Die EC Karte ist nach wie vor das beliebteste elektronische Zahlungsmittel der Deutschen. Wenn Sie als Händler EC Kartenzahlung in Ihrem Geschäft anbieten wollen, möchte ich Sie an dieser Stelle ermutigen: Der aktuelle Trend wird sich fortsetzen, durch neue Technik wird der Anteil der EC-Karten im Zahlungsverkehr weiter wachsen. Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über alle wichtigen Informationen und Wissenswertes rund um die Bezahlung mit der EC Karte und den entsprechenden Lesegeräten. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen. 

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Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.


Wichtige Information zu Beginn: Alle gängigen Kartenlesegeräte (oft auch Terminals genannt) können EC-Karten auslesen. Die Geräte mieten Sie vom Anbieter, der Ihnen in der Regel ein modernes Gerät über eine bestimmte Laufzeit zur Verfügung stellt. 

Im Überblick: Moderne Geräte für EC Kartenzahlung

Um nicht nur mit theoretischem Wissen rund um die EC-Kartenzahlung versorgt zu sein, gebe ich Ihnen im Nachfolgenden eine Übersicht über verschiedenen Kartenlesegeräte, die sich besonders gut eignen, weil sie günstig und einfach zu bedienen sind.

Verifone V200c

Sehr gute Einsteigerversion. Günstig und trotzdem mit vielen Funktionen, wie kontaktlosem Bezahlen, Farbdisplay, Kassenschnittstellen.

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Verifone V400m

Farb- und Touchdisplay, kann über Handynetz, WLAN und Bluetooth kommunizieren und kontaktlose Zahlungen etc. annehmen.

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Yomani XR

Wird mit Kabel oder WLAN angebunden. Einfache Bedienung und großer Sichtschutz. Kann natürlich auch kontaktlos und weitere Funktionen.

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Ingenico Move5000

Das Move 5000 kann auch WLAN und/oder Handynetz, kontaktlos, etc. und hat natürlich ein Farb-Touchdisplay.

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Ingenico Desk5000

Kann per WLAN angebunden werden und dank Spiralkabel gibt’s Flexibilität ohne Kabelchaos. Mit Touchdisplay.

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SumUp

Eins der Geräte ohne Grundgebühr, das man mit Handy oder Tablet koppelt, um Zahlungen abzuwickeln. Der Zahlvorgang läuft dann über eine App.

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EC Kartenzahlung: Mit PIN oder ohne?

Bestimmt haben Sie sich an der Supermarktkasse auch schon mal gewundert: Warum gibt der Kunde vor mir den PIN ein, während ich den Bon zur Unterschrift erhalte?

Mit PIN-Eingabe

Für Sie als Händler ist die Bezahlung mit PIN (Persönliche Identifikationsnummer) die sicherere Variante. Denn hier erfolgt sofort eine Belastung des Kundenkonto. Das bedeutet: Das Geld wird sicher bei Ihnen eintreffen, auch wenn die Zahlungsabwicklung ein bis zwei Tage dauern kann.i

Für diesen Service nimmt der Anbieter Ihres Kartenlesegeräts eine geringe Gebühr. Derzeit liegt der Abzug bei rund 0,20 bis 0,30 Prozent des Zahlbetrags.

Ohne PIN (mit Unterschrift)

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Richtig getippt: Die Bezahlung ohne Unterschrift ist die „unsichere“ Variante. Beim ELV-Verfahren (elektronisches Lastschriftverfahren) wird sozusagen „vertraut“, dass der Kunde das Geld auch tatsächlich auf dem Konto hat. Die Abbuchung erfolgt nicht direkt (wie bei der PIN-Eingabe), sondern zeitversetzt. Es bleibt also ein gewisses Risiko für den Händler.

Das Risiko, dass Sie als Händler, eingehen, kostet Sie nichts. Der Anbieter verlangt bei dieser Variante keine prozentuale Gebühr.

Die Variante „Mit Unterschrift“ stirbt langsam aus. Weshalb? Früher waren die Gebühren für die EC Kartenzahlung mit PIN recht hoch. Vor einiger Zeit hat die EU die Anbieter „verdonnert“, dies zu ändern. Jetzt sind die prozentualen Anteile (die oben genannten 0,20 bis 0,30 Prozent) auf einen Allzeit-Niedrigstand. Viele große Unternehmen – zuletzt Aral und REWE – bieten das ELV-Verfahren nicht mehr an. Schon jetzt erfolgt nur noch jede vierte EC Kartenzahlung per Unterschrift.

Ohne PIN (Kontaktloses Bezahlen mit NFC-Technik)

Ein weiterer Grund, weshalb das ELV-Verfahren verschwinden wird: Mit den neuen, kontaktlos nutzbaren EC-Karten ist eine Bezahlung bis 25 Euro ohne PIN und Unterschrift möglich. Dennoch hat der Händler hier die Sicherheit: Die Abbuchung erfolgt direkt. Das kontaktlose Bezahlen geringer Beträge ist also nicht nur bequem und schnell, sondern auch sicher. Ab 25 Euro ist die PIN Eingabe bei der Nutzung der NFC-Technik (NFC: Near Field Communication) erforderlich.

Wenn Sie mehr zu den Kosten bei der EC Kartenzahlung wissen wollen, empfehle ich Ihnen meinen Artikel „Kartenzahlung – Kosten für Händler“. Hier finden Sie auch praktische Rechenbeispiele.

EC Kartenzahlung: Was Sie über die EC-Karte wissen sollten

Wussten Sie, dass es die EC-Karte im Sprachgebrauch der Finanzbranche gar nicht mehr gibt? Wenn Sie sich ein EC Kartenterminal anschaffen, sollten Sie einige grundlegende Dinge wissen.

Die EC Karte heißt (eigentlich) GiroCard

Im Jahr 2007 wurde die EC-Karte von der deutschen Kreditwirtschaft in GiroCard umbenannt. Hintergrund war eine Umstellung des Debitzahlungssystems. Electronic Cash (daher das „EC“) wurde von der inländischen Finanzwirtschaft durch das neue Girocard-System ersetzt. Auf den meisten neuen Karten befindet sich das GiroCard-Logo anstelle des „alten“ EC-Logos. Im Volksmund hat sich der Begriff jedoch noch nicht durchgesetzt. Girocard ist übrigens ein rein deutsches System – das auch nur hier funktioniert.

Maestro und Co.: Was verbirgt sich hinter den Logos?

Damit die deutsche Girocard im Ausland funktioniert, hat MasterCard das System Maestro für weltweite Auslandszahlungen entwickelt.

Das Gegenstück zu Maestro des Unternehmens VISA. In der gesamten EU und weiteren Ländern wie die Schweiz oder Liechtenstein ist so das Abheben und Bezahlen mit der GiroCard möglich.

Befindet sich dieses Symbol auf der Karte, ist kontaktloses Bezahlen möglich. Schaffen Sie sich ein EC Kartenterminal an, sollte es diese Karten lesen können.

Bei den GiroCards steht „Girogo“ für das kontaktlose Bezahlsystem. Meist ist das Logo auf der Rückseite der jeweiligen Karte abgedruckt.

Eine weitere Funktion der GiroCard, mit der Sie einen Betrag bis maximal 200 Euro auf Ihre Karte laden können. Kleinbeträge, die beispielsweise bei Parkautomaten anfallen, können von diesem Guthaben bezahlt werden.

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Falls Sie erst gar nicht tiefer in die Materie eintauchen wollen: Ich habe einen Angebotsservice mit seriösen Anbietern aufgebaut, den Sie kostenlos und unverbindlich nutzen können. Einfach die Fragen beantworten und schon erhalten Sie einen ersten Preisvergleich für Ihre Unterlagen.

Häufige Fragen zum Thema EC Kartenzahlung

Die meisten EC-Karten verfügen über ein Tages- und Wochenlimit. Wobei sich die Limits beim Abheben am Geldautomaten und der EC Kartenzahlung im Geschäft unterscheiden. Im Schnitt liegen die Limits für die Automatennutzung bei rund 1.000 Euro. Die jeweilige Hausbank erteilt auf Nachfrage die Auskunft über die maximal buchbaren Beträge.

Für Ihre Kunden entstehen keine Kosten. Nur für Sie als Händler entstehen geringfügige Gebühren durch Ihren jeweiligen Anbieter.