoch – in der Regel liegen sie bei 0,95% bei EC-Kartenzahlungen und 2,75% für Kreditkarten. Das bedeutet, dass ab einer gewissen Summe die „klassischen“ Kartenlesegeräte, die mit einer Grundgebühr vermietet werden, die bessere Wahl sind, weil diese variablen Gebühren günstiger sind (zwischen 0,2-0,3% bei EC und 1-3% bei Kreditkarten).

Einzeln betrachtet:

  • Wie viele Kartenzahlungen haben Sie pro Monat und wie viel Umsatz generieren Sie mit Karten? Wenn Sie pro Monat nur Einnahmen im Bereich zwischen ca. 1 und 1.500 Euro generieren, liegen Sie bei den EC Kartenlesegeräten ohne Grundgebühr richtig. Denn dann fallen (je nach Mix zwischen EC- und Kreditkartenzahlungen) nur Kosten zwischen Pi mal Daumen 15 und 30 Euro Kosten an. Und wenn Sie in einem Monat mal ihr Geschäft schließen, um einen großen Urlaub zu machen und keinerlei Kartenzahlungen durchgeführt werden, haben Sie auch keine Kosten.
  • Wie sieht Ihr Betriebsablauf bei der Kartenzahlung aus? Die neuartigen Kartenlesegeräte, die ohne Grundgebühr angeboten werden, sind immer auf ein zweites Gerät angewiesen. Das bedeutet, dass das Kartenlesegerät ohne Smartphone oder Tablet nicht funktioniert, weil der Kartenleser wirklich nur die Karte liest und die gesamte Verarbeitung der Transaktion via Bluetooth-Verbindung über eine App auf dem anderen Gerät läuft.
Das bedeutet also auch, dass Ihre Mitarbeiter immer das zweite Gerät dabeihaben müssen, um Kartenzahlungen abzuwickeln. Und die Abwicklung der Zahlung geht nicht so schnell, wie man es von den klassischen Geräten in Boutiquen, Restaurants, Tankstellen, etc. gewohnt ist. Kurzum: Wenn die modernen Geräte, die dadurch punkten, dass sie keine Grundgebühr haben, im Betriebsalltag nicht richtig bedient werden können oder die Bedienung zu umständlich und zeitaufwändig ist, hilft es nicht, 5 oder 10 Euro im Vergleich zu einem Vertrag mit Grundgebühr und den klassischen EC Kartenlesegeräten zu sparen.

Sie denken darüber nach, auch Kreditkarten akzeptieren zu wollen? Dann empfehle ich Ihnen den Ratgeber-Artikel „Kreditkartenlesegerät“ für Sie. Auf der Seite gibt es alles Interessante und Wissenswerte rund um das Thema Kreditkarten und deren Akzeptanz in Ihrer Unternehmung. 

3. Informieren Sie sich über grundsätzliche Kosten und richtige Anbieter

Ich biete Ihnen ein Formular, mit dem Sie ruckzuck bei seriösen Dienstleistern eine unverbindliche Anfrage stellen können. Einfach ein paar Fragen beantworten, damit der Dienstleister Ihnen das richtige EC Kartenlesegerät anbieten kann –> dann Preise vergleichen –> dann Kartenzahlungen in Ihrem Geschäft, Ihrer Arztpraxis oder welchem Gewerbe auch immer einführen.

Worauf sollten Sie beim Vertragsabschluss achten?

Es gibt da durchaus Dinge, die den Unterschied machen. Und bedenken Sie auch, was meine Oma schon gesagt hat: „Wer billig kauft, kauft zweimal“. Nachfolgend habe ich Ihnen eine Liste mit verschiedenen „Stolperfallen“ erstellt, die Sie beachten sollten. 

Dieser Punkt hängt zusammen mit dem Hinweis zum Kleingedruckten in den AGB. Mal ganz objektiv betrachtet: EC Kartenlesegeräte sind hochtechnische Geräte, die im Einkauf hunderte Euro kosten. Wenn ein Dienstleister sie für 1 Euro pro Monat vermietet, macht er mit ziemlicher Sicherheit jeden Monat mit der Terminalmiete Miese. Das muss dann auf andere Weise querfinanziert werden.

Irgendeine Hotline mit 0-8-15-Beratung, die Ihnen Fremdwörter um die Ohren haut, dass Sie nichts mehr verstehen? Fragen Sie nach, was Ihnen angeboten wird und ob Sie das wirklich brauchen und verlangen Sie eine individuelle Beratung, die auf Ihr Unternehmen eingeht.

Ein super Angebot mit günstiger Terminalmiete – aber nur, wenn Sie einen Vertrag über 5 Jahre abschließen. Vergleichen Sie in solchen Fällen lieber nochmal, denn es gibt auch viele günstige Anbieter für EC Kartenlesegeräte, die z.B. nur 2 Jahre Vertragslaufzeit haben.

Wenn jedes Update des Kartenlesegeräte 29 Euro kostet oder Sie auf einmal Werbung auf dem Display Ihres Geräts eingespielt bekommen – dann haben Sie wahrscheinlich nicht die AGB gelesen. Hier liegen bei manchen Anbietern die Geldquellen, um die Terminalmiete von 1 Euro zu refinanzieren.

Achten Sie darauf, ein modernes EC Kartenlesegerät zu erhalten. Wenn Sie bei einem Anbieter Geräte vorgeschlagen bekommen, die es bei den anderen nicht (mehr) gibt, dann sollten Sie aufpassen, sich nicht ein veraltetes Gerät andrehen zu lassen, was entweder schon lange auf Lager liegt oder von einem anderen Kunden nach mehrjähriger Benutzung zurückgeschickt, aufgemotzt und wieder in den Verkauf gegeben wurde.

Schauen Sie sich auch mal an, was die Gebühren beispielsweise für die Änderung der Kontoverbindung oder der Rechnungsadresse sind. Da können mal schnell Kosten von 15 Euro pro Vorgang anfallen.

Manchmal wird mit einem Kreditkarten-Disagio von – sagen wir mal – 0,8% geworben. Was aber verschwiegen wird: Da kommen höchstwahrscheinlich noch verschiedenste Zuschläge von Kreditkartenfirmen drauf, sodass Sie dann bei einer Kreditkartenzahlung dann doch bei 1,X – 3% liegen. Fragen Sie daher an dieser Stelle unbedingt nach.

4. Empfehlung: Stellen Sie eine Anfrage an seriöse Dienstleister und vergleichen Sie die Angebote

Selbstverständlich können Sie auch einfach googeln und dort passenden Dienstleister für Kartenzahlung Anfragen stellen. Noch schneller geht’s mit meinem „Angebot-Service“, in den ich verschiedene seriöse Anbieter eingebunden habe. Mit ein paar Klicks definieren Sie gewisse Anforderungen bzw. beantworten grundsätzliche Fragen, die man wissen muss, um Ihnen ein vernünftiges Angebot zu machen und dann erhalten Sie kostenfrei und unverbindlich Angebote:

Zukünftig Kartenzahlung anbieten – nutzen Sie den unverbindlichen Angebotsservice

Über das folgende Formular können Sie direkt eine Anfrage an verschiedene seriöse Dienstleister schicken. So erhalten Sie konkrete Angebote und können den am besten zu Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen (Stichworte „mobil“ oder „mit Kabel?“) passenden Anbieter wählen.