Kartenzahlung
Marc

Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.


Gute Gründe für Kartenzahlung

Als Unternehmer kommen Sie an Kartenzahlung heute nicht mehr vorbei. 

  1. Bereits seit 2018 wird im Handel mehr Umsatz mit Karte gemacht als in bar. 
  2. Kartenzahlung gehört zum Grundservice – Ihre Kunden erwarten die Möglichkeit bargeldlos zahlen zu können. Auch Kleinstbeträge werden heute schnell mit Karte bezahlt. 
  3. Spontane Zusatzeinkäufe werden schneller gemacht, wenn bargeldlos gezahlt werden kann. Lassen Sie sich diese Umsätze nicht entgehen.
  4. Kartenzahlung ist einfach, schnell und hygienisch. Besonders kontaktloses Bezahlen hat sich bewährt – und das nicht nur wegen der Corona-Pandemie. 
  5. Kontaktloses Zahlen ist sicher. Beim Verfahren mit PIN-Eingabe (was heute üblich ist), ist das Geld garantiert. In Sachen Sicherheit haben Sie also keinen Nachteil gegenüber dem Bargeld.

Kartenzahlung anbieten – das ist nicht nice-to-have. Das ist heute Standard. 

Was hält Sie noch davon ab Kartenzahlung anzubieten?

Sind es die Kosten? Dann kann ich Sie beruhigen: Kartenzahlung ist nicht so teuer wie Sie vielleicht denken. Vergessen Sie nicht, dass auch Bargeldeinzahlungen kosten. 

Ist es die Suche nach einem Kartenlesegerät bzw. einem Anbieter? Klar, sich einen Überblick zu verschaffen, ist nicht leicht – das Angebot ist groß. Aber genau dafür bin ich ja da. Ich helfe Ihnen mit dieser Seite das Thema Kartenzahlung zu verstehen. So können Sie ganz allein eine fundierte Entscheidung treffen, welches Lesegerät für Ihr Geschäft das richtige ist.

Kartenlesegeräte: Direkt zum Anbieter-Vergleich mit Bewertungen

Ich habe für Sie einen übersichtlichen Anbieter-Vergleich aufgebaut. In der Tabelle können Sie die Daten, Fakten und Konditionen miteinander vergleichen. Lesen Sie zudem Erfahrungsberichte von Nutzern, die aus Ihrem Alltag mit den Geräten berichten. Falls Sie selbst schon mit den Anbietern zu tun hatten: Machen Sie mit, bewerten Sie mit!

Ausstattung: Was brauchen Sie?

Stationäres oder mobiles Kartenlesegerät?

Grundsätzlich ist zwischen zwei Geräte-Varianten zur Kartenzahlung für Ihr Unternehmen zu unterscheiden. Stationäre Kartenterminals kennen Sie aus dem Bezahl-Alltag im Supermarkt oder der Tankstelle. Diese Geräte sind per Kabel mit Strom und Internet verbunden und werden am POS für die Kunden ausgerichtet.

Mobile Geräte erfreuen sich vor allem in Restaurants größter Beliebtheit. Der Kunde zahlt hier bequem am Platz. Das Terminal verfügt über einen leistungsstarken, aufladbaren Akku und ist per WLAN oder Mobilfunknetz mit dem Internet verbunden. 

Wie viele Kartenterminals brauchen Sie?

Gibt es in Ihrem Geschäft mehrere Bezahltresen oder nur einen festen Kassenplatz? Wenn es nur einen festen Platz gibt, ist ein stationäres Gerät die beste Wahl: Es ist oft etwas schneller als die mobile Alternative und vor allem ein paar Euro im Monat günstiger.

Je nach Branche sind mobile Geräte das Must-Have. Denken Sie mal an die Gastronomie. Da wird gerne direkt am Tisch gezahlt. 

Sie haben feste Kassenplätze, aber nicht einen, sondern mehrere? Dann sollten Sie über ein mobiles Gerät nachdenken. Der Vorteil: Sie brauchen nur ein Gerät (und zahlen dann auch nur eines) und können es einfach zwischen den Bedientresen tauschen. Das geht natürlich nur, wenn sich der Kundenstrom in Grenzen hält. Wenn sich die Kunden an den Kassen stauen, weil man auf das Gerät warten muss, ist der Servicegedanke dahin. 

Terminals vergleichen

Vorstellung: Passende Kartenterminals für Ihr Unternehmen

Hier stelle ich Ihnen eine handvoll Terminals vor: Drei stationäre und drei mobile. Allesamt sind empfehlenswert – welches für Ihr Unternehmen richtig ist, müssen Sie bewerten.

Verifone V200c

Verifone V200c
  • STATIONÄR
  • Sehr gute Einsteigerversion. Günstig und trotzdem mit vielen Funktionen wie kontaktlosem Bezahlen, Farbdisplay, Kassenschnittstellen.

Ingenico Desk 5000

Ingenico Desk 5000
  • STATIONÄR
  • Kann per LAN-Kabel oder über WLAN angebunden werden und dank Spiralkabel gibt´s Flexibilität ohne Kabelchaos. Mit Touch-Display.

Yomani XR

Yomani XR
  • STATIONÄR
  • Wird mit Kabel oder WLAN angebunden. Einfach Bedienung und großer Sichtschutz. Kann natürlich auch kontaktlos und weitere Funktionen.

Ingenico Move 5000

Ingenico Move 5000
  • MOBIL
  • Wird betrieben über WLAN und/oder Handynetz, kontaktloses Bezahlen und weitere Funktionen sind möglich. Farb-Touch-Display und Kassenschnittstellen.

Verifone V400m

Verifone V400m
  • MOBIL
  • Farb- und Touchdisplay, kann über Handynetzt, WLAN und Bluetooth kommunizieren und kontaktlose Zahlungen annehmen. Sehr handliches Lesegerät.

iZettle

iZettle leser
  • MOBIL
  • Der iZettle 2 Reader wird mit einem Smartphone oder Tablet verbunden, die Zahlungsabwicklung erfolgt per App, die zu installiren ist.

Kriterien bei der Anbieterwahl

Wenn Sie Kartenzahlung in Ihrem Unternehmen einführen wollen, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Natürlich ist für Ihre Kunden und Sie die neuste Technik erforderlich. Außerdem sollten Sie sich Gedanken machen, welche Bezahl-Arten Sie akzeptieren wollen. Und achten Sie darauf, dass Ihr Anbieter es für Sie so bequem wie möglich macht, wenn Sie loslegen wollen. Gerade wenn Sie eine größere Menge Kartenzahlungsgeräte bestellen, ist die Erst-Konfiguration der Terminals von Bedeutung.

1. Unverzichtbar für Unternehmen: Terminals mit NFC-Technik

Vor allem das kontaktlose Bezahlen hat dafür gesorgt, dass immer mehr Unternehmen Kartenzahlung anbieten und sich mit modernster Technik ausstatten. Gerade bei der jungen Generation bleibt der Geldbeutel immer öfter zuhause, denn voll im Trend liegt die Bezahlung per Smartphone-App (Apple Pay, Google Pay etc). Und nicht zuletzt die Coronakrise hat gezeigt, dass kontaktloses Bezahlen auch in hygienischer Hinsicht sinnvoll ist.

Deshalb gilt für Unternehmen: Setzen Sie ausschließlich auf Terminals, die über die so genannte NFC-Technik (NFC = Near Field Communication) für kontaktloses Bezahlen verfügen.

2. EC- und Kreditkarten akzeptieren: Ihr Kundenstamm entscheidet

Brauchen Sie ein Kreditkartenlesegerät oder reicht die Akzeptanz normaler EC Karten? Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen. Die meisten Geräte sind übrigens Alleskönner. Sie müssen nur auf die Freischaltung von Kreditkarten bei Ihrem Anbieter achten.

Selbstverständlich geht an der EC Karte (die heute offiziell Girocard heißt) kein Weg vorbei. Sie ist das beliebteste, elektronische Zahlungsmittel in Deutschland. Allerdings kommt man heute aus meiner Sicht auch nicht an der Akzeptanz von MasterCard und VISA vorbei. Zum einen werden diese immer beliebter, zum anderen sind Bezahlapps wie Apple Pay damit verknüpft. Nur wer Kreditkartenzahlung anbietet, kann auch Apple Pay anbieten. Außerdem: Internationale Kunden zahlen fast ausschließlich mit Kreditkarte. Je nach Herkunft können hier die Freischaltung für die Kreditkarten Diners Club, American Express oder JCB (Japan Credit Bureau) in Frage kommen. Fragen Sie den Anbieter direkt danach – und nach den Kosten.

3. Anbieter prüfen: Vorkonfiguriert direkt loslegen 

Im Geschäftsalltag gibt es genug Herausforderungen – lassen Sie das Thema Kartenzahlung nicht zu einer werden und achten auf einen guten Service. Dazu zählt u.a. die Vorkonfiguration des Terminals. Die Terminals werden von seriösen Anbietern vorkonfiguriert und einsatzbereit  ausgeliefert. Im Prinzip heißt es für Sie: Das Gerät auspacken, anschalten, mit dem Internet verbinden und loslegen. Auch Technik-Angsthasen kommen hier wunderbar zurecht.

Weiterlesen zum Thema Kosten

Im Artikel Kosten für Händler gibt es Rechenbeispiele und Zahlen zu den Kosten, die bei Kartenzahlung für Unternehmen entstehen. Nutzen Sie den Service, um eine Erst-Kalkulation für Ihre Anschaffung vorzunehmen.

Typische Fragen, die sich Unternehmen stellen, die zum ersten Mal Kartenzahlung anbieten

Dazu kann man keine pauschale Aussage treffen. Normalerweise macht das Kartenterminal abends automatisch einen Kassenschnitt und schickt damit alle Kartenzahlungen des Tages zum Dienstleister, um die Gelder von den Konten der Kunden abzuholen. Die meisten Dienstleister leiten das Geld dann innerhalb von ein paar Stunden weiter und wenn Ihre Bank zu den schnelleren gehört, haben Sie das Geld schon am nächsten Tag auf dem Konto.

Es gibt aber auch Varianten, da haben Sie am nächsten oder übernächsten Tag erstmal nur die Einnahmen von EC-Kartenzahlungen auf dem Konto und die Kreditkarten-Einnahmen werden einmal pro Woche überwiesen.

Grundsätzlich müssen Sie aber keine Sorge haben, dass Sie wochenlang auf Ihr Geld warten, wenn Sie Kartenzahlung anbieten.

Im Normalfall wird Ihnen das Kartenterminal als Paket zugeschickt. Es ist dann schon für Sie vorkonfiguriert und wird nach einem kurzen Anruf bei der Technik-Hotline freigeschaltet. Ab diesem Zeitpunkt können Sie dann sofort loslegen mit dem Kassieren von EC- und Kreditkartenzahlungen.

Wenn Sie das Gerät nicht mit einer Kasse koppeln wollen, ist das Anschließen wirklich einfach. Mit Strom und Internet verbinden, freischalten lassen, los geht’s. Bei mobilen Terminals muss man nur das WLAN Passwort eingeben und wenn man ein mobiles Gerät mit Handy-SIM-Karte bestellt hat, funktioniert sowieso quasi alles von allein.

Wenn Sie das Kartenterminal mit Ihrer Kasse koppeln wollen, kommt Ihr Kassenanbieter ins Spiel. Er konfiguriert die Schnittstellen und verbindet die Systeme miteinander. Dafür fallen evtl. von Seiten des Kassenanbieters Kosten an.

Wenn Sie das erste Mal Kartenzahlung anbieten, sind Sie ja noch vollkommen ahnungslos, wie die Bedienung funktioniert. Abhilfe gibt es auf mehrere Arten: Zum einen liegt in dem Paket mit dem Terminal im Normalfall auch eine Bedienungsanleitung. Zum anderen steht die Hotline Ihres Dienstleisters dazu auch Rede und Antwort und des Weiteren gibt es ja auch online bzw. auf Anfrage bei Ihrem Dienstleister digitale Bedienungsanleitungen oder manchmal sogar Erklärvideos bei YouTube.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass 99% aller Gewerbetreibenden, die sich solch ein Gerät für die Kartenzahlung anschaffen, damit wunderbar zurechtkommen.