Wissen Sie, wieso ich so gerne im Supermarkt mit meiner EC-Karte zahle? Mir macht das kontaktlose Zahlen richtig Spaß. Ich zücke meine Karte, halte Sie kurz an das EC Kartenterminal. Ein kurzer Piepton, PIN-Eingabe (nur dann, wenn ich für über 25 Euro eingekauft habe), Quittung drucken und los. Der Vorgang geht richtig fix. 23 Sekunden laut offizieller statistischer Angaben mit Pin-Eingabe und sogar nur 11 Sekunden ohne Pin*.

Und hat damit das Bezahlen mit Bargeld sogar überholt (24 Sekunden pro Zahlvorgang). Logisch, das Kassenpersonal muss ja auch nicht das Rückgeld herauskramen. Schon vor einiger Zeit hatte ich aufgegeben, meinen Geldbeutel mit den ganzen Cent-Stücken zu beschweren. Ich habe hunderte Münzen in einer Box gesammelt. Vor kurzem habe ich die per Automat bei meiner Hausbank eingezahlt. Übrigens: Dafür hat meine Bank Gebühren verlangt. *Quelle: www.girocard.eu

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Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.


EC Kartenterminals: Das Richtige ist auch für Sie dabei!

Jetzt haben Sie die Qual der Wahl: Welches EC Kartenterminal ist das Richtige für Sie? Ich kann Sie beruhigen: Aus den vielen Geräten, die angeboten werden, können wir recht schnell die für Sie geeigneten herausfiltern. Entscheiden können Sie sich zwischen den Klassikern, die Sie aus dem Alltag (Supermarkt oder Tankstelle) kennen: Diese Kartenleser sind quasi eine „All-in-one“-Lösung. Die Alleskönner der Zahlungsabwicklung.

Überdies gibt es kleine, mobile Geräte, die sich für insbesondere für junge Unternehmer und Startups eignen, die über die Kartenzahlung nur einen geringen Umsatz erwarten.  Ein Pluspunkt: Während die Klassiker gegen einen geringen Betrag gemietet werden, entfällt hier die Grundgebühr. Unterscheiden lassen sich die Terminals folgendermaßen:

EC Kartenterminals: Übersichtlicher Anbieter-Vergleich

In der Tabelle finden Sie Daten, Fakten und Konditionen verschiedener Anbieter von mobilen Kartenlesegeräten für Ihren Vergleich. Wenn Sie mehr zu dem jeweiligen Anbieter wissen möchten, klicken Sie auf das entsprechende Logo. Über den Button „zur Website“ gelangen Sie direkt zu dem jeweiligen Dienstleister. 

  • Testsieger
    Bezahlexperten
  • iZettle
  • SumUp
Testsieger
Bezahlexperten
iZettle
SumUp
Bewertungen
4.5
4,5 rating
4.5 von 5 Sternen (basierend auf 6 Bewertungen)

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3.8
3,8 rating
3.8 von 5 Sternen (basierend auf 5 Bewertungen)

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3.9
3,9 rating
3.9 von 5 Sternen (basierend auf 11 Bewertungen)

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Basis-KonditionenKartenterminals ab 6,99 Euro pro Monat (Miete), zzgl. Service-Gebühr ab 5,99 pro Monat, einmalig 24,99 Euro (Einrichtung)iZettle Reader 2:
29 Euro (Kauf)
SumUp Air, 29 Euro / SumUp 3G, 99 Euro (Kauf)
Transaktionskosten / Händlerentgelteab 7 Cent pro Transaktion / EC-Karte 0,25 Prozent / Kreditkarten ab 1,09 Prozent EC-Karte 0,95 Prozent / Kreditkarten 2,75 ProzentEC-Karte 0,9 Prozent / Kreditkarten 1,9 Prozent
Kosten-Beispiel für Zahlung von 50 Euro (EC-Karte / Kreditkarte)EC = 19,5 Cent / Kreditkarte ca. 55 Cent (plus anteilig die monatichen Fixkosten)EC = 47,5 Cent / Kreditkarte = 1,38 EuroEC = 45 Cent / Kreditkarte = 95 Cent
FunktionsweiseAll-in-One-Gerät mit integriertem Bon-Drucker, Anschluss per Schnittstelle an KassensystemeBluetooth-Kartenlesegerät mit NFC-Technik, Betrieb über Smartphone oder TabletBluetooth- bzw. 3G-Kartenlesegerät mit NFC-Technik, Betrieb über Smartphone oder Tablet
Benötige Software / AppSystemsoftware vorinstalliert, für sofortigen Einsatz eingerichtetDownload der App auf Smartphone oder Tablet / Android & iOSDownload der App auf Smartphone oder Tablet / Android & iOS
ZubehörWeitere Hardware nicht benötigt / Zusatzleistungen wie Buchungslisten zubuchbarU. a. iZettle Halter, Belegdrucker, Barcodescanner, Kassenlade mit erweiterter Software (Gesamtpreis bis zu 381 Euro für Komplett-Set)U.a. Tablet Ständer, Scanner, Bondrucker, Kassenschublade, POS-Komplett-Kassensystem (ab 646 Euro)
zur Webseitezur Webseitezur Webseite

Zusammenfassung der Vergleichs-Tabelle:

Die Terminals des Testsiegers Bezahlexperten sind für alle geeignet, die unkomplizierte Kartenlesegeräte suchen und einen regelmäßigen vierstelligen (oder höheren) Umsatz erzielen. 

Für alle, die erstmal geringere Umsätze erwarten und die Anschaffungskosten gering halten wollen, sind die Geräte von iZettle oder SumUp eine geeignete und moderne Alternative. Allerdings können hier schnell weitere Kosten entstehen, wenn entsprechende Hardware dazu gekauft werden muss. Auch die Bedienung per App auf einem Zweitgerät ist zu beachten bei der Anschaffung.

Ein mobiles Terminal ist das Richtige für SieDann springen Sie jetzt zu meinem Artikel „Mobile Kartenlesegeräte“, in dem ich ausführlich auf die verschiedenen Geräte-Varianten eingehe und Ihnen einen kurzen Kostenüberblick biete. So sind Sie bestens gerüstet für Ihre Entscheidung, Kartenzahlung anzubieten.

Kleiner Exkurs: Aufgrund der höheren prozentualen Gebühren lohnen sich die Geräte ohne Grundgebühr nur bei geringen monatlichen Umsätzen (bei circa 1500 Euro liegt die Grenze). Je höher der Umsatz, umso größer ist die Ersparnis mit dem gemieteten EC Kartenterminal. Außerdem gut zu wissen: Die kleinen, mobilen Geräte werden per App auf einem Smartphone, Tablet oder Notebook bedient – hier könnten weitere Anschaffungskosten auf Sie zukommen für das Zweitgerät, das erforderlich ist.

Häufige Fragen rund um das Thema EC Karten Terminal

Pauschal lässt sich das nicht sagen. Fakt ist: Je länger die Vertragsdauer, umso geringer die monatlichen Mietkosten. Allerdings lohnt es sich aus meiner Sicht, sich eine gewisse Flexibilität zu erhalten. Daher empfehle ich eine Laufzeit von 24 bis 36. Monaten. Viele Anbieter vermieten die Terminals auch ohne Laufzeit, dann ist die Miete natürlich entsprechend höher. Die Geräte können dann in der Regel jeweils zum Quartalsende abgegeben werden.

Augen auf! Gerade bei so manch verlockendem Angebot sollten Sie genau die Vertragsbedingungen und AGB durchforsten. Ich will damit die Anbieter nicht unter einen Generalverdacht stellen. Dennoch haben mir einige Händler von versteckten Gebühren berichtet (z. B. wie teure Geräte-Updates, die andauernd vorgenommen werden müssen). Auch werden teilweise sehr alte Geräte angeboten, die überholt wurden und wieder dem Markt zugeführt werden (Refurbishing). Sprich: Prüfen Sie jedes Angebot genau und besprechen Sie mit dem Anbieter Ihrer Wahl Ihre Wünsche und Erwartungen.

Früher hieß es oft: „Karte erst ab 10 Euro“. Vermutlich haben Sie diesen Satz schon lange nicht mehr gehört. Er macht auch keinen Sinn mehr, da Sie auf jede Summe einen fixen Prozentsatz zahlen, egal ob 4 oder 400 Euro. Bei kleineren Beträgen ist die Gebühr auch entsprechend niedriger. Außerdem bieten viele Anbieter heute Zusatzleistung wie das Sammeln und einmalige Übertragen (z. B. pro Tag) von Buchungen an, mit dem sich Transaktionsgebühren sparen lassen. Dieser Vorgang nennt sich übrigens Clearing.