Im Jahr 2018 wurde erstmals mehr mit Karte als mit Bargeld bezahlt. 2019 hat sich der Trend bestätigt. Die aktuellen Statistiken führender Institute bestätigen, wie wichtig Kartenzahlung für Unternehmen ist. Insbesondere das kontaktlose Bezahlen führt zu positiven Kundenerlebnissen. Auch kleinere Beträge werden nicht mehr nur mit Münze und Schein beglichen. Dementsprechend ist die Investitionsbereitschaft in eine moderne Ausstattung für den POS (Point-of-sale) deutlich gestiegen. Hinterfragen Sie sich: Ist Ihr Unternehmen up-to-date?

Wichtige Info vorab: Für kleine Unternehmen, die nur einen dreistelligen Betrag pro Monat per Kartenzahlung kassieren, kann sich ein Kartenlesegerät ohne Grundgebühr lohnen. Sie sollten aber aufpassen, denn schon ab einem monatlichen Kartenumsatz zwischen 1.000 und 2.000 Euro können die klassischen Kartenterminals günstiger sein, obwohl sie eine fixe Grundgebühr haben. Zudem sind sie in den meisten Fällen einfacher zu handhaben und in den Betriebsablauf zu integrieren.

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Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.


Kartenlesegeräte: Direkt zum Anbieter-Vergleich mit Bewertungen

Ich habe für Sie einen übersichtlichen Anbieter-Vergleich aufgebaut. In der Tabelle können Sie die Daten, Fakten und Konditionen miteinander vergleichen. Lesen Sie zudem Erfahrungsberichte von Nutzern, die aus Ihrem Alltag mit den Geräten berichten. Falls Sie selbst schon mit den Anbietern zu tun hatten: Machen Sie mit, bewerten Sie mit!

Unternehmensausstattung: Wie viele Kartenterminals brauchen Sie?

Je mehr Terminals benötigt, umso genauer sollten Sie den Anbieter Ihrer Wahl prüfen. Kann er liefern? Kann er die Service-Versprechen halten? Wie seriös gestaltet sich die Vertragsverhandlung? Es gibt auf dem freien Markt eine Menge Anbieter, die mit Mengen-Rabatten und günstigen Miet-Konditionen aufhorchen lassen. Doch ich persönlich halte es mit dem Spruch: Was nichts kostet, ist nichts!

Für Ihr Unternehmen: Stationär, mobil oder kombiniert?

Grundsätzlich ist zwischen zwei Geräte-Varianten zur Kartenzahlung für Ihr Unternehmen zu unterscheiden. Stationäre Kartenterminals kennen Sie aus dem Bezahl-Alltag im Supermarkt oder der Tankstelle. Diese Geräte sind per Kabel mit Strom und Internet verbunden und werden am POS für Ihre Kunden ausgerichtet.

Mobile Geräte erfreuen sich vor allem in Restaurants größter Beliebtheit. Der Kunde zahlt hier bequem am Platz. Das Terminal verfügt über einen leistungsstarken, aufladbaren Akku und ist per WLAN oder Mobilfunknetz mit dem Internet verbunden. Auf Wunsch bieten wir Ihnen natürlich auch eine individuelle Kombination aus beiden Geräte-Varianten für den Einsatz in Ihrem Unternehmen an.

Mehr zum Thema mobile Kartenzahlung: Im Artikel „Mobile Kartenlesegeräte“ finden Sie einen ausführlichen Überblick zu den aktuellen, auf dem Markt erhältlichen Geräten. Außerdem gibt es viele Experten-Tipps, damit Sie die richtigen Terminals für Ihr Unternehmen auswählen. 

Vorstellung: Passende Kartenterminals für Ihr Unternehmen

Um nicht nur mit theoretischem Wissen rund um die Kartenzahlung für kleine Unternehmen versorgt zu sein, gebe ich Ihnen im Nachfolgenden eine Übersicht über die verschiedenen Kartenlesegeräte, die sich besonders gut eignen, weil sie günstig und einfach zu bedienen sind:

Verifone V200c

Sehr gute Einsteigerversion. Günstig und trotzdem mit vielen Funktionen, wie kontaktlosem Bezahlen, Farbdisplay, Kassenschnittstellen.

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STATIONÄR

Verifone V400m

Farb- und Touchdisplay, kann über Handynetz, WLAN und Bluetooth kommunizieren und kontaktlose Zahlungen etc. annehmen.

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MOBIL

Yomani XR

Wird mit Kabel oder WLAN angebunden. Einfache Bedienung und großer Sichtschutz. Kann natürlich auch kontaktlos und weitere Funktionen.

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STATIONÄR

Ingenico Move5000

Das Move 5000 kann auch WLAN und/oder Handynetz, kontaktlos, etc. und hat natürlich ein Farb-Touchdisplay.

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MOBIL

Ingenico Desk5000

Kann per WLAN angebunden werden und dank Spiralkabel gibt’s Flexibilität ohne Kabelchaos. Mit Touchdisplay.

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STATIONÄR

iZettle

Der iZettle Reader 2 wird mit einem Smartphone oder Tablet verbunden, die Zahlungsabwicklung erfolgt per App, die zu installieren ist.

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MOBIL

Drei Punkte, die Sie bei der Anbieter-Wahl beachten sollten

Wenn Sie Kartenzahlung in Ihrem Unternehmen einführen wollen, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Natürlich ist für Ihren Kunden und Sie die neuste Technik erforderlich. Außerdem sollten Sie sich Gedanken machen, welche Bezahl-Arten Sie akzeptieren wollen. Und achten Sie darauf, dass Ihr Anbieter es für Sie so bequem wie möglich macht, wenn Sie loslegen wollen. Gerade wenn Sie eine größere Menge Kartenzahlungsgeräte bestellen, ist die Erst-Konfiguration der Terminals von Bedeutung.

1. Unverzichtbar für Unternehmen: Terminals mit NFC-Technik

Vor allem das kontaktlose Bezahlen hat dafür gesorgt, dass immer mehr Unternehmen Kartenzahlung anbieten und sich mit modernster Technik ausstatten. Gerade bei der jungen Generation bleibt der Geldbeutel immer öfter zuhause, denn voll im Trend liegt die Bezahlung per Smartphone-App (Apple Pay, Google Pay). Deshalb gilt für Unternehmen: Setzen Sie ausschließlich auf Terminals, die über die so genannte NFC-Technik (NFC = Near Field Communication) für kontaktloses Bezahlen verfügen.

2. Karten akzeptieren: Ihr Kundenstamm entscheidet

Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen. Denn die meisten Geräte sind Alleskönner. Selbstverständlich geht an der Girocard (vormals EC-Karte) kein Weg vorbei. Sie ist das beliebteste, elektronische Zahlungsmittel in Deutschland. Wer zudem internationale Kunden begrüßt, kommt aus unserer Sicht nicht an der Akzeptanz von MasterCard und VISA vorbei. Diese beiden Unternehmen sind hierzulande am weitesten verbreitet. Wer internationale Kunden begrüßt, kann zudem die Karten von Diners Club, American Express oder JCB (Japan Credit Bureau) anbieten. Fragen Sie den Anbieter direkt danach – und nach den Kosten.

3. Anbieter prüfen: Vorkonfiguriert direkt loslegen 

Sobald Sie sich für ein Gerät zu Kartenzahlung in ihrem Unternehmen entschieden haben, legen sie los. Die Terminals werden von seriösen Anbietern vorkonfiguriert und einsatzbereit  ausgeliefert. Im Prinzip heißt es für Sie: Das Gerät auspacken, anschalten, mit dem Internet verbinden und loslegen.

Ein Überblick zum Thema Kosten: Im Artikel „Kosten für Händler“ gibt es Rechenbeispiele und Zahlen zu den Kosten, die bei Kartenzahlung für Unternehmen entstehen. Nutzen Sie den Service, um eine Erst-Kalkulation für Ihre Anschaffung vorzunehmen. 

 

Typische Fragen, die sich Unternehmen stellen, die zum ersten Mal Kartenzahlung anbieten

Dazu kann man keine pauschale Aussage treffen. Normalerweise macht das Kartenterminal abends automatisch einen Kassenschnitt und schickt damit alle Kartenzahlungen des Tages zum Dienstleister, um die Gelder von den Konten der Kunden abzuholen. Die meisten Dienstleister leiten das Geld dann innerhalb von ein paar Stunden weiter und wenn Ihre Bank zu den schnelleren gehört, haben Sie das Geld schon am nächsten Tag auf dem Konto. Es gibt aber auch Varianten, da haben Sie am nächsten oder übernächsten Tag erstmal nur die Einnahmen von EC-Kartenzahlungen auf dem Konto und die Kreditkarten-Einnahmen werden einmal pro Woche überwiesen. Grundsätzlich müssen Sie aber keine Sorge haben, dass Sie wochenlang auf Ihr Geld warten, wenn Sie Kartenzahlung anbieten.

Im Normalfall wird Ihnen das Kartenterminal als Paket zugeschickt. Es ist dann schon für Sie vorkonfiguriert und wird nach einem kurzen Anruf bei der Technik-Hotline freigeschaltet. Ab diesem Zeitpunkt können Sie dann sofort loslegen mit dem Kassieren von EC- und Kreditkartenzahlungen.

Wenn Sie das Gerät nicht mit einer Kasse koppeln wollen, ist das Anschließen wirklich einfach. Mit Strom und Internet verbinden, freischalten lassen, los geht’s. Bei mobilen Terminals muss man nur das WLAN Passwort eingeben und wenn man ein mobiles Gerät mit Handy-SIM-Karte bestellt hat, funktioniert sowieso quasi alles von allein.

Wenn Sie das Kartenterminal mit Ihrer Kasse koppeln wollen, kommt Ihr Kassenanbieter ins Spiel. Er konfiguriert die Schnittstellen und verbindet die Systeme miteinander. Dafür fallen evtl. von Seiten des Kassenanbieters Kosten an.

Wenn Sie das erste Mal Kartenzahlung anbieten, sind Sie ja noch vollkommen ahnungslos, wie die Bedienung funktioniert. Abhilfe gibt es auf mehrere Arten: Zum einen liegt in dem Paket mit dem Terminal im Normalfall auch eine Bedienungsanleitung. Zum anderen steht die Hotline Ihres Dienstleisters dazu auch Rede und Antwort und des Weiteren gibt es ja auch online bzw. auf Anfrage bei Ihrem Dienstleister digitale Bedienungsanleitungen oder manchmal sogar Erklärvideos bei YouTube.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass 99% aller Gewerbetreibenden, die sich solch ein Gerät für die Kartenzahlung anschaffen, damit wunderbar zurechtkommen.