SumUp sorgt seit einiger Zeit für Aufsehen in der Payment-Branche. Kein Wunder: Die Kartenterminals des Unternehmens mit Sitz in London sind schick, kompakt und handlich – auch das zugehörige Kassensystem steht ganz im Zeichen des digitalen Zeitalters: Hier brauchen Sie keine klobige 90er-Jahre-Kasse mit Knöpfen und Tasten, sondern einzig und allein eine App. Ihre Kasse können Sie also bequem in Ihrem Smartphone oder Tablet mit sich herumtragen. Doch das ist nicht das Einzige, was SumUp besonders macht. Alles weitere erfahren Sie hier!

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3.9 von 5 Sternen (basierend auf 11 Bewertungen)

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Der Kartenleser ist mobil und flexibel einsetzbar
  • Zum Betrieb benötigen Sie ein Tablet oder Smartphone und die passende App
  • Sie müssen ein Kundenkonto bei SumUp einrichten
  • Ein SumUp-Reader lohnt sich für Umsätze bis ca. 2000 Euro

Wie ist ein SumUp-Kartenleser aufgebaut?

Der Kartenleser von SumUp dient ausschließlich zum Auslesen der Giro- oder Kreditkarte. Für diesen Zweck befinden sich an der Unterseite des Terminals ein Slot zum Einführen der Karte und ein Eingabe-Feld für die PIN. Selbstverständlich verfügen die SumUp-Terminals auch über die NFC-Technik – das heißt: Auch kontaktloses Bezahlen ist möglich, beispielsweise über Dienste wie Apple Pay oder Google Pay.

Wie nutze ich SumUp in der Praxis?

Die wichtigste Voraussetzung für die Nutzung des SumUp-Kassensystems ist das Zweitgerät. Das kann ein Smartphone oder Tablet sein – Hauptsache, Sie können die passende SumUp-App installieren, über die der komplette Zahlungsprozess abgewickelt wird. Bevor der Kunde seine Karte zücken kann, müssen Sie über Ihr digitales Kassensystem das entsprechende Produkt auswählen oder den Betrag selbst eintippen und den Bezahlprozess beginnen.

Anschließend kommt das Kartenterminal zum Einsatz, das ausschließlich zum Auslesen der EC- oder Kreditkarte dient. Für diesen Zweck befinden sich an der Unterseite des Terminals ein Slot zum Einführen der Karte und ein Eingabe-Feld für die PIN.

Selbstverständlich verfügen die SumUp-Terminals auch über die NFC-Technik – das heißt: Bezahlt werden kann klassisch per PIN-Eingabe oder kontaktlos, beispielsweise über Apple Pay oder Google Pay.

Kosten für das SumUp-Terminal

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie nervig es ist, in ewiglangen Texten nach den tatsächlichen Kosten suchen zu müssen. Deswegen möchte ich den Spieß hier einmal umdrehen und sofort mit den knallharten Fakten starten. Los geht’s!

Einmalige Kosten

SumUp bietet zwei verschiedene Modelle an: Das SumUp Air, auf das ich mich in diesem Artikel konzentrieren werde, und das SumUp 3G. Letzteres kostet 99 Euro (zzgl. MwSt) und funktioniert aufgrund der integrierten Handy-SIM-Karte ohne Smartphone oder Tablet. Für das SumUp Air inklusive Ladestation müssen Sie einmalig 69 Euro (zzgl. MwSt) bezahlen und benötigen außerdem ein Smartphone oder Tablet für die Nutzung.

Für 999 Euro bekommen Sie bei SumUp das praktische Hardware-Komplettpaket: Den Kartenleser, die Kassenschublade, einen Thermodrucker für die Quittungen und ein iPad Air mit passendem Ständer, auf dem die SumUp-App bereits installiert ist. Außerdem wird ein WLAN-Router mitgeliefert, der bereits vorkonfiguriert ist und über eine Firewall verfügt, die Sie vor unbefugtem Zugang schützt. Mit diesem Router können Sie das SumUp-Kassensystem sogar ohne Internetverbindung nutzen.

Laufende Kosten

Das Hauptmerkmal, das SumUp grundlegend von herkömmlichen Anbietern unterscheidet, findet sich im Vertrag. Während Sie reguläre Bezahlterminals für eine monatliche Gebühr mieten müssen, bietet SumUp seine Kartenlesegeräte ausschließlich zum Kauf an. Die Fixkosten und die Vertragsbindung fallen damit komplett weg.

Allerdings müssen Sie bei SumUp eine Lizenz kaufen, um das komplette Kassensystem nutzen zu können. Sie können die Lizenz wahlweise für einen Monat, mehrere Monate oder ein Jahr kaufen. Am meisten sparen Sie, wenn Sie sich für die Jahreslizenz entscheiden. In Zeiten, in denen Sie das Kassensystem nicht nutzen, können Sie die Lizenz einfach pausieren.

Folgende Lizenzpakete bietet SumUp an:

  • Starter-Paket (45€/Monat): Kassen-App und Cloud-Zugang für einen Nutzer
  • Plus-Paket (85€/Monat): Zusätzlich drei Cloud-Nutzer, DATEV-Export und Kundenverwaltung
  • Pro-Paket (125€/Monat): Zusätzlich Arbeitszeitverwaltung und Filialverwaltung

Transaktionsgebühren

Pro Transaktion, die Sie über das SumUp-Terminal tätigen, fällt beim Tarif „Basic“ sowohl bei EC-Karten als auch bei Kreditkartenzahlungen eine Gebühr von 1,9 Prozent an. Beim Tarif „Plus“ liegt die Girocard-Gebühr bei 0,9 Prozent, bei Kreditkarten weiter bei 1,9 Prozent. Beachten Sie, dass die Transaktionsgebühren bei SumUp höher ausfallen als bei klassischen Kartenzahlungsgeräten. Deswegen profitieren Sie unterm Strich nicht unbedingt von der fehlenden Grundgebühr. Finanziell betrachtet empfehle ich, dass Sie sich nur bei geringem Umsatz bis etwa 2000 Euro für ein Kaufgerät wie SumUp entscheiden.

Wie sieht es mit weiteren Zusatzkosten aus?

In Ausnahmefällen kann es sich allerdings auch lohnen, die Zusatzkosten in Kauf zu nehmen: Zum Beispiel, wenn Sie Ihren Kunden das modernste Zahlungssystem anbieten möchten, das SumUp-Prinzip gut zu Ihrem Geschäftskonzept passt, Sie aus rein praktikablen Gründen die App-Verknüpfung bevorzugen oder Sie auf den ästhetischen Aspekt Wert legen – mit SumUp fällt nicht nur die sperrige Kasse weg, sondern auch das weniger dezente, klassische Lesegerät. Allerdings sind Sie hier noch auf einen mobilen Drucker für die Quittungen angewiesen.

Unser Fazit

Das Kartenterminal von SumUp überzeugt durch ein schlichtes, kompaktes Design, das wenig kostbaren Platz raubt. Besonders der hölzerne iPad-Ständer ist ein Hingucker auf der Ladentheke. Das angebotene Komplettpaket bietet auch kleineren Geschäften eine bezahlbare Möglichkeit, bequem Kartenzahlungen anzunehmen – ohne lästige Zettelwirtschaft und Kabelsalat. Technisch ist SumUp auch für Kartenzahlungs-Anfänger recht leicht zu verstehen, einzig das Einarbeiten von Mitarbeitern unter der Nutzung mehrerer Endgeräte kann etwas aufwendiger sein. Die App gilt als etwas weniger gut ausgebaut als die von iZettle – dafür punktet SumUp durch geringere Transaktionsgebühren.

SumUp Erfahrungen

3.9
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3.9 von 5 Sternen (basierend auf 11 Bewertungen)
5 Sterne37%
4 Sterne36%
3 Sterne9%
2 Sterne18%
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4,0 rating
28. September 2020

Sehr günstige und gute Möglichkeit, Kartenzahlung einzuführen. Gerade auch, weil das Gerät mobil einsetzbar ist und nicht an einem festen Ort stehen muss. Ich kann es also dem Kunden in die Hand geben, während ich die App bediene. Ab und an gab es mal Verbindungsprobleme, was natürlich ärgerlich ist. Kommt ja dann immer zum falschen Zeitpunkt. Trotzdem ist das Gerät top.

Sara Michels
4,0 rating
16. September 2020

Wir haben die Entscheidung nicht bereut, auch wenn es wie von vielen berichtet auf diversen Portalen immer wieder mal zu Verbindungsproblemen kommt. Das ist dann halt ärgerlich, weil es ja direkt den Kundenverkehr betrifft. Aber ansonsten finden wir das Gerät sehr durchdacht und die App auch easy von der Nutzung, wenn man sich die Mühe macht, sich etwas damit zu beschäftigen.

Alexander Kunze
2,0 rating
12. September 2020

Kundenservice naja, ist teilweise sehr schleppend, was schon nervt, wenn man dringende Probleme hat. Gerade weil manchmal die Verbindung nicht so klappt wie gewollt. An sich ist das Gerät schon gut durchdacht, doch das nützt so natürlich nichts. Frage mich auch, wieso es in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Gebühren gibt?

Lisa Liebknecht
4,0 rating
3. September 2020

Ich mag das Gerät, aber es gibt seit kurzem mehrere Bezahlmöglichkeiten. Das hat das Bezahlen irgendwie länger gemacht, dabei war genau die Schnelligkeit und das Handling immer ein Vorteil von SumUp . Vielleicht ändert sich das in Sachen Software wieder.

Konstantin Rohberg
5,0 rating
22. August 2020

Absolut Top-Gerät. Macht Spaß im Einsatz und passt für uns ideal in den Laden, weil es auch nicht viel Platz verbraucht und echt stylisch ist. Die Beträge sind auch fix auf unserem Konto. Daher würde ich das Gerät allen empfehlen, die eine moderne Lösung suchen.

Berkan Güler
2,0 rating
15. August 2020

Der Reader funktioniert so wie angepriesen. Es gibt aber immer wieder neue Verifizierungen, die vom User bestätigt werden müssen. Wenn man nicht darauf achtet, ist man irgendwann aufgeschmissen, weil das Gerät plötzlich nicht mehr so geht wie gewohnt. Der Support klärt dann wenigstens auf, aber das könnte viel besser sein.

Miriam Sievers
4,0 rating
7. August 2020

Gut und günstig, funktioniert auch mobil gut. Habe mir noch ein wenig Zusatz-Zubehör angeschafft, was die Kosten dann doch nochmal etwas erhöht hat. Bis auf kleine Aussetzer funktioniert alles gut, App ist auch verständlich.

Tim Waber
5,0 rating
2. August 2020

Habe das Air jetzt seit ein paar Wochen im Einsatz. Die Kunden nehmen das Gerät sehr positiv wahr. Die Bedienung ist sehr einfach und auch die Auszahlungen treffen pünktlich ein. Hat meine Erwartungen also vollends erfüllt.

Thomas Hartung
3,0 rating
23. Juli 2020

Optik und Handhabung ist mega, Preis-Leistungsverhältnis auch gut aus meiner Sicht. Allerdings gab und gibt es immer mal Serverprobleme, was dann schon etwas nervig ist, gerade wenn’s der Kunde eilig hat. Auch Bluetooth läuft nicht immer einwandfrei. Ansonsten zufrieden, aber das trübt schon manchmal den Eindruck.

Justine Sommer
5,0 rating
22. Juli 2020

Finde das Gerät einfach klasse, die Benutzung mach Spaß und es ergänz meinen minimalistischen Ansatz. Es ist sehr klein und fällt daher kaum auf, wenn es bei mir Kassenbereich liegt. Mit der App ist die Zahlung auch recht fix abgewickelt, ich finde das ganze System sehr intuitiv und leicht zu nutzen.

Marcus Illinger
5,0 rating
30. Juni 2020

Habe das Gerät nach einer Suche im Netz bestellt, fand es gut, dass die Kosten nicht so hoch sind. Habe es nicht bereut, denn alles funktioniert einwandfrei. Tolle Sache!

Mirko Rotter

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