Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.
In Deutschland hat die Kartenzahlung das Bargeld in vielen Bereichen längst überholt: Rund 63,5 % des Einzelhandelsumsatzes werden mittlerweile mit Karte erzielt, während Bargeld nur noch etwa ein Drittel ausmacht. Selbst bei Kleinstbeträgen wird zunehmend kontaktlos bezahlt. Für Händler ist Kartenzahlung daher längst kein Nice-to-have mehr, sondern eine grundlegende Erwartung ihrer Kundschaft und ein Muss, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Vielleicht grübeln Sie ja auch wie viele Einzelhändler und Dienstleister über die Anschaffung eines Kartenlesegeräts: Soll ich oder soll ich nicht? Auf dieser Seite verschaffe ich Ihnen einen Überblick über alles Wissenswerte rund um die Kartenzahlung und hoffe, Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen zu können. Viel Spaß beim Lesen.
Unser Preis-Leistungssieger
- Unter Berücksichtigung aller Konditionen sowie Erfahrungsberichte schneiden die Bezahlexperten unter den Payment-Dienstleistern am besten ab.
Warum überhaupt Kartenzahlung anbieten?
- Umsatzsteigerung: Vermeidung von Kaufabbrüchen bei fehlendem Bargeld; höhere Kaufwahrscheinlichkeit.
- Bequem & international anerkannt: Schnelle, komfortable Zahlweise für Kunden; ideal für Touristen und Geschäftsreisende.
- Weniger Bargeldhandling: Weniger Aufwand beim Zählen, Lagern und Einzahlen von Bargeld; spart Zeit und Ressourcen.
- Höhere Sicherheit: Reduziertes Diebstahlrisiko durch geringere Barbestände; sichere Zahlung durch PIN-Eingabe.
- Passendes Terminal für jeden Bedarf: Vielfältige Terminalmodelle für unterschiedliche Geschäftsgrößen und Einsatzbereiche.
- Kontaktloses Bezahlen: NFC-Zahlungen sind schnell, hygienisch und beliebt – fast 90 % der Girocard-Zahlungen erfolgen kontaktlos.
- Erfüllung von Kundenerwartungen: 71 % der Verbraucher wünschen sich Kartenzahlung überall; entspricht der Serviceerwartung der Kundschaft.
Wie funktioniert Kartenzahlung?
1. Kartenzahlung mit Girocard
Die Girocard (EC Karte) ist das beliebteste Zahlungsmittel in Deutschland – übrigens ausschließlich hierzulande. Denn im Ausland gibt es die Girocard oder eine Art EC-Karte gar nicht, sie ist eine deutsche Erfindung. Genau deswegen gilt sie als vertrauensvoll und sicher, während die meisten Händler eher skeptisch gegenüber der Akzeptanz von Kreditkarten sind. Völlig zu Unrecht meiner Ansicht nach. Aber schauen wir uns zunächst das Verfahren mit der Girocard an.
Bezahlen mit PIN-Eingabe
Das Bezahlen mit PIN-Eingabe wird auch Electronic Cash genannt. Es handelt sich um eine sehr sichere Variante, da das Kundenkonto direkt mit dem Betrag belastet wird und Sie als Verkäufer Ihr Geld sicher erhalten. Die Gebühren für das PIN-Verfahren sind in den vergangenen Jahren stark rückläufig, daher ist diese Bezahlart derzeit eindeutig die Nummer eins in Deutschland. Aktuell können Beträge bis 50 Euro kontaktlos sogar ohne PIN-Eingabe bezahlt werden – ohne die hohen Sicherheitsstandards aufzugeben.
Bezahlen mit Unterschrift (Lastschrift, ELV)
Bei der Zahlung mit Unterschrift kommt das elektronische Lastschriftverfahren zum Einsatz (kur: ELV). Es ist für Sie als Unternehmer mit einem Risiko verbunden, da mit der Unterschrift nur das Einverständnis zur Abbuchung (Lastschrift) abgegeben wird und keine Garantie der Kontodeckung gewährleistet ist. Es kann sein, dass Ihr Kunde kein Geld auf dem Konto hat und Sie Ihrem Geld dann hinterherlaufen müssen.
Das klassische ELV-Verfahren ist deswegen rückläufig. Allerdings bieten einige Payment-Dienstleister (wie die Bezahlexperten) gesicherte ELV-Verfahren an.
Kontaktloses Bezahlen (NFC)
Beim kontaktlosen Bezahlen kommt die Near Field Communication Technik zum Einsatz (daher spricht man von einem NFC-Terminal). Hier wird die EC-Karte oder ein Handy mit Bezahlapp über oder an das EC-Gerät gehalten. Diese Zahlart ist nicht nur bequem und schnell, sondern auch sehr sicher, da das Kundenkonto direkt belastet wird – genauso wie bei der PIN-Eingabe. Auch hier kann der Kunde bei Einkäufen bis 50 Euro ohne PIN-Eingabe zahlen.
Es ist eindeutig das schnellste Verfahren an jeder Kasse – vor allem gegenüber dem mühselig erscheinenden Hervorkramen von Münzen und Scheinen.
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2. Kartenzahlung mit Kreditkarte
Kreditkarten und entsprechende Kreditkartenterminals spielen auch in Deutschland eine wachsende Rolle. Zwar bevorzugen viele Deutsche noch die Girocard, aber Kreditkarten sind auf dem Vormarsch – nicht zuletzt, weil Bezahldienste wie Apple Pay oder Google Pay oft auf einer hinterlegten Kreditkarte basieren. Im Ausland, wo es keine Girocard gibt, sind Kreditkarten schon lange Zahlungsmittel Nummer 1 (in vielen Ländern Europas, in den USA, Kanada oder Asien ist Bargeld im Alltag bereits selten geworden). Für den Handel in touristischen Regionen oder im Online-Business sind Kreditkarten folglich unverzichtbar. Was sollten Sie hierzu wissen?- Visa
- Verbreitung & Akzeptanz: Sehr hoch; nahezu flächendeckend akzeptiert
- Besonderheiten: Standard bei fast allen Anbietern enthalten
- Mastercard
- Verbreitung & Akzeptanz: Sehr hoch; nahezu flächendeckend akzeptiert
- Besonderheiten: Standard bei fast allen Anbietern enthalten
- American Express (Amex)
- Verbreitung & Akzeptanz: Gering; optional – oft in Hotels, Gastronomie und im Einzelhandel mit Premiumkunden
- Besonderheiten: Beliebt bei Touristen & Geschäftsreisenden
- Diners Club & andere
- Verbreitung & Akzeptanz: Sehr gering; wenige Akzeptanzstellen
- Besonderheiten: Nur relevant bei internationaler Zielgruppe
Kleiner Exkurs: Girocard = EC Karte
Haben Sie schon mal auf Ihre EC Karte geschaut? Falls Sie neueren Datums ist, finden Sie vermutlich das Symbol Girocard auf der Vorderseite. So heißt die EC-Karte nämlich offiziell.
Bereits im Jahr 2007 hat die Finanzbranche im Rahmen einer großen Umstellung die Umbenennung vorgenommen. Im alltäglichen Sprachgebrauch hat sich der Begriff (noch) nicht durchgesetzt. Dennoch setze ich diesen Begriff immer wieder in meinen Ratgeberartikeln ein. Mehr Fakten zu den Begriffen finden Sie im Artikel: Was ist der Unterschied zwischen Girocard und EC Karte?
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Welches Kartenlesegerät ist das Richtige für mich?
Bisher konnte ich Ihnen hoffentlich vermitteln, das Kartenzahlung ein Must-Have ist. Die nächste Entscheidung, die Sie treffen müssen, ist die Auswahl des richtigen Kartenzahlungsgeräts.
Schon mal im Internet gesucht? Auf den ersten Blick wirkt das wie ein Dickicht aus verschiedenen Angeboten und Herstellern. Dabei lässt sich die Suche schnell und einfach eingrenzen.
Es gibt zwei Arten: Stationäre Terminals und mobile Geräte
Stationäre Terminals: Diese sind ideal, wenn Sie einen festen Kassenplatz haben. Das Gerät steht an der Kasse und ist meist kabelgebunden (per LAN oder USB) oder per WLAN ins Netzwerk eingebunden. Stationäre Geräte sind robust und oft mit Belegdrucker ausgestattet. Beispiel: CCV Base Next – ein stationäres Allround-Gerät, das optional auch WLAN unterstützt und Transaktionen blitzschnell abwickelt.
Mobile Terminals: Wenn Sie flexibel kassieren möchten, z.B. direkt am Tisch (Gastronomie) oder an wechselnden Orten (Marktstand, Lieferservice), ist ein mobiles Gerät perfekt. Diese Terminals haben einen Akkubetrieb und kommunizieren über WLAN oder SIM-Karte (LTE). Sie sind oft klein und handlich – etwa so groß wie ein Smartphone. Beispiel: CCV A77 – ein mobiles Terminal im Smartphone-Format, das alle Kartenarten akzeptiert und via WLAN/LTE überall einsetzbar ist
Mieten oder Kaufen?
Sie können grundsätzlich beides: mieten (gegen monatliche Gebühr) oder kaufen (einmaliger Anschaffungspreis).
Viele klassische Anbieter setzen auf das Mietmodell, was Service und Support einschließt. Unser Testsieger Bezahlexperten etwa vermietet moderne Terminals mit dem besonderen Vorteil, dass keine monatliche Grundgebühr erhoben wird, was normalerweise typisch ist für Mietmodelle.
Kaufgeräte sind hingegen bei Anbietern wie Zettle oder SumUp beliebt. Hier erwerben sie z.B. einen kleinen Kartenleser für einen einmaligen Betrag und zahlen dann nur noch pro Transaktion Gebühren. Der Nachteil: weniger persönlicher Support und die Geräte müssen oft zusätzlich mit einer App auf Ihrem Smartphone gekoppelt werden.
Entscheiden Sie nach Nutzungsintensität: Bei häufiger Nutzung lohnt sich oft ein Mietgerät (stets aktuelles Gerät, Support, Ausfallschutz etc.). Bei geringerer Nutzung, z.B. saisonal, könnte ein Kaufgerät interessant sein.
Ein Überblick über die Gerätetypen
- KABELGEBUNDEN
- Stationäres Allround-Talent zur flexiblen Nutzung mit WLAN Schnittstelle. Transaktionen werden blitzschnell verarbeitet. Intuitiv in der Bedienung.
- MOBIL
- So kompakt und leicht wie ein Smartphone. Das A77 akzeptiert jegliche Karten- und Zahlungsarten. Flexible Nutzung über WiFi oder LTE möglich.
- MOBIL
- Eines der Geräte ohne Grundgebühr, das man mit Handy oder Tablet koppelt, um Zahlungen abzuwickeln. Der Zahlvorgang läuft über eine App.
Anbieter-Vergleich: Die wichtigsten Kartenzahlungsanbieter
Ich habe drei Anbieter unter die Lupe genommen. In der Tabelle finden Sie Bewertungen und Konditionen für Ihren Vergleich. Wenn Sie mehr zu dem jeweiligen Anbieter wissen möchten, klicken Sie auf das entsprechende Logo. Über den Button „zur Website“ gelangen Sie direkt zu dem jeweiligen Dienstleister.
Unser Testsieger in diesem Vergleich sind die Bezahlexperten, die mit attraktiven Konditionen, exzellentem Service und flexiblen Lösungen für verschiedenste Anforderungen überzeugen. Das ist der direkte Vergleich der Anbieter:
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Testsieger
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Testsieger
Bezahlexperten | Zettle | SumUp | |
| Bewertungen | 4,7
4,7 von 5 Sternen (basierend auf 33 Bewertungen)
| 2,8
2,8 von 5 Sternen (basierend auf 22 Bewertungen)
| 2,1
2,1 von 5 Sternen (basierend auf 85 Bewertungen)
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| Basis-Konditionen | 0€ Gerätekosten | PayPal Reader ab 29 Euro (Kauf) | Solo Lite: 34 Euro (Kauf) |
| Transaktionskosten / Händlerentgelte | • max. 1,19% pro Zahlung für alle gängigen Kartentypen (Giro-, Debit- und Kreditkarte) | • Alle Karten (EC-, Debit- und Kreditkarten): 1,39% | • Alle Karten (EC-, Debit- und Kreditkarten): 1,39 % |
| Funktionsweise / Anbindung an Kassensysteme | • Geräte sind unabhängig von externer Hard- und Software einsatzfähig • Anschluss an Kassensysteme möglich | Bluetooth-Kartenlesegerät, Betrieb über Smartphone oder Tablet via Kassen-App (PayPal POS app). | Bluetooth-Kartenlesegerät, Betrieb über Smartphone oder Tablet via Kassen-App. Integration von SumUp internem Kassensystem möglich. |
| Ersteinrichtung / Benötige Software | • Komplett vorinstalliert • Sofort einsatzbereit | Ersteinrichtung und Verbindung mit externer Hardware erforderlich, dafür PayPal POS App auf Smartphone oder Tablet (Android / iOS) herunterladen und Anleitung befolgen | Ersteinrichtung und Verbindung mit externer Hardware erforderlich, dafür SumUp Kassen-App auf Smartphone oder Tablet (Android / iOS) herunterladen und Anleitung befolgen |
| Wichtige Schnittstellen | Bluetooth, LAN, WLAN, LTE, NFC (kontaktlos Chipleser) | Bluetooth, WLAN, LTE, NFC (kontaktlos Chipleser), USB-C (Ladekabel) | Bluetooth, WLAN, LTE, NFC (kontaktlos Chipleser), microUSB (Ladekabel) |
| Zubehör | Kein Zubehör nötig | U. a. Zettle Halter, Belegdrucker, Barcodescanner, Kassenlade mit erweiterter Software (Gesamtpreis ab 421 Euro für Komplett-Set) | U.a. Tablet Ständer, Scanner, Bondrucker, Kassenschublade, POS-Komplett-Kassensystem (499 Euro) |
| Service & Support | • FAQs • Telefon (Mo-Fr. 9-17 Uhr) | • FAQs • E-Mail und Chat • Telefon (Mo-Fr 9-17 Uhr) | • Ersthilfe via Chatbot & FAQs • telefonische Kontaktaufnahme bei schwerwiegenden Problemen über SumUp App/ Dashboard möglich | Angebot einholen | Angebot einholen | Angebot einholen |
Zusammenfassung der Vergleichs-Tabelle:
Die Terminals des Testsiegers Bezahlexperten sind geeignet für alle, die ein robustes Kartenlesegerät suchen. Besonders praktisch: das Gerät kommt komplett vorinstalliert und sofort einsatzbereit bei Ihnen an. Bei den Kosten hat der Anbieter gegenüber der Konkurrenz die Nase vorn.
Weiterlesen zum Thema Kosten
In Artikel Kartenzahlung: Kosten für Händler 2025 gehe ich noch tiefer ins Thema und habe unter anderem Rechenbeispiele für Sie. Außerdem empfehle ich Ihnen den Beitrag EC Gerät kaufen, um einen Vergleich zwischen Miet-Terminals und Kartenlesern zum Kauf zu ziehen.
Der Kostenüberblick: Welche Kosten entstehen bei Kartenzahlung?
Nachdem wir Geräte und Anbieter betrachtet haben, fassen wir hier noch einmal die Kostenfaktoren zusammen. Grundsätzlich setzen sich die Kosten aus a) Fixkosten und b) variablen Kosten pro Transaktion zusammen
Fixe Kosten
In den meisten Fällen mieten Händler ihr EC-Gerät. Hierbei kommen meist folgende Fixkosten auf Sie zu:
Einmalige Einrichtungsgebühr: Viele Anbieter verlangen z.B. Installations- oder Bereitstellungsgebühren (z.B. 29,99 €). Darin enthalten ist oft die Konfiguration des Terminals, das Anlegen Ihres Händlerkontos etc.
Monatliche Grundgebühren: Klassische Verträge beinhalten eine monatliche Mietgebühr fürs Terminal (häufig 5–15 € pro Monat, je nach Gerät) plus ggf. eine Servicepauschale. Moderne Modelle wie Bezahlexperten verzichten inzwischen auf diese monatlichen Gebühren komplett (0 € Terminalmiete).
Optionale Zusatzpakete: Einige Anbieter berechnen extra für Zusatzleistungen wie monatliche Buchungslisten per Post oder bestimmte Software-Features. Prüfen Sie, ob Sie solche Extras benötigen.
Variable Kosten
Bei jeder Kartenzahlung fallen Transaktionsentgelte an. Diese variablen Kosten können je nach Verfahren etwas variieren:
EC-Kartenzahlung: Bei vielen Anbietern werden hier in der Regel Cent-Beträge pro Vorgang fällig (z.B. 7–9 Cent) und/oder ein kleiner Prozentsatz (ca. 0,2–0,3 %) vom Umsatz.
Kreditkartenzahlung: Hier fällt meist nur ein prozentualer Anteil vom Umsatz an, dafür höher (typisch 1–3 % je nach Karte/Branche). Amex ist oft teurer als Visa/Mastercard.
Beispielrechnung: Monatliche Kosten bei Bezahlexperten
Um die Kosten greifbar zu machen, hier eine kleine Beispielrechnung: Ein Blumenhändler entscheidet sich für Kartenzahlung. Er mietet ein Terminal (bei den Bezahlexperten ohne monatliche Miete und kostenlosem Gerät) und setzt damit 5.000 € Umsatz pro Monat um, verteilt auf Girocard- und Kreditkartenzahlungen.
Monatliche Fixkosten: 0 € (keine Miet- oder Grundgebühr bei Bezahlexperten).
Variable Kosten: 59,50 € (weil 5.000 € × 1,19 % Gebühr).
Gesamtkosten pro Monat: 59,50 €.
Für 5.000 € Kartenumsatz zahlt der Händler also unter 60 € Gebühren – das entspricht nur 1,19 % vom Umsatz. Zum Vergleich: Würde er keine Kartenzahlung anbieten, hätte er vermutlich deutlich mehr Umsatz gar nicht erst erzielt, weil manche Kunden mangels Bargeld nicht gekauft hätten. Das Beispiel zeigt: Kartenzahlung ist heutzutage auch für kleine Beträge wirtschaftlich sinnvoll.
Mein abschließender Rat
Denken Sie immer aus Sicht Ihrer Kunden: Heutzutage erwartet fast jeder Kunde, mit Karte oder Handy zahlen zu können. Erleichtern Sie Ihren Kunden das Bezahlen, dann bedanken sie es Ihnen mit Treue und höherem Umsatz. Wenn Sie unentschlossen bzgl. des Geräts sind, wählen Sie im Zweifel ein mobiles Terminal – damit sind Sie flexibel, falls Sie doch mal den Kassenplatz wechseln oder am Tisch kassieren wollen. Nur wenn sicher ist, dass Sie immer an einem festen Ort kassieren, reicht ein stationäres Gerät völlig aus.
Und ganz wichtig: Wählen Sie ein Terminal mit NFC-Technik (für kontaktloses Bezahlen). Das ist mittlerweile Standard und ermöglicht die schnellsten, bequemsten Zahlvorgänge.
Unser Preis-Leistungssieger
- Unter Berücksichtigung aller Konditionen sowie Erfahrungsberichte schneiden die Bezahlexperten unter den Payment-Dienstleistern am besten ab.
Häufige Fragen rund um Kartenzahlung
Je länger die Vertragsdauer, umso geringer die monatlichen Kosten, die für ein EC-Gerät zur Miete anfallen. Allerdings lohnt es sich aus meiner Sicht, sich eine gewisse Flexibilität zu erhalten. Daher empfehle ich eine Laufzeit von 24 bis 36. Monaten. Viele Anbieter vermieten die Terminals auch ohne Laufzeit, dann ist die Miete entsprechend etwas höher. Die Geräte können dann in der Regel jeweils zum Quartalsende abgegeben werden.
Denken Sie dran: Bei den Bezahlexperten fällt keine monatliche Terminalmiete oder Grundgebühr an. Sie zahlen lediglich die 1,19% pro Zahlung – unabhängig vom Kartentyp.
Gerade bei so manch verlockendem Angebot sollten Sie genau die Vertragsbedingungen und AGB durchforsten. Manche Gebühren sind versteckt bzw. nicht sofort ersichtlich (z. B. teure Geräte-Updates, die andauernd vorgenommen werden müssen). Auch werden teilweise sehr alte Geräte angeboten, die überholt wurden und wieder dem Markt zugeführt werden (Refurbishing). Sprich: Prüfen Sie jedes Angebot genau und besprechen Sie mit dem Anbieter Ihrer Wahl Ihre Wünsche und Erwartungen.
Früher hieß es oft: „Karte erst ab 10 Euro“. Vermutlich haben Sie diesen Satz schon lange nicht mehr gehört. Er macht auch keinen Sinn mehr, da Sie auf jede Summe einen fixen Prozentsatz zahlen, egal ob der Kunde 1 oder 100 Euro bei Ihnen ausgibt. Bei kleineren Beträgen ist die Gebühr auch entsprechend niedriger.
Außerdem bieten viele Anbieter heute Zusatzleistungen wie das Sammeln und einmalige Übertragen (z. B. pro Tag) von Buchungen an, mit dem sich Transaktionsgebühren sparen lassen. Dieser Vorgang nennt sich übrigens Clearing.
EC-Terminals garantieren höchste Sicherheitsstandards hinsichtlich Diebstahl und Datenschutz. Sodass Ihr Geld schon am nächsten Tag auf Ihrem Konto überwiesen ist und die Daten Ihrer Kunden nicht an Dritte weiter gegeben werden.
Bei der Kartenzahlung mit Girocard werden Ihnen die Beträge in der Regel nach ein oder zwei Werktagen gutgeschrieben (je nach Geschwindigkeit der beteiligten Geldinstitute). Bei Kreditkarten kann es etwas länger dauern. Viele Dienstleister überweisen z.B. einmal pro Woche.



