Mobil zahlen – das ist das Ding der Stunde. Und zwar auf Seiten der Verbraucher wie auf der Händler: Der Kunde zückt gerne sein Handy zum Bezahlen und Unternehmen lieben die Flexibilität eines mobilen Kartenlesegeräts: schnell das Terminal über den Tresen reichen, zum Restaurantgast am Tisch bringen oder im Taxi bargeldlos kassieren. Wenn Sie beim Kassieren die volle Flexibilität schätzen, kommt nur ein mobiles Terminal in Frage. Erfahren Sie hier, warum Sie und Ihre Kunden damit bestens bedient sind.

Marc

Marc Schuster
Ich heiße Marc, informiere zum Thema Kartenzahlung und helfe Ihnen bei der Anbieter-Suche.


(Mobile) Kartenzahlung? Längst Standard!

Egal, ob beim Friseur oder Lieblingsitaliener nebenan: Die Leute wollen mit Karte zahlen, und zwar direkt vor Ort. 92 Prozent der Deutschen erwarten die Möglichkeit der Kartenzahlung in Geschäften sogar – das hat 2019 eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung ergeben.

Dass Sie Ihren Kunden Kartenzahlung ermöglichen sollten, steht also außer Frage. Es geht nur darum: Welches Kartenzahlungsgerät ist das richtige für meine Ansprüche?

Frau hält Handy an Kartenlesegerät

Der große Vorteil: Maximale Flexibilität

Direkt beim Kunden kassieren – das geht mit einem mobilen Terminal. Die Terminals laufen entweder über WLAN oder eine normale Handy-SIM-Karte. Einige Geräte können auch über Bluetooth betrieben werden, hier ist allerdings die Reichweite geringer, weswegen Bluetooth eher selten genutzt wird.  

Vorteil 1: Wechsel von WLAN ins Handynetz

Nutzen Sie ein mobiles Terminal in einem Geschäft mit großer Verkaufsfläche oder in der Gastronomie, sagen wir mit einem zusätzlichen Außenbereich, können Sie die Vorteile der mobilen Technik voll ausnutzen: Solange Sie eine WLAN-Verbindung haben, läuft das Gerät darüber, verlassen Sie den WLAN-Bereich, springt das Gerät automatisch ins Handynetz. So können Sie sicherstellen, dass Sie an allen Orten ihres Unternehmens bargeldlos kassieren können. 

Vorteil 2: Sie können sich ggf. ein Zweitgerät sparen

Selbst, wenn Sie feste Kassierplätze haben und nicht mit dem Terminal zum Kunden gehen, bringt ein mobiles Kartenlesegerät einen weiteren Vorteil: Sie müssen nicht zwingend weitere Terminals anschaffen, denn Sie können Ihr Terminal zwischen den Kassierplätzen wechseln. Das ist beispielweise bei Apotheken häufig der Fall: Hier gibt es oft mehrere Bedientresen, aber nur ein Kartenlesegerät. Will ein Kunde mit Karte zahlen, wird das Gerät einfach aus der Schublade geholt. 

Das sollten Sie auch noch wissen

Bei den klassischen Terminals, die man mieten kann, sind Sie auf keine weiteren Geräte angewiesen und können mit dem integrierten Drucker sogar Belege direkt vor Ort ausdrucken lassen. Der Payment-Dienstleister Bezahlexperten bietet eine gute Übersicht verschiedener moderner Geräte, die sich wegen Ihrer einfachen Bedienung eignen.

Die Hersteller iZettle und SumUp bieten mobile Kartenlesegeräte an, die mit dem Smartphone oder dem Tablet gekoppelt und über die zugehörige App gesteuert werden. Dieser Aspekt kann, je nach Unternehmensart, sowohl ein Pluspunkt als auch ein Störfaktor sein, da Sie grundsätzlich auf das Zweitgerät und einen zusätzlichen Drucker angewiesen sind.

Stationär: Verkabelt muss kein Nachteil sein

Die Alternative zum mobilen Terminal ist das stationäre. Diese werden entweder über zwei Kabel (Strom und Internet) oder über ein Kabel (Strom plus WLAN) nahe der Kasse angeschlossen – sie sind also an einen festen Ort gebunden.

Das ist aber nicht immer ein Nachteil: Wenn Sie, zum Beispiel als Blumenhändler oder Kioskbesitzer, direkt an der Theke kassieren möchten, reicht das stationäre Gerät für Sie völlig aus. Sie profitieren dabei von etwas geringeren Mietgebühren, der konstanten Stromversorgung, einer schnellen Verbindung und einer einfachen Handhabung.

Weiterlesen zum Thema Kartenzahlung

Eine grundsätzliche Einführung zum Anbieten von Kartenzahlung finden Sie ebenfalls auf unserer Ratgeber-Seite. Dabei gehen wir grundsätzlich darauf ein, wie das Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte funktioniert.

Wie lange hält der Akku von mobilen Terminals?

Die Geräte sind für eine dauerhafte Nutzung eingerichtet. Das heißt: Selbst in einem brummenden Gastro-Betrieb können Sie das Terminal sicher ein bis zwei Tage nutzen, ohne nachzuladen. Selbstverständlich empfiehlt sich ein sinnvolles Nachladen, z. B. über Nacht. 

Da mit den klassischen mobilen Geräte eine Ladeschalte mitgeliefert wird, kann man das Terminal dort auch gut ablegen – und eben zwischendurch laden. So muss man sich keine Sorgen machen, dass der Akku mal ausfällt. 

Mobile Terminals im Überblick

Das Move 5000 von Ingenico ist derzeit eines der gefragtesten Kartenterminals (zur Miete). iZettle und SumUp sind die beliebtesten Geräte unter den Kartenlesern, die zum Kauf angeboten werden.

Ingenico Move 5000

Ingenico Move 5000
  • MOBIL
  • Wird betrieben über WLAN und/oder Handynetz, kontaktloses Bezahlen und weitere Funktionen sind möglich. Farb-Touch-Display und Kassenschnittstellen.

iZettle

iZettle leser
  • MOBIL
  • Der iZettle Reader 2 wird mit einem Smartphone oder Tablet verbunden, die Zahlungsabwicklung erfolgt per App, die zu installieren ist.

SumUp

SumUP Lesegerät
  • MOBIL
  • Eines der Geräte ohne Grundgebühr, das man mit Handy oder Tablet koppelt, um Zahlungen abzuwickeln. Der Zahlvorgang läuft über eine App.

Was kostet mobile Kartenzahlung?

Die meisten Anbieter von mobilen Kartenzahlungsgeräten erheben monatliche Grundgebühren wie die Bezahlexperten. Nur bei den speziellen Geräten von iZettle und SumUp fallen keine Fixkosten an – stattdessen berechnen die Hersteller aber höhere Transaktionsgebühren. Es fallen also erst Gebühren an, wenn Kartenzahlungen durchgeführt werden. Für manche Unternehmen mit geringem Umsatz kann sich ein Vertrag ohne Fixkosten unter Umständen lohnen. 

Bitte beachten Sie: So reizvoll „keine Grundgebühren“ auch klingt – schon ab Umsätzen von rund 2000 Euro können Verträge mit Fixkosten insgesamt günstiger für Sie ausfallen. Auch wenn in Ihrem Geschäft oft mit Kreditkarte gezahlt wird – zum Beispiel, wenn es in einer Touristengegend liegt –, sollten Sie die Gesamtgebühren hochrechnen und vergleichen. Obwohl die finanziellen Unterschiede zwischen einem Vertrag mit und ohne Fixkosten auf den ersten Blick gering erscheinen, ist die Auseinandersetzung mit dem Thema auf lange Sicht lohnenswert.

Kosten-Zusammensetzung im Überblick

Die Gesamtkosten für ein mobiles Kartenzahlungsgerät setzen sich aus drei Komponenten zusammen: Den einmaligen, monatlichen und variablen Kosten. An folgender Übersicht können Sie sich orientieren:

Einmalige Kosten

Pauschale für die Ersteinrichtung (20 – 30 Euro) – u. a. Konfiguration des EC-Kartenlesegeräts, Einrichtung der Finanzwege und Versandkosten

Monatliche Kosten

Miete für das Kartenterminal (5 – 15 Euro, Servicevertrag (5  10 Euro) und evtl. Zusatzdienstleistungen (5 – 10 Euro)

Variable Kosten:

Transaktionskosten (7 – 12 Cent) und umsatzabhängige Gebühren (Kreditkartenzahlung ca. 1 – 3 %, EC-Kartenzahlung ca. 0,23 – 0,30 %)

Mit oder ohne Grundgebühr: Beispielrechnung

Warum Kartenlesegeräte mit Grundgebühr häufig günstiger sind als gekaufte Terminals, möchte ich Ihnen anhand einer Beispielrechnung veranschaulichen. Folgendermaßen könnten die Gebühren für ein gut besuchtes Restaurant aussehen, das mit einem mobilen Terminal arbeitet:

  • Es handelt sich hierbei um Beispielbeträge bzw. Kostenspannen, die nur der Veranschaulichung dienen und je nach Anbieter variieren.

Geräte ohne Grundgebühr

50 Buchungen EC Karte a 50 EUR =
4.000 EUR x 0,95 % = 38 EUR

10 Buchungen Kreditkarte a 50 EUR =
1.000 EUR x 2,75 % = 27,50 EUR

Summe = 65,50 EUR

Geräte mit Grundgebühr

Fixkosten (Miete + Service) = 15 EUR

Transaktionskosten (100 Vorgänge) =
7 Cent x 100 = 7 EUR

50 Buchungen EC Karte a 50 EUR =
4.000 EUR x 0,25 % = 10 EUR

10 Buchungen Kreditkarte 50 EUR =
1.000 EUR x 1,75 % = 17,50 EUR

Summe = 49,50 EUR

Anbieter für mobile Kartenzahlung

In der Tabelle finden Sie Daten, Fakten und Konditionen verschiedener Anbieter von mobilen Kartenlesegeräten für Ihren Vergleich. Wenn Sie mehr zu dem jeweiligen Anbieter wissen möchten, klicken Sie auf das entsprechende Logo. Über den Button „zur Website“ gelangen Sie direkt zu dem jeweiligen Dienstleister.
  • Testsieger
    Bezahlexperten
  • iZettle
  • SumUp
Testsieger
Bezahlexperten
iZettle
SumUp
Bewertungen
4.5
4,5 rating
4.5 von 5 Sternen (basierend auf 6 Bewertungen)

mehr Infos

3.8
3,8 rating
3.8 von 5 Sternen (basierend auf 5 Bewertungen)

mehr Infos

3.9
3,9 rating
3.9 von 5 Sternen (basierend auf 11 Bewertungen)

mehr Infos

Basis-KonditionenKartenterminals ab 6,99 Euro pro Monat (Miete), zzgl. Service-Gebühr ab 5,99 pro Monat, einmalig 24,99 Euro (Einrichtung)iZettle Reader 2:
29 Euro (Kauf)
SumUp Air, 29 Euro / SumUp 3G, 99 Euro (Kauf)
Transaktionskosten / Händlerentgelteab 7 Cent pro Transaktion / EC-Karte 0,25 Prozent / Kreditkarten ab 1,09 Prozent EC-Karte 0,95 Prozent / Kreditkarten 2,75 ProzentEC-Karte 0,9 Prozent / Kreditkarten 1,9 Prozent
Kosten-Beispiel für Zahlung von 50 Euro (EC-Karte / Kreditkarte)EC = 19,5 Cent / Kreditkarte ca. 55 Cent (plus anteilig die monatichen Fixkosten)EC = 47,5 Cent / Kreditkarte = 1,38 EuroEC = 45 Cent / Kreditkarte = 95 Cent
FunktionsweiseAll-in-One-Gerät mit integriertem Bon-Drucker, Anschluss per Schnittstelle an KassensystemeBluetooth-Kartenlesegerät mit NFC-Technik, Betrieb über Smartphone oder TabletBluetooth- bzw. 3G-Kartenlesegerät mit NFC-Technik, Betrieb über Smartphone oder Tablet
Benötige Software / AppSystemsoftware vorinstalliert, für sofortigen Einsatz eingerichtetDownload der App auf Smartphone oder Tablet / Android & iOSDownload der App auf Smartphone oder Tablet / Android & iOS
ZubehörWeitere Hardware nicht benötigt / Zusatzleistungen wie Buchungslisten zubuchbarU. a. iZettle Halter, Belegdrucker, Barcodescanner, Kassenlade mit erweiterter Software (Gesamtpreis bis zu 381 Euro für Komplett-Set)U.a. Tablet Ständer, Scanner, Bondrucker, Kassenschublade, POS-Komplett-Kassensystem (ab 646 Euro)
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Zusammenfassung der Vergleichs-Tabelle:

Die Terminals des Testsiegers Bezahlexperten sind für alle geeignet, die unkomplizierte Kartenlesegeräte suchen und einen regelmäßigen vierstelligen (oder höheren) Umsatz erzielen. Für alle, die erstmal geringere Umsätze erwarten und die Anschaffungskosten gering halten wollen, sind die Geräte von iZettle oder SumUp eine geeignete und moderne Alternative. Allerdings können hier schnell weitere Kosten entstehen, wenn entsprechende Hardware dazu gekauft werden muss. Auch die Bedienung per App auf einem Zweitgerät ist zu beachten bei der Anschaffung.

Zusammenfassung: Das sind die Vorteile mobiler Kartenzahlung

Sie sind sich noch unschlüssig darüber, ob Sie ein paar Euro mehr in ein mobiles Kartenlesegerät investieren sollten? Im Folgenden werde ich Ihnen alle Vorteile auflisten, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.

  • Volle Bewegungsfreiheit bei der Bedienung
  • Komfortable Stromversorgung über einen Akku
  •  Nicht an einen Kassierer gebunden
  • Gerät mit SIM-Karte auch außerhalb des Geschäfts nutzbar
  • Platzsparend und unauffällig

Und hier noch mal mit ausführlicher Begründung

Volle Bewegungsfreiheit bei der Bedienung

Für Restaurantbesitzer, Cafébetreiber und andere Gastronomen ist ein mobiles Terminal heute ein Muss. Mit einem WLAN-kompatiblen Kartenterminal können Sie in Ihrer kompletten WLAN-Reichweite Kartenzahlungen annehmen. Wenn Ihr Gerät mit einer Handy-SIM-Karte funktioniert, sind Sie noch flexibler: Diese Variante bietet Ihnen immer und überall eine konstante Internetverbindung.

Komfortable Stromversorgung über einen Akku

Während stationäre Terminals auf die konstante Stromverbindung über ein Kabel angewiesen sind, muss für den Einsatz eines mobilen Geräts nur ein Akku aufgeladen werden. Das wird von vielen Nutzern als komfortabler empfunden als die Kabelvariante.

Nicht an einen Kassierer gebunden

Da ein mobiles Terminal ganz ohne Kabel auskommt, kann es einfach an einen Kollegen weitergereicht werden, wenn bei dem aktuellen Kassierer gerade kein Bedarf besteht und es woanders gebraucht wird.

Gerät mit SIM-Karte auch außerhalb des Geschäfts nutzbar

Nicht nur Händler, sondern auch Dienstleister können von der mobilen Kartenzahlung profitieren. Handwerker, Taxifahrer, Schlüsseldienste und viele weitere Berufstätige ohne festen Einsatzort brauchen nur ein mobiles Terminal mit SIM-Karte in die Tasche zu stecken, um ihren Kunden an Ort und Stelle die Kartenzahlung anbieten zu können. Wenn Sie oder Ihre Angestellten beim Bedienen in der Nähe Ihres Geschäfts bleiben, reicht in der Regel auch ein WLAN-kompatibles Gerät aus.

Platzsparend und unauffällig

Mobile Bezahlterminals bestechen außerdem durch ihre Handlichkeit und Unauffälligkeit. Das ermöglicht nicht nur eine komfortable Mitnahme zum Kunden außerhalb des Geschäfts, sondern bietet auch vor Ort Vorteile: Statt einem unschönen Kabelsalat sehen Kunden nur ein dezentes Gerät auf Ihrem Tresen, das nach Benutzung ganz einfach in der Schublade verschwinden kann.