Sie möchten unabhängig von Kabeln bargeldlos kassieren und suchen daher ein mobiles Kartenlesegerät? Wussten Sie, dass es in diesem Bereich verschiedene Varianten gibt – z.B. mit oder ohne Grundgebühr oder mit WLAN oder SIM-Karte? Nicht für jedes Unternehmen ist jedes mobile Kartenlesegerät die richtige Wahl. Ich zeige Ihnen nachfolgend die Unterschiede auf, gebe Empfehlungen und habe einen Angebotsvergleich seriöser Dienstleister, den Sie kostenlos und unverbindlich nutzen können. Viel Spaß beim Lesen der Seite. 

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Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.


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Falls Sie erst gar nicht tiefer in die Materie eintauchen wollen: Ich habe einen Angebotsservice mit seriösen Anbietern aufgebaut, den Sie kostenlos und unverbindlich nutzen können. Einfach die Fragen beantworten und schon erhalten Sie einen ersten Preisvergleich für Ihre Unterlagen.

Welche Arten von mobilen Kartenlesegeräten gibt es

Grundsätzlich gibt es derzeit zwei Arten von mobilen Kartenlesegeräten. Solche, bei denen eine monatliche Grundgebühr durch den Anbieter anfällt. Und Geräte, die ohne feste Grundgebühr zu einem einmaligen Anschaffungspreis erhältlich sind. 

Wichtig zu wissen: Bei beiden Varianten kommen variable Kosten pro getätigter EC- oder Kreditkarten-Transaktion auf Sie zu. Für welchen Terminal entscheiden? Das kommt auf Ihre individuellen Rahmenbedingungen an. Im folgenden Abschnitt biete ich Ihnen einen Überblick, welch mobiles Kartenlesegerät für Sie geeignet ist.

Vorstellung: Mobile Kartenlesegeräte im Überblick

Die ersten beiden Geräte der Anbieter Ingenico und Verifone sind Miet-Geräte, bei denen eine monatliche Grundgebühr entsteht. Das dritte Modell ist der Kartenleser von SumUp, der nicht gemietet, sondern gekauft wird. Im nächsten Textabschnitt gehe ich im Detail auf die beiden Varianten ein.

Ingenico Move5000

Das Move 5000 kann auch WLAN und/oder Handynetz, kontaktlos, etc. und hat natürlich ein Farb-Touchdisplay.

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Verifone V400m

Farb- und Touchdisplay, kann über Handynetz, WLAN und Bluetooth kommunizieren und kontaktlose Zahlungen etc. annehmen.

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SumUp

Eins der Geräte ohne Grundgebühr, das man mit Handy oder Tablet koppelt, um Zahlungen abzuwickeln. Der Zahlvorgang läuft dann über eine App.

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Mobile Geräte mit oder ohne Grundgebühr – was lohnt sich für Sie?

Mobile Geräte mit monatlicher Grundgebühr eignen sich für Sie…

…wenn Sie mehr als 1.500 EUR Umsatz pro Monat über das Kartenlesegerät generieren. Denn die Gesamtkosten (monatliche Fixkosten für die Miete + variable Kosten pro Buchung über die EC-Karte) sind in diesem Fall in der Regel niedriger als bei den Geräten ohne Grundgebühr.

… wenn Sie ein mobiles Kartenlesegerät suchen, das von Ihnen und Ihren Mitarbeitern einfach zu handhaben ist. Bei den Geräten ohne Grundgebühr funktioniert die Abrechnung nämlich oft über ein Smartphone via App. Haben Sie in Ihrem Unternehmen die Zeit, jedem Mitarbeiter die Benutzung der App zu erklären und auch immer ein Smartphone an der Kasse liegen, auf dem die App installiert ist? Wahrscheinlich ist das nicht immer praktikabel für Ihren Betrieb.

… wenn Sie eine schnelle und  reibungslose Erst-Installation haben wollen. Diese ist in der Regel in wenigen Minuten abgeschlossen und wird gegebenenfalls durch eine entsprechende Service-Hotline des Anbieters unterstützt.

+

  • Einfache Installation
  • Mitarbeiterfreundliche Bedienbarkeit
  • Transparenz für Kunden
  • Niedrige variable Kosten
  • Koppelbar mit Kassensystem

  • Monatliche Fixkosten für Miete, Service, etc.
  • Oft feste Vertragslaufzeit (es gibt aber auch Anbieter mit monatlichen Vertragslaufzeiten)

Zur Vertiefung des Themas: Im Artikel Kartenzahlung finden Sie weitere Informationen zum Einsatz der entsprechenden Geräte und Anbieter, die ich Ihnen empfehlen kann. Zudem gibt es auf der Seite alles Wissenswerte rund um den Umgang mit Kartenterminals. 

Mobile Geräte ohne monatliche Grundgebühr eignen sich für Sie…

… wenn Sie pro Monat auf einen Umsatz bis maximal ca. 1.500 EUR kommen. Die variablen Kosten pro Transaktion sind zwar höher als im Vergleich zu den Geräten mit Grundgebühr, dennoch kann die Rechnung für Sie aufgehen. Denn das Gerät schaffen Sie einmalig an, eine monatliche Miete entfällt. Schließen Sie ihr Geschäft aufgrund eines Urlaubs oder sind nur saisonal tätig, ist die Lösung (bei Nicht-Überschreitung der 1.500 EUR-Grenze) für Sie ebenfalls von Vorteil.

Allerdings: Wie schon weiter oben beschrieben, sind in der Regel weitere Geräte, wie ein Mobiltelefon oder Tablet erforderlich, um die Kartenleser via App zu nutzen. Das bedingt möglicherweise weitere Anschaffungskosten und eine etwas umständlichere Einweisung Ihrer Mitarbeiter für mehrere Geräte.

+

  • Keine fixen monatlichen Kosten (Einmalige Anschaffungsgebühr)
  • Keine feste Vertragslaufzeit
  • Flexibler, saisonaler Einsatz

  • Gebühren (variable Kosten) für Transaktionen relativ hoch
  • Installation einer App auf Tablet, Handy oder Notebook
  • Mitunter umständliches Handling für Mitarbeiter durch Nutzung mehrerer Gerät

Mehr zu Rechenbeispielen und Zahlen: Im Artikel „Kartenzahlung – Kosten für Händler“ finden Sie einen detaillierten Blick auf die beiden unterschiedlichen Kostenmodelle (mit/ohne Grundgebühr). Außerdem erhalten Sie weitere Einblicke durch anschauliche Rechenbeispiele. 

Technische Voraussetzungen für Ihr mobiles Kartenlesegerät

Wichtigste Voraussetzung für die einwandfreie Funktion der mobilen Kartenlesegeräte: Eine stabile Netzwerk-Verbindung. Die Hersteller bieten Ihnen verschiedene Modelle an, die über eine entsprechende Ausstattung verfügen.

Welche Verbindungsart eignet sich für Sie?

Mit Bluetooth

Mobile Kartenlesegeräte mit Bluetooth-Funktion verbinden sich auf diesem Wege mit der Basisstation, in der sich der Strom- und Telefonanschluss befindet. In einem Radius von ca. 20 bis 30 Metern funktioniert das Gerät einwandfrei. Vorteil bei dieser mobilen Lösung: Sie funktioniert auch, wenn Sie über kein oder instabiles WLAN verfügen. Denn die Basisstation ist per LAN-Kabel mit dem Internet verbunden. Nachteil: 20-30m sind z.B. in einem Restaurant keine vernünftige Reichweite, um jeden Tisch abzudecken. 

Mit WLAN

Wenn Sie über ein stabiles WLAN in Ihrem Geschäft verfügen, ist ein mobiles Kartenlesegerät mit WLAN-Funktion die richtige Wahl für Sie. Das Gerät verbindet sich nach der Erst-Installation mit ihrem Netz. Sie wollen auf Nummer sicher gehen? Es gibt selbstverständlich auch Geräte, die sowohl über ein integriertes WLAN-Modul und als auch eine SIM-Karte für den Empfang über das Mobilnetz verfügen. Hierbei wird die beste Empfangsmöglichkeit automatisch ausgewählt, um für den Kunden die schnellstmögliche Abwicklung zu garantieren.

Mit SIM-Karte

Wer mobil unterwegs ist (beispielsweise auf Märkten, Messen oder als Fachverkäufer beim Endkunden) oder über ein instabiles WLAN verfügt, kann auf mobile Kartenlesegeräte mit integrierbarer SIM-Karte zurückgreifen, die dann auch über keine Basisstation verfügen.

Im Prinzip funktioniert das wie beim Handy: Die SIM-Karte wird in das Gerät eingesetzt und ist über das 4G-Netz verbunden. Problematisch wird dies eventuell beim Einsatz in Regionen ohne ausreichende Netzabdeckung. Wir empfehlen vorab zu klären, welcher Provider in Ihrem Kundeneinzugsgebiet den besten Empfang bietet.

In Verbindung mit Mobiltelefon oder Tablet (Bluetooth/WLAN)

Das betrifft ausschließlich die mobilen Kartenlesegeräte ohne monatliche Grundgebühr, die in der Regel per Bluetooth an ein Tablet oder Mobiltelefon gekoppelt werden. Die Bedienung erfolgt über eine entsprechende App auf dem jeweiligen Endgerät, das mit dem Kartenleser verbunden ist. Voraussetzung für die Funktion des Kartenlesegeräts ist selbstverständlich ein entsprechendes WLAN- oder Handynetz.

Mobile Kartenlesegeräte: Ein Kurzüberblick zu den Kosten

Jetzt kennen Sie sich schon sehr gut mit den verschiedenen Varianten mobiler Kartenlesegeräte aus. Aber was bedeutet das eigentlich in Euro? Nehmen wir als Beispiel ein Restaurant. Es wickelt pro Monat 100 Kartenzahlungen ab (also gerade mal 4-5 pro Öffnungstage) mit einem Durchschnittsbetrag von 40 Euro. 80% der Kartenzahlungen sind EC-Karten, 20% sind Kreditkarten.

Eine ungefähre Kostenrechnung sieht so aus:

Kartenlesegerät mit Vertrag

  • Gerätemiete: ca. 8-15 Euro
  • Grundgebühr: ca. 6 Euro
  • 100 Transaktionen: ca. 9-12 Euro
  • 80x EC-Gebühr: ca. 8 Euro
  • 20x Kreditkartengebühr*: 12 Euro

Gesamtkosten: ca. 43 – 53 Euro.

* Wir gehen von einem Beispielwert von 1,5% Disagio aus.

Kartenlesegerät ohne Vertrag

  • Gerätemiete: 0 Euro
  • Grundgebühr: 0 Euro
  • 100 Transaktionen: 0 Euro
  • 80x EC-Gebühr**: 30,40 Euro
  • 20x Kreditkartengebühr**: 22 Euro

Gesamtkosten: 52,40 Euro

** Wir gehen von einem Wert von 0,95% für EC- und 2,75% für Kreditkarte aus.

Häufige Fragen rund um das Thema „mobile Kartenlesegeräte“

Im Regelfall erhalten Sie ein Paket per Post mit dem mobilen Terminal Ihrer Wahl. Es ist bereits für Sie vorkonfiguriert und wird nach einem Anruf bei der Technik freigeschaltet. Bei den mobilen Geräten muss lediglich noch das WLAN-Passwort eingegeben oder die SIM-Karte eingesetzt werden – wenn dies nicht bereits durch Ihren Dienstleister vorgenommen wurde.

Bei den Geräten ohne Grundgebühr ist es etwas aufwendiger. Hier müssen Sie eine App installieren und den Kartenleser über diese App mit einem Smartphone oder Tablet verbinden – in der Regel mit WLAN oder Bluetooth. Erst dann sind die Funktionen des Kartenlesegeräts nutzbar.

Wollen Sie das mobile Kartenterminal mit Ihrer Kasse koppeln, ist Ihr Kassenanbieter der richtige Ansprechpartner. Dieser verbindet die beiden Schnittstellen. Das kann ggf. zu Kosten seitens des Kassenanbieters führen.

Zunächst möchte ich Ihnen die Sorge nehmen. Aus Erfahrung kann ich berichten, dass 99 % der Gewerbetreibenden, die sich ein mobiles Kartenlesegerät anschaffen, auch bestens damit zurechtkommen. Im Normalfall liegt dem Paket mit dem Gerät Ihrer Wahl eine Bedienungsanleitung bei, die bei vielen Anbietern auch digital verfügbar ist. Außerdem steht Ihnen die Hotline Ihres Anbieters für alle Fragen zur Verfügung. Auf Online-Plattformen wie YouTube gibt es Vorstellungs- und Erklärungsvideos zu verschiedenen Terminals, die ich Ihnen empfehlen kann.

In der Regel haben alle mobilen Kartenlesegeräte eine Laufzeit über mehrere Stunden (eigentlich sogar 1-2 Tage, je nach Häufigkeit des Gebrauchs) und dementsprechend viele Transaktionen. Wie bei allen Geräten mit Akku gilt: Laden Sie das Gerät erst auf, wenn der Akku fast leer ist. So bleibt die Laufzeit langfristig auf einem hohen Niveau. Grundsätzlich kann ich Ihnen aber auch hier die Sorge nehmen: Während des Gebrauchs der Geräte müssen Sie nicht ständig auf den Akku schauen. Die Praxis zeigt, dass alle Geräte über ausreichend Leistung verfügen.

Hier hilft Ihnen die technische Hotline Ihres Dienstleisters, der Ihnen den Terminal zur Verfügung gestellt hat. Natürlich kann ich Ihnen eine Reihe von seriösen Unternehmen empfehlen, die einen entsprechenden Service garantieren

In der Regel macht Ihr mobiles Kartenlesegerät abends einen sogenannten Kassenschnitt und schickt damit alle Kartenzahlungen des Tages zum Dienstleister. Der holt das Geld vom Konto Ihrer Kunden ab und bei EC-Zahlungen können Sie durchaus direkt am nächsten morgen schon alle Gelder auf Ihrem Konto haben.

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