Sie wollen Kartenzahlung anbieten, scheuen aber die Kosten? Die Sorge ist unbegründet. Schon gegen eine überschaubare monatliche Gebühr können Sie Kartenzahlungsgeräte mieten. Ich erkläre Ihnen hier, welche Bestandteile die Gesamtkosten ausmachen.

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Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.


Kartenzahlung: Direkt zum Anbieter-Vergleich mit Kosten

Ich habe für Sie einen übersichtlichen Anbieter-Vergleich aufgebaut. In der Tabelle können Sie die Daten, Fakten und Konditionen miteinander vergleichen. Lesen Sie zudem Erfahrungsberichte von Nutzern, die aus Ihrem Alltag mit den Geräten berichten. Falls Sie selbst schon mit den Anbietern zu tun hatten: Machen Sie mit, bewerten Sie mit!

Wie setzen sich die Kosten für Kartenzahlung zusammen?

Im Folgenden liste ich Ihnen die vier Aspekte aus, die die Gesamtkosten bestimmen. 

Der Gerätetyp

Für jeden Anspruch gibt es das passende Kartenterminal. Die meisten Terminals müssen gemietet werden. Wie das modern und transparent umgesetzt werden kann, sehen Sie beispielsweise beim Payment-Dienstleister Bezahlexperten. Das gilt sowohl für die sogenannten stationären Terminals, die fest an das Kassensystem angeschlossen werden, als auch für mobile Geräte, mit denen Sie sich – je nach Internetversorgung – frei in Ihrem Geschäft oder weit außerhalb davon bewegen können. Wie hoch diese Miete ausfällt, hängt neben dem Anbieter vor allem vom Typ des Terminals ab. Stationäre Geräte sind grundsätzlich günstiger als mobile Kartenlesegeräte, unter denen es je nach Ausführung auch wieder Preisunterschiede gibt.

Die Vertragsart

Neben den Bezahlterminals, die gemietet werden, bieten Hersteller wie iZettle oder SumUp auch mobile Terminals zum Kauf an, für die keine monatlichen Grundgebühren anfallen. Sie können sich also für einen Vertrag mit oder ohne Fixkosten entscheiden.

Aber Vorsicht – die Sache hat einen entscheidenden Haken: Die Transaktionsgebühren fallen bei diesen Anbietern deutlich höher aus als bei Mietgeräten. Deswegen lohnen Sie sich nur für Händler, die einen geringen Umsatz erzielen oder nur selten Kartenzahlungen annehmen.

Auch die Vertragsdauer hat einen Einfluss auf die Kosten: Langfristige Verträge sind etwas günstiger als kurzfristige Verträge.

Ihr Umsatz

Neben den Fixkosten erheben die Anbieter von Kartenterminals bei jedem Bezahlvorgang eine Gebühr. Diese variiert von Anbieter zu Anbieter, sie beläuft sich aber in der Regel auf etwa 7 – 10 Cent.

Je nachdem, welche Umsätze Sie erzielen, erheben alle Anbieter außerdem eine prozentuale Provision. Sie liegt bei Kreditkartenzahlungen mit 1,5 – 3 % deutlich höher als bei EC-Zahlungen, für die 0,2X % vom Umsatz anfallen.

Zur Veranschaulichung: Wenn eine Kundin einen Artikel für 10 Euro mit EC-Karte kauft, würde die Gebühr bei einem üblichen Prozentsatz von 0,25 % in diesem Fall 2,5 Cent betragen.

Die Zusatzdienstleistungen

Sie haben die Wahl, ob Sie Ihrem Vertrag praktische Zusatzdienstleistungen hinzufügen möchten, die mit Extrakosten verbunden sind. Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit, Ihr Kartenterminal für kontaktlose Zahlungen freischalten zu lassen. Außerdem können Sie sich bei Bedarf tägliche oder wöchentliche Transaktionslisten zuschicken lassen. Die Option des Kontosplittings bietet sich für Sie an, wenn Sie die Einnahmen durch verschiedene Waren oder Dienstleistungen auf unterschiedliche Konten fließen lassen möchten.

Häufige Fragen zu Kosten

Ganz klar: ja. Neben der Tatsache, dass 92 % der Endverbraucher Kartenzahlung heute erwarten (selbst bei kleinen Unternehmen), können Sie dank des Angebots an Kartenzahlung sogar höhere Umsätze generieren. Laut einer GfK-Studie haben drei von zehn Deutschen mindestens einmal ein Geschäft verlassen, weil dort nur Barzahlung akzeptiert wurde. Denken Sie also nicht nur an die für Sie als Händler entstehenden Kosten (die sich wirklich im Rahmen halten), sondern vor allem an den Mehr-Umsatz, den Sie generieren können. 

Quelle der Daten: newsroom.mastercard.com

Die tragen Sie als Händler. Für Ihre Kunden und Kundinnen ist die Kartenzahlung in der Regel kostenlos. Einen Aufschlag dürfen Sie nicht erheben. 

Die umsatzabhängigen Gebühren bei Kreditkartenzahlung sind deutlich höher, sie liegen bei 1 – 3 % vom Umsatz (bei EC Zahlung sind es 0,20 – 0,30 % vom Umsatz). Dennoch sollten Sie auch Kreditkartenzahlung anbieten, denn moderne Dienste wie Apple Pay, Google Pay und andere Bezahlapps funktionieren oft auf Basis einer Kreditkarte.