Kartenzahlungsgeräte sind teuer –  eine verbreitete Annahme. Zum Glück halten sich die Kosten aber in Grenzen. Spätestens seit EU-Richtlinien eingeführt wurden, um Kartenzahlung auch für kleinere Händler erschwinglich zu machen. Außerdem können Sie mit Ihrer Kaufentscheidung direkt mit beeinflussen, wie viel Sie in Ihr Terminal investieren möchten. Lesen Sie hier, wovon die Gesamtkosten abhängen, woraus sie sich zusammensetzen und wie Sie sparen können!

Marc

Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.


Kartenzahlung Kosten Vergleich: Basiswissen zur Einführung

Um am Ende das günstigste Angebot für Ihr Unternehmen zu finden, müssen Sie wissen, wovon genau die Gesamtkosten abhängen. Im folgenden Abschnitt finden Sie die wichtigsten Faktoren auf einen Blick:

Der Anbieter: Wie bei jedem anderen Produkt variieren die Kosten auch bei Kartenterminals je nach Hersteller. Achten Sie bei der Suche nach einem günstigen Anbieter allerdings darauf, nicht auf unrealistische Lockangebote hereinzufallen.

Die Vertragsart: Für die Nutzung der herkömmlichen Geräte von Verifone und Co. wird ein Vertrag mit Fixkosten abgeschlossen. Beispiele sind beim Payment-Dienstleister Bezahlexperten zu finden. Anbieter wie iZettle oder SumUp erheben keine Grundgebühren. Sie müssen lediglich das Kartenlesegerät kaufen. 

Die Geräteart: Unter den Mietgeräten sind die stationären Varianten günstiger als die mobilen Geräte. Das heißt, dass die Grundgebühren etwas geringer ausfallen. Kaufgeräte werden einmalig bezahlt, es ist keine Miete nötig. Dafür sind die Transaktionskosten höher.

Ihre Umsatzhöhe: Alle Anbieter erheben bei jedem Bezahlvorgang eine umsatzunabhängige Gebühr von wenigen Cents. Zusätzlich wird eine prozentuale Transaktionsgebühr berechnet. Der Prozentsatz liegt bei Kreditkartenzahlungen etwas höher als bei EC-Kartenzahlungen. Es gilt also: Je höher Ihr Umsatz, desto höher auch die Gebühren. Mietgeräte verfügen in der Regel über günstigere Gebühren als die Geräte zum Kauf. 

Die Zusatzdienstleistungen: Bei einem gemieteten Terminal haben Sie die Möglichkeit, Ihrem Vertrag nützliche Zusatzdienstleistungen hinzuzufügen. Das kann zum Beispiel die Freischaltung der Kontaktloszahlung sein oder die regelmäßige Zusendung von Transaktionslisten. Solche Services sind selbstverständlich mit Zusatzkosten verbunden.

Kartenzahlung Kosten: Anbieter im Vergleich

Welche Kosten entstehen bei Kartenzahlung? Was ist noch zu beachten? In meiner Vergleichs-Tabelle finden Sie übersichtlich die Unterschiede ausgewählter Anbieter. Der Payment-Dienstleister Bezahlexperten bietet Miet-Geräte an, iZettle und SumUp haben Kartenleser zum Kauf im Angebot. 

  • Testsieger
    Bezahlexperten
  • iZettle
  • SumUp
Testsieger
Bezahlexperten
iZettle
SumUp
Bewertungen
4.5
4,5 rating
4.5 von 5 Sternen (basierend auf 6 Bewertungen)

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3.8
3,8 rating
3.8 von 5 Sternen (basierend auf 5 Bewertungen)

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3.9
3,9 rating
3.9 von 5 Sternen (basierend auf 11 Bewertungen)

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Basis-KonditionenKartenterminals ab 6,99 Euro pro Monat (Miete), zzgl. Service-Gebühr ab 5,99 pro Monat, einmalig 24,99 Euro (Einrichtung)iZettle Reader 2:
29 Euro (Kauf)
SumUp Air, 29 Euro / SumUp 3G, 99 Euro (Kauf)
Transaktionskosten / Händlerentgelteab 7 Cent pro Transaktion / EC-Karte 0,25 Prozent / Kreditkarten ab 1,09 Prozent EC-Karte 0,95 Prozent / Kreditkarten 2,75 ProzentEC-Karte 0,9 Prozent / Kreditkarten 1,9 Prozent
Kosten-Beispiel für Zahlung von 50 Euro (EC-Karte / Kreditkarte)EC = 19,5 Cent / Kreditkarte ca. 55 Cent (plus anteilig die monatichen Fixkosten)EC = 47,5 Cent / Kreditkarte = 1,38 EuroEC = 45 Cent / Kreditkarte = 95 Cent
FunktionsweiseAll-in-One-Gerät mit integriertem Bon-Drucker, Anschluss per Schnittstelle an KassensystemeBluetooth-Kartenlesegerät mit NFC-Technik, Betrieb über Smartphone oder TabletBluetooth- bzw. 3G-Kartenlesegerät mit NFC-Technik, Betrieb über Smartphone oder Tablet
Benötige Software / AppSystemsoftware vorinstalliert, für sofortigen Einsatz eingerichtetDownload der App auf Smartphone oder Tablet / Android & iOSDownload der App auf Smartphone oder Tablet / Android & iOS
ZubehörWeitere Hardware nicht benötigt / Zusatzleistungen wie Buchungslisten zubuchbarU. a. iZettle Halter, Belegdrucker, Barcodescanner, Kassenlade mit erweiterter Software (Gesamtpreis bis zu 381 Euro für Komplett-Set)U.a. Tablet Ständer, Scanner, Bondrucker, Kassenschublade, POS-Komplett-Kassensystem (ab 646 Euro)
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Kartenzahlung Kosten: Wer punktet im Vergleich? 

Obwohl die modernen Geräte von iZettle, SumUp und Co. auf dem Vormarsch sind, sind die altbewährten schwarzen Klassiker längst noch nicht aus dem Alltag wegzudenken. Welches Gerät punktet wie? Ich habe vier zentrale Punkte ausgemacht.

1. Umsätze: Aufgrund der vergleichsweise geringen Transaktionsgebühren lohnt sich ein Mietgerät ab einem monatlichen Umsatz ab 2000 Euro. Hier ist die Kombination aus Miete und Gebühren von Vorteil im Vergleich zu den Kaufgeräten. Mehr Informationen und Rechenbeispiele finden Sie im meinem Artikel „Kartenzahlung ohne Grundgebühr„.

2. Handhabung: Ein klassisches Kartenzahlungsgerät ist technisch einfach in der Bedienung. Das Prinzip ist unkompliziert und innerhalb kurzer Zeit zu verstehen. Besonders, wenn Sie häufig neue Mitarbeiter einstellen, ist das ein wichtiger Aspekt. Kaufgeräte sind etwas komplexer, weil hier noch ein Zweitgerät (Smartphone oder Tablet) und eine App zur Zahlungsabwicklung verwendet wird.

3. Zuverlässigkeit: Ein stationäres Terminal muss zum Beispiel nur an den Strom und das Internet angeschlossen werden und es wird den ganzen Tag über einwandfrei laufen. Wir alle kennen leidlich Verbindungsprobleme mit WLAN oder Bluetooth. Je mehr Abhängigkeit von dieser Technik, umso häufiger hakt es eben auch mal.

4. Zubehör: Bei Miet-Terminals sind All-in-One Geräte, auch ein Bon-Drucker ist im Gerät integriert. Bei den Kauf-Modellen muss ein mobilen Drucker hinzugekauft werden – neben weiterem sinnvollen Zubehör. Das kann eigentlich günstigen Anschaffungskosten doch nochmal in die Höhe treiben.

Fazit: Bei Kartenzahlung die Kosten nicht scheuen (müssen)

Wir können festhalten, dass sich die Mietgeräte ab einem monatlichen Umsatz von 2.000 Euro lohnen. Auch bei Bedienung, Handhabung und Zuverlässigkeit überzeugen die klassischen Terminals, die es als stationäre und mobile Varianten bei Anbietern wie beispielsweise dem Payment-Dienstleister Bezahlexperten gibt.

Aber nicht in jedem Fall ist ein Vertrag mit Grundgebühren die bessere Wahl. Unternehmensgründer, Betreiber von Saisongeschäften oder kleine Geschäfte mit geringen Umsätzen zum Beispiel können von einem Kaufgerät wie z. B. von Anbietern wie iZettle oder SumUp profitieren. Vielleicht gefällt Ihnen auch einfach das kompakte und moderne Design dieser kleinen Geräte oder Sie möchten gerne über Ihr Smartphone oder Tablet abrechnen.

Wie auch immer Sie sich entscheiden: Seien Sie aufmerksam, bevor Sie sich verbindlich für einen Vertrag entscheiden – besonders, wenn die angegebenen Kosten weit unter dem Durchschnitt liegen.

Häufige Fragen rund um das Thema Kartenzahlung Kosten Vergleich

Ich persönlich halte eine Laufzeit von 24 bis 36 Monaten für sinnvoll. Einerseits wird hier die Miete entsprechend günstig ausfallen. Auf der anderen Seite ist der Vertrag dennoch flexibel genug, um dem technischen Fortschritt Rechnung zu tragen. Wobei die derzeitigen Kartenterminals schon sehr ausgereift sind. 

Nach dem Kauf erhalten Sie ein übliches Rückgabe-Recht wie bei jedem Kauf. Sie können also bei Nicht-Gefallen das Gerät zurückgeben – aber eben nur innerhalb einer Frist, die beim Anbieter zu erfragen ist. 

Da habe ich eine sehr gute Antwort für Sie: Nichts. Die vergleichsweise geringen Gebühren entstehen lediglich auf Seite der Händler.